Jimmy Walters – 9/11 Beweise auf den Tisch

30. April 2008 at 11:11 (9/11 & Neue WeltOrdnung, Politisches Weltgeschehen)

Jimmy Walters, Macher der Enthüllungsdokumentation „Confronting the evidence“,…

…welcher zudem 1 Million Euro für einen Beweis für die offizielle Erklärung zu den Anschlägen vom 11. September 2001 bot (inzwischen mangels Teilnahme beendet), im Interview mit „Schall und Rauch“:


Jimmy Walter ist ein amerikanischer Unternehmer, politischer Aktivist, Buchautor, Millionär und Philanthrop, der sehr engagiert ist. Am meisten bekannt wurde er für seine beachtenswerten Aktionen betreffend 9/11, um die Menschen über die Wahrheit was wirklich am 11. September 2001 passiert ist aufzuklären. Er brachte eine Gruppe von Aktivisten zusammen um eine neue 9/11 Untersuchung zu verlangen und er steht hinter der www.ReOpen911.org Webseite.

Er schaltete ganzseitige Anzeigen in der „New York Times“ und im „Wall Street Journal“, ausserdem TV-Spots, unter anderem auf CNN und Fox News, welche ihn 3.5 Millionen Dollar kosteten, um die Menschen in Amerika auf die Ungereimtheiten was 9/11 betrifft aufmerksam zu machen.

Jimmy Walter studierte Wirtschaft an der University of North Carolina, lebte in seiner Heimat Tampa Florida, ging dann nach New York und Hong Kong, bis er wegen seiner politischen Aktivitäten und in Frage stellen der offiziellen 9/11 Geschichte massiv bedroht wurde und deshalb sich entschied nach Europa auszuwandern, wo er jetzt in Wien lebt. Am Samstag den 19. April 2008 hatte ich die Gelegenheit Jimmy Walter einige Fragen zu stellen.

Freeman: Wie hat diese ganze 9/11 Sache für sie angefangen? Gab es ein Ereignis welches sie motivierte dieses Thema genauer zu untersuchen?

Walter: Die Ereignisse am 11. September selber haben mich dazu gebracht, den sogenannten Terrorismus genauer anzuschauen. Ich benutze das Internet um mich über die Gründe zu informieren, die zum Krieg gegen den Irak führten. Ich fand dann zuerst viel über den 1. Golfkrieg heraus, über die Vorgeschichte und was im Irak wirklich los war, wie Al-Kaida zum Feind gemacht wurde, die Lügen über das Giftgas, Yellowcake (gemahlenes Uranerz), die Aluminiumrohre für die angeblichen Zentrifugen usw. Hier befanden wir uns auf dem Weg zu einem neuen Krieg mit dem Irak, der wieder völlig auf Lügen aufgebaut war, und wo die Experten warnten, dieser würde die Terrorsituation nur noch schlimmer machen. So fragte ich mich, was verdammt nochmal passiert hier eigentlich? Dagegen musste ich etwas unternehmen.

Ich fand heraus, dass Colin Powell bereits über den 1. Golfkrieg gelogen hatte und er log jetzt wieder vor der UNO mit diesen erfundenen Beweisen über Saddams mobilen Chemielabors und er streckte ein Gläschen mit weissen Pulver in die Kameras, wahrscheinlich sein eigenes Kokain, und behauptete diese Menge an Gift würde Millionen Amerikaner töten. Alles war Panikmache, erfunden und eine Lüge. Ich war dadurch sehr aufgebracht und ich schaltete deshalb ganzseitige Inserate in der New York Times, in dem ich die Lügen von Powell und der Kriegstreiber aufführte, um die Menschen in Amerika aufzurütteln und gegen den Krieg zu stimmen.

Diese Inserate lösten natürlich eine ziemliche Aufregung aus, denn wir haben Powell als völligen Lügner blossgestellt und ein Reporter der New York Times rief dann das Aussenministerium an, Powell war ja damals Aussenminister, und sie wurden gefragt, ob sie die Inserate in den New York Times gelesen hätten, in denen steht wie Powell über die Kriegsgründe gelogen hätte. Sie sagten daraufhin, nein sie hätten die Inserate nicht gesehen, worauf ich ihnen eine Brief schrieb und meine Aussagen wiederholte. Jetzt tut Powell so, wie wenn er von nichts wüsste, dabei war ihm genau bekannt, was für Lügen er dem UNO-Sicherheitsrat und der Weltöffentlichkeit erzählte.

Freeman: Wann wurden diese Inserate geschaltet?

Walter: Das war im Februar 2003, einen Monat bevor der Irak überfallen wurde.

Freeman: Damit hat dieses Thema für sie angefangen, mit der Invasion des Iraks.

Walter: Der 11. September brachte mich dazu das Thema zu studieren, und im Vorlauf zum Krieg sah ich alle diese neuen Hintergründe und Informationen im Internet, über was wirklich am 11. September passierte. Diese Informationen hat man in den Massenmedien nicht sehen und lesen können. Das Video über den Zusammensturz von Gebäude Nummer 7, den dritten WTC Wolkenkratzer, war für mich der Augenöffner, diese Bilder hat man im TV nur einmal gesehen und dann nie wieder. Es war so offensichtlich, dieses Gebäude wurde gesprengt und deshalb fragte ich mich, was verdammt nochmal passiert hier eigentlich?

Damit eröffnete sich die Büchse der Pandora und ich realisierte, die sogenannten Verschwörungstheoretiker hatten recht, und mein damaliges Weltbild war eigentlich nicht schlimm genug, denn ich entdeckte die Realität war noch viel schlimmer.

Freeman: Sehen sie sich eigentlich als einen 9/11 Truther?

Walter: Ich hab ein Problem mit denen, denn die Leute in diesen Organisationen haben mich belogen und sie haben ihr Wort nicht gehalten. Ich habe sie unterstützt und dann am Schluss haben sie mich oft angegriffen.

Freeman: Weswegen denn?

Walter: Ich glaube die obersten Kader der grossen 9/11 Wahrheitsbewegungen sind unterwandert, nach dem Motto … der beste Weg eine Opposition zu bekämpfen ist sie selber zu führen, genau wie es auch in den politischen Parteien passiert, wie bei den Demokraten. Ich meine, wo ist ihre Opposition? Schauen sie, wir reden ja hier nicht von hochkomplizierter Gehirnchirurgie, jeder normal denkende Mensch erkennt an Hand der Informationen, da ist doch etwas oberfaul an der ganzen offiziellen 9/11 Story. Aber alle Politiker und Medienleute haben sich entschieden es völlig zu ignorieren. Alle zusammen, jeder einzelne. Aber nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern in jedem Land auf diesen verdammten Planeten.

Es gibt zum Beispiel nur einen einzigen Abgeordneten im ganzen Europaparlament, Giulietto Chiesa, der sagt, der 11. September ist anders abgelaufen und wir müssen die Ereignisse neu untersuchen. Ein Einziger von 785, und dann gibt es noch einen japanischen Abgeordneten, sonst niemand, egal wo auf der Welt. Wir kriegen die Leute nicht zusammen die was zu Sagen haben, die sich für die Wahrheit interessieren. Alle Politiker und Medienleute haben sich entschieden, die Lüge der US-Regierung zu schlucken. Das ganze ist eine Scharade.

Freeman: Was hat sie dazu motiviert, sehr viel Geld in die Hand zu nehmen, um sehr teure Inserate zu schalten und später auch Kongresse zu organisieren, bei denen Experten dem Publikum veranschaulichten, was für eine Lüge 9/11 ist?

Walter: Ja, anlässlich des Jahrestages haben ich am 11. September 2004 in New York einen Kongress organisiert, wobei sehr viele Experten zu Wort kamen, welche die offizielle 9/11 Geschichte als Lüge blossstellten. Dabei merkte ich, wie dieses Treffen sabotiert, oder mindestens manipuliert wurde. Sie sind zum Beispiel hergegangen und haben versucht den Text auf dem Teleprompter zu ändert, oder haben versucht mich zu dubiosen Positionen zu bewegen. Meiner Meinung nach lief da die klassische Methode des Teile und Herrsche ab, damit die ganze Sache stirbt. Daraus resultiert jedenfalls mein Problem mit den 9/11 Truthern.

Ich entschied mich dann was anderes zu machen und dachte, genau wie mir damals der Schleier der Unwissenheit durch die Filme im Internet gelüftet wurde, werde ich jetzt hergehen und eine DVD mit allen Filmen und Informationen produzieren und sie gratis hergeben. Jeder der diese DVD anschaut und nicht gerade Gehirntod ist, wird erkennen können, an der 9/11 Geschichte ist etwas ganz faul. Bis jetzt haben ich über 300’000 Exemplare gratis unter die Leute verteilt.

Obwohl so viele Menschen die DVD gesehen haben, schliesslich müssen es Millionen insgesamt sein, hat sich nicht viel verändert. Ich bekam wenig Unterstützung und praktisch keine Spenden, im Gegenteil, ich wurde dann von andern Organisationen bekämpft, sie zogen unseren Namen in den Dreck, obwohl wir sie unterstützten.

Es war eine Komödie, eine schwarze Komödie, und ich bin der Meinung, die FBI und CIA hatten ihre Hände im Spiel. Wir wissen es gibt ja diese Desinformationsprogramme, die sind sicher nicht dumm rumgesessen, sondern haben was gegen uns unternommen, damit die Informationen über was wirklich am 11. September passiert ist nicht unter die Leute kommt und es Streit unter den 9/11 Truthern gibt.

Ich war halt auch etwas naiv und dachte, wenn ich Inserate schalte, Kongresse organisiere, einen DVD produziere, eine Webseite mit allen Infos aufmache, dann wird die Botschaft wie ein Lauffeuer unter die Leute sich verbreiten und wir kriegen dann ein neues Bewusstsein und es passiert was. Ja die Information haben wir verbreitet, andere haben das gleiche getan, die Menschen sind aufgewacht und erkennen die Lügen … aber trotzdem … auf der ganzen Welt passiert nichts.

Freeman: Sie waren also sehr aktiv und haben vieles versucht …

Walter: Ja, wir haben eine Europatour gemacht und die Informationen hier verbreitet, ich war in Japan, Malaysia, Venezuela, wir waren in Russland … überall.

Freeman: Haben sie dann aufgegeben, als sie realisierten, es bringt alles nichts?

Walter: Es ist nicht so, dass es nichts bringt, die Menschen werden schon dadurch aufgeweckt, sondern der Einsatz ist hoffnungslos. Die Realität ist, ob wir es wollen oder nicht, der durchschnittliche Mensch auf der Strasse, ist nicht in der Lage die wissenschaftlichen Beweise und die totalen Widersprüche dieses Ereignisses zu kapieren, auch wenn man sie vor seinen Augen darlegt. Die Menschen wollen es einfach nicht zur Kenntnis nehmen.

Freeman: Auch wenn laut neuester Umfrage von New York Times/CBS News, 84% der Amerikaner die offizielle Erklärung der US-Regierung über 9/11 nicht glauben? Dann ist doch ihre Arbeit ein Erfolgt und die Masse der Leute sind informiert und haben eine andere Meinung als die des Establisments.

Walter: Über 80% wäre mir neu, ich kennen diese Umfrage nicht, ich weiss nur, dass über 50% meinen, die US-Regierung wäre irgendwie involviert. Aber wen kümmert das? Ob 50% oder 80%, die Politiker werden nichts unternehmen. Der Grund warum ich aufgegeben habe ist ja wegen dieser Zahlen. Die Mehrheit da draussen weiss ja bescheid, sie wissen sie werden belogen, nur es passiert ja nichts daraus.

Sogar wenn 80% der Menschen die Wahrheit kennen, passiert nichts, denn die Politiker sind Huren. Der Beweis dafür ist doch, wieso gibt es keinen Politiker der diese Zahlen für sich nutzt? Wenn 80% der Menschen hinter mir stehen würden für ein Programm, dann könnte ich doch dieses mit Leichtigkeit in der Öffentlichkeit vertreten, das wäre ja einmalig … und trotzdem macht es niemand … kein Politiker hat den Mut sich für die 9/11 Wahrheit einzusetzen. Sie ignorieren einfach den Volkswillen. So eine verdammte Scheisse!

Freeman: Das sieht man ja an den Demokraten, die im Herbst 2006 mit einer Mehrheit vom amerikanischen Volk gewählt wurden, mit dem klaren Auftrag, den Krieg im Irak zu beenden, aber die eigentliche Opposition zur Bush-Regierung ignoriert einfach den Volkswillen und macht alles, damit der Krieg weitergeht.

Walter: Nicht nur das, die prostituieren sich laufend, sie haben alle Gesetze verabschiedet, die Bush das Geld gibt um die Kriege zu führen. Sie haben sich mit dem lächerlichen Argument der Republikaner einseifen lassen, wer das Geld für die Kriege nicht gibt, unterstützt unsere Truppen nicht und ist ein Verräter. Dabei sind die Republikaner und Bush die wirklichen Verräter.

Es ist eine Scharade … es ist wie Orwells 1984 … es ist eine Kombination der Konzerne, der Medien und der Regierung … und alle die im Hintergrund den Militärisch-Industriellen-Komplex führen, denn sie alle profitieren vom Krieg … und sie haben die totale Kontrolle über die gehirnlose Öffentlichkeit.

Freeman: Die Medien unterdrücken alles was gegen die Bush-Regierung und gegen den Krieg ist …

Walter: Ja, der Krieg ist völlig aus den Nachrichten verschwunden. Wir sehen keine Bilder mehr darüber … nichts, wie wenn er nicht passieren würde und nicht tagtäglich hunderte Zivilisten dabei sterben.

Die Demokratie ist eine Illusion … was die Massenmedien einem erzählen darf man nicht glauben … schon seit langem steuern die Medienbesitzer die Massen und lassen sie an eine Illusion glauben … an die Illusion wir leben in einer tollen Demokratie … dabei leben wir in einer durch Medien gesteuerten Tyrannei … und hinter den Medienbesitzern stehen die wirklichen Kontrolleure der Welt … die sagen wo es lang geht.

Freeman: Nachdem sie sich sehr emotional engagiert und auch sehr viel Geld rein gesteckt haben, was hat sie dazu bewogen aufzuhören und zu sagen es bringt nichts?

Walter: Na ja, die Realität war, erstens mir ging das Geld langsam aus, zweitens ich hatte keinen Dampf mehr, drittens philosophisch gesehen kam ich zur Einsicht wie ich gerade oben erklärt habe, auch wenn man die Menschen aufweckt und die Wahrheit zeigt, es nutz alles nichts, bis sich da genetisch was verändert … denn sie lassen sich halt lieber terrorisieren, ablenken oder einfach mit Unwichtigem beschäftigen, und man kann absolut nichts dagegen machen.

Alle Revolutionen fangen nicht in guten Zeiten an, sie fangen immer nur dann an wenn die Zeiten schlecht sind.

Freeman: Sie glauben also, es wird sich erst was ändern, wenn die Zeiten schlechter werden?

Walter: Ich will nicht das solche Zeiten kommen, aber ich sehe sie voraus. Wir haben drei gewaltige Lawinen die auf uns zu rollen. Zunächst mal die Wirtschaftskrise, wir sind noch lange nicht unten angekommen, wir befinden uns noch in der Talfahrt. Dann die weltweite Lebensmittelkrise. Was viele nicht realisieren, was für ein Gewaltpotenzial dahintersteckt, wenn die Massen nichts mehr zu essen haben, entweder weil es nichts mehr gibt oder weil sie es nicht mehr bezahlen können. Und dann die Bedrohung durch Epidemien … ein Massensterben durch Krankheiten die nicht natürlichen Ursprungs sind.

Freeman: Was hat sie dazu bewogen nach Europa zu kommen?

Walter: Ich habe 6 Jahre in Hong Kong gelebt, ich lebte in Texas, Kalifornien, Florida, New York, North Carolina, ich bin um die Welt gereist an viele Orte, und hab auch Europa kennen gelernt. Ich kam zur Entscheidung, Europa ist der beste Wohnort. Ich mochte nicht mehr in meiner Heimat leben, denn das Land hat sich in eine Diktatur verwandelt und es sieht aus, wie wenn bald das Kriegsrecht dort eingeführt wird. Ich will nicht unter solchen Umständen leben. Von allen Orten in Europa fand ich Wien als die beste Stadt für mich.

Freeman: Seit wann leben sie dort?

Walter: Seit 3 Jahren, im Jahre 2005 bin hier her gekommen und ich bemühe mich Deutsch zu lernen, was nicht ganz einfach ist.

Freeman: Sie haben ja 1 Million Dollar als Preisgeld ausgesetzt. Können sie uns etwas darüber erzählen?

Walter: Ja ich habe 1 Millionen Dollar bereitgestellt, wenn jemand den offiziellen Ablauf des Zusammenbruchs der Twin Towers beweisen kann, dass heisst die Gebäude nicht durch eine Sprengung zerstört wurden. Ich habe dann eine Reihe von Kriterien aufgelistet, die als Beweis erfüllt werden müssen, wie man auf meiner Webseite nachlesen kann. Man sollte beweisen wie die Gebäude sich in Staub verwandeln und so schnell zusammenfallen konnten, alleine durch die Erdanziehung.

Freeman: Und, es hat nie jemand diese Summe in Anspruch genommen?

Walter: Nein, keine Person hat seriös jemals den Versuch unternommen, meine Forderung zu erfüllen, um das Geld zu kassieren. Niemand hat sich bereit erklärt die offizielle Geschichte zu beweisen.

Freeman: 1 Million ist ja ein Haufen Geld, nicht zu glauben, dass sich niemand gefunden hat, die offizielle Story der US-Regierung zu belegen. Was sagt ihnen das?

Walter: Na ja, vergessen sie mal, dass ich so ein Preisgeld ausgesetzt habe. Die US-Regierung hat die ganzen Behörden wie NIST (National Institute Standards and Technologie) und die FEMA (Federal Emergency Management Agency) dazu gebracht, die offizielle Erklärung abzusegnen oder sie gezwungen nichts über den wirklichen Ablauf zu sagen.

Schauen sie, jeder verdammte Bauingenieur der sich mit der Sache befasst muss zum Schluss kommen, hey diese Gebäude sind nicht einfach so zusammengefallen. Sie wurden pulverisiert. So eine Zestörung benötigte unglaublich viel Energie. Wir reden ja nicht von einer Abweichung von 10%, zwischen dem was die Regierung sagt und was wir sagen, sondern wir reden von Unmöglichkeiten, von einem Widerspruch gegen alle physikalischen Gesetze.

Und die Medien schweigen komplett über diese Diskrepanzen und jeder Wissenschaftler ausserhalb des Establishments der sich äussert und sagt, der offizielle Ablauf ist unmöglich, die Gebäude können nur gesprengt worden sein, wird völlig niedergemacht oder totgeschwiegen. Die eindeutigen Beweise dafür werden komplett ignoriert. Sie haben die Medien völlig unter Kontrolle, es ist Tabu über dieses Thema zu sprechen.

Und es geht weiter, genau wie damals mit dem Irak, hört man wieder die Kriegstrommeln, ist der Iran das Ziel der Kriegspropaganda, sind sie die Bösen, wird behauptet sie streben nach Atomwaffen und die ganzen Lügen werden wiederholt.

Es wird uns erzählt, der Grund warum man im Irak noch sein muss, ist um Al-Kaida aus dem Irak zu vertreiben, dabei gab es sie ja gar nicht dort bevor wir einmarschiert sind und die US-Regierung sagt, erst wenn wir den Sieg über die Al-Kaida errungen haben, dann können wir abziehen. Eine Absurdität und Lüge nach der anderen.

Freeman: Sie haben das Preisgeld dann zurückgenommen und diese Aktion beendet.

Walter: Ja, erstens wollte ich mein Geld nicht mehr für diese Sache weiter binden und zweitens gab es ja gar keine Angebote den Beweis anzutreten. Ich meine, schliesslich war ja mein Aufruf lange genug in der Öffentlichkeit.

Freeman: Lassen sie uns über die Gegenwart und über die Zukunft reden. Was glauben sie passiert gerade und wo geht die Reise hin?

Walter: Leute, ihr müsst euch anschnallen, kann ich nur sagen. Es kommt eine weltweite Hungersnot auf uns zu, eine globale Wirtschaftskrise und ganz sicher ein weiterer regionaler Krieg, wenn nicht möglicherweise sogar ein Weltkrieg. Die globale Elite hat so viele Probleme produziert und sich in eine aussichtslose Ecke hinein manövriert, und sie wissen nicht wie sie da raus kommen sollen, ausser mit einem weiteren Krieg.

Alles was wir sehen zeigt uns, sie bereiten einen Angriff gegen den Iran vor. Bis jetzt war es ja immer so, wenn sie drohen und sagen sie greifen jemanden an, dann verdammt nochmal greifen sie ihn tatsächlich auch an. Es ist nicht zu fassen!

Freeman: Sie glauben also, dass der Angriff des Iran eine echte Möglichkeit ist, sagen wir mal, bis zu den Wahlen im Herbst, wenn es überhaupt Wahlen gibt?

Walter: Ich glaube sie haben mehr als eine Option wie sie einen Krieg gegen den Iran anzetteln können. Was passieren kann ist eine Operation unter falscher Flagge gegen unsere Flotte im Persischen Golf. Hey diese Schiffe haben eine Zielscheibe auf der Bordwand aufgemalt … mit der Aufforderung … schiesst doch … schiesst auf uns … schiesst doch endlich! Die provozieren die Iraner andauernd und wenn diese sich reinlegen lassen, dann gibt es einen Grund zurückzuschlagen.

Freeman: Also noch ein getürkter Golf von Tonkin Angriff, wie damals um den Vietnamkrieg zu begründen…

Walter: Ja … das ist Nummer 1, dann können sie „hieb und stichfeste“ Beweise erfinden, die zeigen, der Iran unterstützt die irakischen Aufständischen und sie töten damit unsere Boys und Girls … drehen dann alles so hin, dass alle es mit entsprechender Medienpropaganda abnehmen.

Die haben die Medien so im Griff, es kümmert keinen wie glaubwürdig oder beweisbar die Beschuldigungen sind, es wird einfach alles entsprechend dramatisch dargestellt und los geht’s mit dem Angriff. Die Menschen auf der Welt müssen dann die Lügen einfach schlucken.

Das Dritte was passieren kann … nehmen wir an die Wirtschaftskrise artet zu einer wirklichen KRISE aus … es gibt Unruhen und Brandstiftung in Amerika, weil das Geld nichts mehr Wert ist, die Preise durch eine Hyperinflation davon galoppieren, die Menschen in Massen verarmen … dann haben sie eine Begründung für Notstandsmassnahmen und damit die Einführung des Kriegsrechts und können dann sowieso ohne Kontrolle machen was sie wollen.

Und dann haben wir noch die Lebensmittelkrise, mit der Verteuerung und Knappheit der Nahrung. Wenn dieser Schwarzrostpilz aus Afrika sich tatsächlich auf Asien ausdehnt und 80% der dortigen Weizenernte und damit die Hauptnahrungsmittel vernichtet, dann haben wir ein gewaltiges Problem die Weltbevölkerung zu füttern und daraus resultieren dann sowieso unglaubliche Konflikte, die wir uns noch gar nicht vorstellen können.

Freeman: Können sie uns erzählen was sie jetzt machen, sind sie sozusagen pensioniert oder noch mit etwas aktiv?

Walter: Ja ich geniesse hier in Wien ein ruhiges Leben, bin ja schon über 60, und wie ich sagte, lerne ich Deutsch und die österreichische Mentalität und Kultur kennen. Ich poste noch Artikel auf meiner Webseite und mache Aktionen, wie jetzt wo ich die Menschen auffordere das Buch „THE SHELL GAME“ zu kaufen, um es in die top 10 New York Times Bestsellerliste zu bringen. Ein sehr gutes Buch über 9/11, wie Insider es durchgezogen haben, für den Krieg ums Öl.

Freeman: Haben sie einen Rat für meine Leser, was sie persönlich tun können, wie sie sich auf diese Krisen die sie beschrieben haben vorbereiten können?

Walter: Ja natürlich … haben sie ja kein Geld im Dollar-Raum, auch mit dem Euro werden sie was tun müssen, die ganze Weltwirtschaft wird betroffen sein. Wie ich sagte, schnallen sie sich an, zahlen sie ihre Hypothek ab so weit es geht, wenn sie ein Grundstück auf dem Land haben oder sogar einen kleinen Bauernhof, dann bewirtschaften sie diese. Werden sie unabhängig. Investieren sie nicht in irgendwelche Sachen ausserhalb Europas.

Ich glaube Europa wird nicht in der Kriegszone sein, Gott sei Dank, aber die europäische Wirtschaft ist sehr von der Weltwirtschaft abhängig und die USA ist 30% davon, und wenn dieses Kartenhaus, welches die US-Wirtschaft darstellt, zusammenbricht, dann wird es auch uns hier treffen. Es kommen harte Zeiten auf uns zu und jeder muss sich auf seine Weise darauf vorbereiten.

Freeman: Sprechen wir jetzt über die Präsidentenwahl. Wir wissen ja, dass alle Kandidaten in der Tasche der globalen Elite sind, und es deshalb praktisch keine Rolle spielt wen man wählt, aber wer glauben sie wird im Herbst gewinnen?

Walter: John McCain

Freeman: Wow, wirklich?

Walter: Ja schauen sie wer bei den Umfragen vorne liegt. Es ist nicht zu fassen. Trotz der Kriege, der schlechten wirtschaftlichen Situation welche die Republikaner den Amerikanern eingebrockt haben, den hohen Ölpreis und dem völligen Ausweichen der dringenden Probleme ohne eines Lösungsvorschlags, sieht es aus wie wenn McCain die Wahl gewinnen wird.

Auf der anderen Seite sind die beiden Bewerber der Demokraten die sich ständig zerfleischen. Man kann ja Clinton zum Beispiel gar nicht wählen, so wie sie agiert. Sie hätte schon längst aufgeben sollen, denn sie richtet für ihre Partei nur Schaden an. Die Republikaner müssen nichts tun, ausser nur zuschauen wie die beiden Gegner sich fertig machen. Die Medien stellen McCain ja schon als souveränen Präsidenten dar, der über allem steht.

Freeman: Aber McCain ist ja noch viel schlimmer als Bush.

Walter: Wenn man zuhört was er sagt, ist er ganz sicher viel schlimmer als Bush. Ich meine, er hat ja das Lied drauf „Bomb, bomb Iran…“

Freeman: Sieht ja nicht nach einer besseren Zukunft aus.

Walter: Wie ich schon sagte, schnallt euch an. Die USA hat nur noch einen Pfeil im Köcher … und das ist die Kriegsmaschinerie.

Freeman: Es gibt Experten die meinen, die USA kann keine Kriege mehr führen, weil sie pleite sind.

Walter: Ha, ha … lassen sie mich daran erinnern, was ist schon Geld? Das ist nur bedrucktes Papier und sie können soviel davon machen wie sie wollen. Vergessen sie nicht, sie haben wohl die zivile Industrie grösstenteils outsourced, aber die Waffenindustrie nicht. Die haben sie schön behalten. Die USA besteht praktisch nur noch aus der Kriegsindustrie und der Dienstleistungsbranche … etwas übertrieben … aber es stimmt. Ja da gibt es noch die Bauindustrie, aber durch die Rezession ist die jetzt am Boden. Das einzige was die noch produzieren können sind Waffen. Und die Leute an der Macht sind völlig verzweifelt, die sitzen voll in der Scheisse. Schauen sie was die angerichtet haben … statt dass diese Leute wegen der Zerstörung des Dollars, der Wirtschaft und ihrer Kriegsverbrechen angeklagt, ins Gefängnis oder sogar wegen Massenmord gehängt werden, sieht es aus wie wenn man sie wieder wählt und an der Macht lässt. Es gibt ja keine Opposition. Nichts ändert sich.

Freeman: Sieht aus wie wenn der Weg der Zerstörung weiter geht und ein Sturm aufzieht.

Walter: Tja, was soll ich sagen … es wird jedenfalls die unteren Schichten in den USA sehr sehr weh tun … es wird auch die Mittelklasse hart treffen … sie werden alle verarmen. Wir können zusehen wie die unvermeidliche Katastrophe passiert.

Hier ein Witz um es zu verdeutlichen: Ein Mann bewirbt sich für den Job als Weichensteller. Der Bahnhofsvorsteher sagt: „Ok, machen wir einen Test um zu sehen ob sie geeignet sind. Stellen sie sich vor, sie schauen nach links und es kommt ein Güterzug und von rechts kommt der ICE, und beide rasen aufeinander zu, aber sie merken, die Weiche ist blockiert, lässt sich nicht verstellen, was machen sie?“ Antwortet der Bewerber: „Ich hole meinen Bruder Bob.“ Darauf der Bahnhofsvorsteher: „Wie? Wieso Bob, den kennen ich, der weis ja gar nichts über Züge und Weichen, wieso den?“ Der Bewerber: „Weil er genau wie ich noch nie eine richtige grosse Zugkatastrophe live gesehen hat!

Freeman: Danke für das Interview 😉

Copyright © 2008 Schall und Rauch – Freeman


Zum Schluss noch eine weitere Video-Empfehlung (Englisch) zum „Pearl Harbor 2.0“:

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US Radiowellensendekomplex HAARP geht offiziell online

28. April 2008 at 07:32 (9/11 & Neue WeltOrdnung, Medizin & Forschung, Umwelt & Klima) (, , , , , , , )

Lange Zeit auch als reine Spinnerei von Verschwörungstheoretikern abgetan, ist dieses Wochenende das amerikanische „Forschungssystem“ HAARP (High Frequency Active Auroral Research) nach Jahren des Testens vollständig in Betrieb gegangen. Die Anlage besteht aus einem Wald von Hunderten Antennen und befindet sich in Alaska.
Wer bisher vor Mobilfunkstrahlung Angst hatte, dürfte bereits beim Anblick dieses Monsters tot umfallen.

Offiziell soll das System nur passiv zur Forschung der Ionensphäre eingesetzt werden. Wenn dann aber so interessante Einsatzmöglichkeiten wie Wettermanipulation, Kommunikationsstörung oder gar Bewusstseinsmanipulation bekannt würden, sollte aber spätestens jedes Lebewesen auf diesem Planeten Angst bekommen…


Weitere Videos:
http://video.google.de/videoplay?docid=-2388103743483940722
http://video.google.de/videoplay?docid=4389808702582839884
http://video.google.de/videoplay?docid=2522354075837339907

Links zu Berichten:
http://www.haarp.alaska.edu/
http://diepresse.com/home/diverse/archiv/276097/index.do?from=suche.intern.portal
http://diepresse.com/home/techscience/wissenschaft/379738/index.do?from=suche.intern.portal
http://de.wikipedia.org/wiki/HAARP
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7644/1.html
http://www.wahrheitssuche.org/haarp.html
http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Astromedizin/HAARP_Tempelhof.html

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Das EU-Reich und der Vertrag von Lissabon

25. April 2008 at 17:19 (9/11 & Neue WeltOrdnung, Deutschland, Politisches Weltgeschehen) (, , , , , , , )

…und wieder einmal wurde über von Millionen hinweg über ihre Zukunft entschieden. Gestern wurde der Lissabonvertrag so gut wie verabschiedet.
In diesem Schriftstück geht es im Kleingedruckten um so schöne Dinge, wie die Wiedereinführung der Todesstrafe (im Falle eines Krieges z.B.).

Von 574 Abgeordneten stimmten 514 für den Vertrag und 58 votierten dagegen.
Bis zur Mitte 2009 ist geplant den Vertrag durch alle Mitgliedstaaten ratifiziert zu haben. Lediglich Irland wird im Juni ein Referendum über den Vertrag abhalten.
Für einen Eklat sorgte gegen Ende der Debatte der parteilose Abgeordnete Henry Nitzsche. Der aus der Unionsfraktion ausgeschlossene sächsische Politiker hatte den EU-Vertrag mit dem vor 75 Jahren im Reichstag durchgepeitschten Ermächtigungsgesetz der Nazis verglichen. Er stiess damit natürlich fraktionsweit auf Empörung.

Ein Grossteil der Bevölkerung wusste über diesem Staatsakt quasi nicht Bescheid. Das ist bei solchen kritischen Vorhaben der Politik meist so – erst schnell verabschieden, möglichst ohne dass jemand etwas mitbekommt und das Jammern danach getrost ignorieren.
…ausser es kommt im Nachhinein endlich mal zu einem richtigen, kollektiven Aufschrei in der Bevölkerung. Demonstrationen waren bisher zumindest sehr rar gesäht. Das lag und liegt zum Grossteil auch einfach am Informationsmangel.

Hier somit ein paar wissenswerte Links zum Thema:

http://eu-vertrag-stoppen.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Reformvertrag#Milit.C3.A4rvertrag
http://politikglobal.blogspot.com/2008/04/0804-28-eu-referendum-eine-hoffnung-fr.html
http://www.montagsdemo-dortmund.de/eu_vertrag_bedeutet_das_ende_der_demokratie.html
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/04/strafanzeige-wegen-hochverrat.html
http://www.radio-utopie.de/2008/04/24/kurzmitteilung/
http://austria.indymedia.org/node/9999
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/16/euvertrag.htm

Update 06/2008:

Irland hat mit Nein gestimmt! Der freihe demokratische Geist hat unsere Gefilde noch nicht ganz verlassen. Das war nur möglich, da bei unseren nördlichen Freunden noch Bevölkerungsabstimmungen verfassungsrechtlich notwendig sind. Die anderen Menschen in unseren so genannten Demokratien bekamen diese Chance gar nicht sich selbst entscheiden zu können. Die öffentlichen Informationen über diesen Vertrag wurden sowieso möglichst niedrig gehalten und selbst unseren politischen Amtsträgern lag bei der Ratifizierung keine fertige, geschweige denn in kurzer Zeit lesbare, Version vor. Nun wird mit allen Mitteln versucht werden, den eigentlich gescheiterten Vertrag durchzuboxen und den Europäern aufzuzwingen.
Kritischer Spiegel-Gastkommentar dazu (die echten Reporter trauen sich so etwas wohl nicht zu sagen?)
Irland sagt Nein

Update 07/2008:
Es ist so gekommen wie von den Kritikern vorhergesagt. Die politischen Anhänger einer Neuen Weltordnung möchten sich nicht von der Demokratie geschlagen geben. Der Vertrag von Lissabon muss durchgehen und darf deren Pläne nicht stoppen und so setzt man Irland mit einer Neuabstimmung das Messer an die Kehle. Werden diese nun, wie andere Länder vor ihnen, Volksabstimmung aus ihrer Verfassung streichen müssen? Dass sich nun auch einige andere höhere Politiker trauen, kritische Einwürfe zu machen, ist zwar ein positiver Nebeneffekt, aber bleibt wohl nur von kurzer Dauer.
Der Vertrag von Lissabon und seine Hindernisse – ein Überblick

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Weltweite Lebensmittelkrise – „Lasst uns am besten in Ruhe…“

24. April 2008 at 07:10 (Medizin & Forschung, Politisches Weltgeschehen, Umwelt & Klima) (, , , , , , , , , , , )

Seit ca. einem Monat weiss auch der Stern- und Bildzeitungsleser: Die Armen hungern! Und das jetzt sogar nicht mehr nur in der Dritten Welt. Die Nahrungsmittel in Entwicklungsländern gehen zu Neige.

Dieser Artikel bringt es auf den Punkt. Würden den raffgierigen Multikonzerne der reichen Länder einfach nur Grenzen geboten, wäre der Welt schon sehr geholfen… Da ihre politischen Handlanger aber natürlich den Teufel tun werden, ihre Nebeneinkünfte zu kürzen, müssen wohl auch weiterhin Kinder an Unterernährung sterben. Statt agrarökonomischen Alternativvorschlägen einiger renommierter Wissenschaftler nachzugehen, werden Handelsbarrieren niedergerissen, gentechnisch veränderte Grundnahrungsmittel (welche zum Teil u.a. ihre Reproduktionsfähigkeit verloren haben) eingeführt und neuerdings Anbauflächen für Biosprit angelegt, um ein paar Milliprozent menschengemachten CO2s aus unserer Atmosphäre zu verbannen.
Wer tankt auch nicht gerne Säuglingsblut?!


Artikel von Gerhard Klas / Telepolis

„Die Gründe der Nahrungsmittelkrise reichen in die Geschichte zurück, trotz Warnungen werden von Weltbank, FAO oder WTO aber keine grundsätzlichen Änderungen erwogen“

In einem Radio-Interview in den USA wurde ich gefragt, was der US-amerikanische Präsident tun könne, um den indischen Bauern zu helfen. Es war eine Life-Sendung und meine Antwort lautete: „Lasst uns am besten in Ruhe.“ Wenn sich Europa und die USA nicht länger bei uns einmischen würden, könnten wir die indische Landwirtschaft wieder so entwickeln, dass sie zu einem Modell würde, zu einem Vorbild für andere. Aber Europa und die USA hindern uns daran: Mit ihrer Handelspolitik, mit ihren Geldgeberorganisationen, mit ihren multinationalen Konzernen und mit ihren Versicherungsgesellschaften.
Devinder Sharma

Der indische Agrarexperte [extern] Devinder Sharma spricht aus, was viele Kleinbauern in den Ländern Afrikas, Asien und Lateinamerikas denken. Dort stellen sie in vielen Ländern noch die Mehrheit der Bevölkerung – so leben etwa mehr als die Hälfte der 1,1 Milliarden Inder noch von der Landwirtschaft. Zum Vergleich: In Europa und den USA sind es noch 3 Prozent. Die Probleme der vielen hundert Millionen Kleinbauern sind auch ein wichtiger Grund für die derzeitige Nahrungsmittelkrise.

Etwa 80 Prozent ihres Einkommens müssen die Armen in den sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländern ausgeben, um ihre alltägliche Nahrung zu bezahlen. Seit Beginn des neuen Jahrhunderts haben sich die Preise für Milchprodukte, pflanzliche Öle und Fette und vor allem für Getreide mehr als verdoppelt. Mit gravierenden Auswirkungen: Viele können sich Grundnahrungsmittel wie Reis, Mais und Weizen nicht mehr leisten.

Galten bisher schon 850 Millionen Menschen weltweit als unterernährt – die letzten Schätzungen der Welternährungsorganisation ([extern] FAO) stammen aus dem Jahr 2005 –, dürfte die Zahl im vergangenen Jahr noch einmal drastisch gestiegen sein. Die Folge davon waren Hungerrevolten in mehr als 30 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Selbst die [extern] Weltbank und der Internationale Währungsfonds warnen deshalb inzwischen vor dem Preisanstieg für Nahrungsmittel. Der Sturz der Regierung in Haiti war das bislang spektakulärste Indiz, das sich aus der weltweiten Nahrungsmittelkrise entwickelt hat. Die Weltbank hat daraufhin ein Hilfspaket über 500 Millionen Dollar vorgeschlagen – ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn ansonsten – daran gibt es keinen Zweifel – soll an der bisherigen Politik festgehalten werden.

Als Ursache für die Ernährungskrise nennen die internationalen Finanzinstitutionen selbst den erhöhten Bedarf an Fleisch- und Milchprodukten in einigen Schwellenländern wie China und Brasilien – und den sogenannten „Biosprit“. So weit, so richtig. Aber es gibt noch andere Gründe, und einige davon reichen weit in die Geschichte zurück. Sie beginnen mit der kolonialen Zurichtung der Wirtschaft vieler Länder des Südens, mit der immer größere Sektoren der dortigen Landwirtschaft gezwungen wurden, sich an der Nachfrage in den Kolonialmächten zu orientieren – und nicht an der ihrer eigenen Bevölkerung.

Als die Kolonien endlich ihre politische Unabhängigkeit erkämpft hatten, sorgten IWF und Weltbank mit ihren Strukturanpassungsprogrammen und internationalen Abkommen dafür, dass die Agrarproduktion dieser Länder mehr und mehr industrialisiert wurde, um sogenannte Cash-Crops für den Export in die Industrienationen anzubauen. Eine Politik, die bis heute euphemistisch als sogenannte „Grüne Revolution“ bezeichnet wird, aber fatale Auswirkungen hat. Zwar gab es vorübergehende Produktivitätssteigerungen, aber der Einsatz importierter Pestizide und Kunstdünger hat die Böden und das Grundwasser nachhaltig verseucht.

Was für die Agrarindustrie in Europa und den USA, aber auch für die Großgrundbesitzer in den betreffenden Ländern zu einem lukrativen Geschäft wurde, entpuppte sich vor allem für die Bauern dort als Bürde: Die ausgelaugten Böden verlangten nach immer mehr Kunstdünger, die mittlerweile resistenten Schädlinge nach immer teureren Pestiziden aus den Labors von Bayer, DuPont, Syngenta und anderen Pharmakonzernen, die mit der Abhängigkeit ihrer Kunden immer größere Profite machten und nebenbei noch Produkte [extern] verkaufen, die hierzulande längst nicht mehr auf dem Markt erhältlich sind. Die Bauern stürzten in eine Schuldenkrise, die bis heute anhält ([local] Neue Hoffnung für Indiens Bauern?). Viele verkauften ihr Land und zogen auf der Suche nach Arbeit in die Slums der Großstädte. Weil sich diese Hoffnung nicht erfüllte, nahm in den 90er Jahren die Zahl der Selbstmorde unter Bauern drastisch zu.

In den letzten Jahren sind auf Betreiben der [extern] Welthandelsorganisation nahezu alle Agrarprodukte zu globalen Waren geworden. Der Handel mit Nahrungsmitteln ist heute weitgehend vom Interesse nach Profitmaximierung bestimmt. Die Verknappung der Agrarprodukte hat die hemmungslose Spekulation weiter verschärft. Aber weder am freien Markt für Lebensmittel, noch an der Produktion des sogenannten Biosprits und der Exportorientierung der Agrarproduktion soll gerüttelt werden. Im Gegenteil: Die Weltbank kritisiert die Regierungen in Indien und China, weil sie wegen der Nahrungsmittelknappheit ein kurzfristiges Exportverbot für Reis verhängten. Auch die Welternährungsorganisation – die einstmals als Stimme der Kleinbauern galt – [extern] setzt inzwischen auf eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft, auf noch mehr Welthandel, auf künstliche Bewässerung und auf neues Saatgut, das in den Labors der Konzerne entwickelt wurde, um damit Gewinne zu machen und die verarmten Bauern in weitere Abhängigkeit zu treiben. Vorstände von Lebensmittelkonzernen wie Peter Brabeck von Nestlé sind der [extern] Ansicht, nur Gentechnik könne heute noch die Welt vor Hunger bewahren.

Am 17.April haben – von den hiesigen Medien nicht wahrgenommen – in Afrika, Lateinamerika, Asien und Europa viele Kleinbauernorganisationen, Landlose und Nichtregierungsorganisationen gegen diese Politik [extern] demonstriert. Im Aufruf von [extern] La Via Campesina – einer Art internationalem Dachverband der Kleinbauernverbände – heißt es: „Nachdem sie die Kleinbauern enteignet haben, pressen sie jetzt die Konsumenten mit hohen Weltmarktpreisen für Lebensmittel aus“. Das Gegenkonzept heißt „Ernährungssouveränität.“

Jede Region in der Welt soll danach wieder in die Lage versetzt werden, ihre ansässige Bevölkerung gesund und ausreichend mit eigenen Produkten zu ernähren – ohne Giftcocktails und Gentechnik. Ernährungssouveränität, so hieß es in einer gemeinsamen Deklaration zahlreicher Bauernorganisationen, die im vergangenen Jahr auf einem internationalen Forum in Mali verabschiedet wurde (http://www.nyeleni2007.org/?lang=en&lang_fixe=ok), stelle die Menschen, die Lebensmittel erzeugten, verteilten und konsumierten, ins Zentrum der Nahrungsmittelsysteme, nicht anonyme Märkte und die Profitinteressen transnationaler Konzerne.

Mit ihrer Kritik stehen die Kleinbauern nicht alleine: Ende März hat der [extern] Weltagrarrat IAASTD in London einen [extern] Expertise vorgelegt. Darin werden eine schnelle Neuausrichtung der weltweiten Landwirtschaft und eine Begrenzung der Macht der Agrarkonzerne gefordert. Und der französische Agrarwissenschaftler Marcel Mazoyer, Autor des Standardwerkes „Histoires des agricultures du monde“, einer Weltgeschichte der Landwirtschaft, ist sich [extern] sicher, dass heute 10 Milliarden Menschen ernährt werden könnten. Dafür würden die bestehenden Landreserven ausreichen. Sie könnten ohne künstliche Bewässerung und ohne weitere Waldrodung bebaut werden. Sie würden ohne Gentechnik und Pestizide auskommen. Allerdings, so gibt er zu bedenken, gäbe es dann keine Anbauflächen mehr für Energiepflanzen.

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Die Cheopslüge – Neuigkeiten aus dem Land der Pharaonen

24. April 2008 at 06:01 (Archäologie & Altertumsforschung) (, , , , , , , , , , , , )

Über die Pyramiden wurde ja wohl schon mehr geschrieben, als über alle anderen Bauwerke dieser Erde zusammen. Theorien über das Gizeh-Plateau existieren somit wie Sand am Meer, wobei sich nach wie vor die offizielle Meinung hält, nach der Pyramiden von Pharao Cheops als Grabmäler erbaut wurden.

„Die Cheopslüge“ ist ein gut gemachter und v.a. unterhaltsamer Dokumentarfilm von und mit dem umstrittenen Ägyptologen Jan Udo Holey (eher unter dem dämlichen Buchautoren-Pseudonym „Jan van Helsing“ bekannt).
Dieser wird begleitet von seinem Verleger Jan Udo Holey und trifft einige mehr oder weniger namhafte Persönlichkeiten.
Es werden einige alte und neuere alternative Theorien verfolgt und streckenweise verknüpft, von welchen manche einiges einleuchtender und mit Sicherheit spannender sind, als die aktuelle Lehrbuchmeinung.
Der Frage, wie man denn Tausende von durchschnittlich fast 3 tonnenschwere Steine milimetergenau zu so einem Wunderwerk zusammensetzen konnte, geht man aber gar nicht nach. Aber daran haben sich ja schon all ihre Vorgänger mächtig die Zähne ausgebissen. Über die gute alte Sphinx verliert man quasi auch kein Wort, die Laufzeit über konzentriert man sich fast ausschließlich auf die Königspyramide.
Die Freizeitforscher kommen aber zu dem Ergebnis, dass zumindest die große Pyramide als ein technisches Machwerk gedient haben muss und bringen dafür auch einige gute Belege.
Am beachtlichsten an dieser Doku finde ich aber, dass die beiden eine Untersuchungsgenehmigung von den eingeschworenen Plateau-Wächtern und NASA-Freunden um Manager Zahi Hawass erhalten haben.

Der Film ist auf DVD oder über van Helsing’s Internet-Sender „secret.tv“ verfügbar.


www.secret.tv
www.cheops-film.de

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