Die Illuminati und die Geschichte der Geheimbünde – Die Entwicklung einer Geheimgesellschaft zur Weltschattenregierung

9. Juni 2008 at 09:08 (9/11 & Neue WeltOrdnung, Geheimgesellschaften, Politisches Weltgeschehen) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

ie Geschichte der Illuminati ist eine Reisen quer durch die Zeitalter und eine Geschichte so ziemlich jeder bedeutenden Geheimgesellschaft unseres Planeten…

Ich weiss nicht mehr wieviele Stunden Dokumentationen und Papier-/Webseiten ich zu diesem Thema durchstöbert habe, aber das Thema ist bekanntlich extrem umfangreich und gespickt von Widersprüchen und halbwissentlichen Falschaussagen (öffentliche Web-Foren braucht man zur Informationsgewinnung jedenfalls nicht aufsuchen) und so war eine möglichst wahrheitsgetreue Recherche sehr zeitaufwendig.
Ich möchte hier textlich nur eine Kurzzusammenfassung der wichtigen Punkte meiner Studien geben, denn zu diesem Thema und dessen einzelnen Subthematiken haben sich schon ganz andere Leute in massiven Schmökern ausgelassen. Eigene (abweichende) Schlussfolgerungen kann jeder durch die gute alte Kunst der Selbstinformation aus den Videos, Dokumenten und Links ziehen. (Auch Kritik und Vorschläge zu meinem Artikel sind durchaus erwünscht.)

1. Historische Entwicklung
1.1. Unter den Illuminati darf man heute eine Vereinigung einer Hand voll hochrangiger Leute sehen, welche die Fäden auf diesem Planeten ziehen.
Der Geheimbund hat nicht mehr viel mit dem am 1 Mai 1776 in Bayern von Adam Weishaupt gegründeten Illuminatenordens (anfangs auch als Perfekibilisten oder auch Bienenorden bekannt) zu tun. (Randnotiz: Da der Tod Weishaupts 1830 auch etwas im Dunkeln liegt, wird von manchen behauptet, dass er unter dem Namen George Washington erster Präsident der USA wurde.) Die anfänglichen Günde waren eigetnlich allesamt rühmlich, philantropisch und idealistisch. Ziel war schlichtweg die Zerstörung des monarchischen System von innen heraus, durch Unterwanderung des Staatsapperats (doch man weiss ja wie schnell elitäre Macht zu Verdorbenheit führen kann). Beweise für eine angebliche frühere Gründung, wie es z.B. der Soziologe Jacques Ellul postuluierte, können als Gerüchte abgetan werden. Weishaupt versammelte nach und nach führende Freimaurer zu einer noch elitäreren Supergruppe. Sämtliche Bräuche und Symboliken wurden in diese mit übernommen. Am 16. Juli 1782 verband sich das Hochgradfreimaurertum auf dem Kongreß zu Wilhelmsbad „offiziell“ mit dem Illuminatenorden. Die Zahl 23 die im Zusammenhang mit den Illuminaten immer wieder auftaucht rührte wahrscheinlich übrigens schlichtweg vom Versammlungsort dieser hier: die Theresienstr. 23 in Ingolstadt. Symbol des Bundes war eine Eule (hier wohl die griechische Minerva), auf die wir später noch einmal stossen werden. Weitere Details zu illuminatischen Machenschaften ab 1.4.
Die Geschichte des Illuminatentums ist somit also die Geschichte des Freimaurertums. Wer waren also diese Leute?

1.2. Freimauerische Vereinigungen lassen sich bereits für 1600 nachweisen, doch gilt allgemein das Jahr 1717 als Gründungsdatum, als sich vier Werkmaurerlogen aus London und Westminster zur ersten Grossloge von England zusammenschlossen und einen gemeinsamen Großmeister wählten. Die Illuminaten hingegen hatten zwar bereits auch einige Verbote (ab 16. August 1787 wurde Freimaurer und Illuminatenbeitritt von der Regierung sogar mit Todesstrafe geahndet) durchlaufen und gelten nach offizieller Lehrmeinung als nicht mehr existent. Sie hatten sich jedoch lediglich weiter in den Schatten der Welt zurückgezogen, wie es schon zuvor einige andere gejagte Geheimverbände taten und arbeiten seit jeher im Hintergrund der Weltgemeinschaft. Im 19ten Jahrhundert taucht hier auch der okkult-esoterische „Orden des Goldenen“ („Hermetic order of the golden dawn„) und dessen Ausläufer auf. Illuminatische/freimaurische Aktivitäten wurden auch noch einmal im nationalsozialistischen Deutschland des Dritten Reiches gejagt. Hitler’s Thule-Gesellschaft („Studiengruppe für germanisches Altertum“) sollte an ihre Stelle treten. Die Freimaurergemeinschaft versteht sich hingegen heute, zumindest nach aussen von niedrigeren Maurergraden so repräsentiert, als humanitäre Organisation mit tausenden Logen und Millionen von Mitgliedern (Hauptverbreitungsgebiet ist die USA mit rund 2 Millionen). Die illuminatischen Grossmeister haben jedoch weiterhin nur das Ziel der Weltregierung. Auch deshalb versteht man heute unter freimaurischen/illuminatorischen geheimgesellschaftlichen Gruppierungen allgemein Illuminati.

1.3. Die dunklen Ursprünge
Doch gehen wir noch ein wenig weiter zurück zu den Wurzeln der Freimaurer/Illuminaten – und damit im Prinzip der aller Geheimgesellschaften. Denn woher kamen denn nun wiederum diese Freimaurer mit ihren ausgeprägten Bräuchen, deren enormen Wissen und deren geheimer Symbolik?

Hier landen wir bei den Steinmetzen des Mittelalters, welche für den Bau der grossen europäischen Schlössern und Kirchen verantwortlich zeigten. Die Schulmeinung endet ihr zumeist, ohne zu erklären woher diese Bauarbeiter und Künstler ihr enormes Wissen hatten und weshalb sie ihre Werke mit geheimen Symbolen und Zeichen versahen.

1.3.1. Hier treffen wir auf die Tempelritter in der Zeit der Kreuzzüge. Der Templerorden wurde Anfang des 12ten Jahrhunderts gegründet (erste schriftliche Nachweise von ca. 1118.) und versammelte den aristokratischen Adel Europas unter seinem Mantel. Ab 1307 wurden die Templer von Philipp IV. der Ketzerei beschuldigt und gejagt. Die katholische Kirche hatte schon früh deren wahre, nicht-katholischen Absichten durchschaut und zudem wurde ihre Macht (sie häuften über die Zeit ungeheuere Reichtümer an) und Einfluss zunehmend zur Bedrohung der Institution Kirche. Der s.g. Hermetismus wollte sich damals mit ihrem Geheimwissen von der Instanz des Papstes abwenden, was dieser verbrecherischen Organisation natürlich überhaupt nicht lieb war. Diese abtrünnigen Gläubigen liessen zudem Obilisken und andere archaische Bauten errichten. Diese findet man noch heute, dazu später mehr. Doch die Verfolgung begrenzte sich auf den Einflussbereich in Frankreich. Ausgelöscht wurde der Orden nie wirklich, allerdings vieler wichtiger Führer beraubt. Manche bringen hier nun die Prieuré de Sion als eine weitere geheimgesellschaftliche „Spezialeinheit“ ins Spiel, deren Existenz zu dieser jedoch zweifelhaft ist (wahrscheinlich waren diese zusammen mit den ominösen „Protokollen von Zion“ nur eine neuzeitliche Erfindung). Die Tempelritter fielen also bekanntlich in Jerusalem ein, wo sie sich auf dem Tempelberg niederliessen, wo auch die Reste des Sagen umwogenen Tempels von Salomon befanden. Deshalb lautet auch ihr vollständiger Name „Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel“. Sie zeigten Bewunderung für die dortige Kriegerkaste der Assasinen (Hashishim, ein Untergrundorden fanatisch mordender Moslems) und übernahmen einiges von ihnen, ja verbündeten sich angeblich sogar mit diesen. In den Überresten des Salomon-Tempels suchten die Ritter nach etwas von hohem Wert. Was es war, ist bis heute ungeklärt. Das Wissen um die Sage um den heiligen Gral / die Bundeslade war damals in Geheimzirkeln jedenfalls weit verbreitet. Wie auch immer, sie brachten es allerdings mit zurück nach Europa und zwar nach Schottland in die Rosslyn-Kapelle. Dies soll der Zeitraum gewesen sein, wo aus den Templern das Freimaurertum hervorging. Ein Grund für den übergang war sicher, dass die Templer inzwischen einfach zu viele Feinde hatten, um weiter agieren zu können. Die Beweise für diese Abstammung finden sich in der Verwendung gleicher Symbole und Bauten. (Dies ist auch die Überzeugung von Bestseller-Autor Dan Brown.)

1.3.2. Die verwendeten Bildnisse und daraus zu schliessenden gnostischen (die Gnostik ist eine Weisheits- und Geheimwissenslehre der Antike) und kabbalistischen (die Kabbala ist eine Mystiklehre des Judentums) Kenntnisse lassen die Wurzelsuche sogar noch weiter gehen. Und zwar nach Griechenland zu seinen weisen Philosophenzirkeln (siehe dazu auch die „Mysterien von Eleusis„), nach Rom in die Zeit der Christenverfolgungen bis in die vorgeschichtliche Zeit des Orients. Hier nun finden wir uns dann am Ursprung aller Geheimorganisationen, Tausende Jahre von heute entfernt, im alten Babylon / Ägypten wieder. Mancher Historiker führt das Ganze sogar noch einen Schritt zurück in die vorsintflutliche Zeit und ins sagenumwogenen Reich von Atlantis, aber alles dahin gehende wäre eher Spekulation. In den alten sumerisch-mesopotanischen Reichen drehte sich auf jeden Fall eine ganze Hochkultur um Götterverehrung, Mystik und Symbolik, welche sich bis heute durch die Geschichte der grossen Geheimbünde zieht und überall wiederzufinden ist. Auch geheime Bruderschaften waren bereits zu dieser Zeit präsent. Die Hüter des geheimen Wissens waren die „Geeinten“. Eine Name der hier in der Literatur auftaucht ist der der „Bruderschaft der Schlange„, welche reptiloide Wesen verehrte. Wir genügen uns aber einmal damit, dass es bereits hier einen verschworenen Geheimzirkel innerhalb der Hohepriesterschaft gab, dessen Ausläufer sich bis in die heutige Zeit ausstrecken. Dieses geheime Wissen bestand zumindest in architektonischen und astrologischen Kenntnissen welches allen Anscheins nach durch die Hochgestellten der Geheimbünde über die Zeit- und Weltgeschichte weitergegeben wurde. Erwähnung sollte hier auch der biblische und Anfang des 20sten Jahrhunderst nachgewiesene „Turmbau des Tempels zu Babel“ finden. Basieren also alle Grosswerke europäischer Baumeister auf Geheimwissen der babylonischen Vorgeschichte? Es ist zumindest sehr wahrscheinlich! (Vielleicht haben sich einige auch schon gefragt, warum wir an einigen wichtigen Plätzen der Welt mesopotanische Obelisken und andere typischen Bauten wiederfinden.) Dass auch die Götterverehrungen dieser Zeit in Bild und Schrift noch bis heute eine Rolle im Geheimgesellschaftertum spielen ist ein wichtiger Punkt, der später wieder aufgegriffen wird.

1.4. Einflüsse der Geheimbünde auf Politik, Gesellschaft und den Lauf der Geschichte

1.4.1. in der Vergangenheit

Abgesehen von kleineren Interventionen wurde die Geschichtsschreibun folgenderweise beeinflusst:
Die „Boston Tea Party“ 1773 wurde von Freimaurern (St. Andrews Lodge ) organisiert, welche als Indianer verkleidet unter Samuel Adams ein englisches Schiff kaperten und die Ladung über Bord warfen. Dies ist inzwischen offizielle Schulmeinung.
In diesem Zusammenhang sei auch der illuminatische Orden der Rosenkreuzer erwähnt, welcher nach offizieller Meinung ebenfalls um das 17.Jahrhundert gegründet wurde, dessen Wurzeln aber wohl auf die selben vorgeschichtlichen zurückgehen wie die aller grossen Geheimbünde und sich nur über die Zeit als eigene Instanz separierte. Als einer der ersten Rosenkreuzer der Neuzeit gilt der kaiserliche Artr Michael Maier (1567-1622). Inwiefern sie Kontakte zu anderen Bünden pflegten bzw. mit ihnen kooperierten ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich sind sie wie so oft nur eine andre Seite der selben Münze.
Etwas umstrittener ist nach offizieller Lehrmeinung die Einflussname der Freimaurer auf die französische Revolution (1789 bis 1802). Zumindest hatten einige Führer den aktuellen Zeitgeist genutzt und hin zum Revolutionsausbruch gelenkt; die hohen Revolutionsführer waren Freimaurer. Der Unabhängigkeitskrieg und die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika sollen von Freimaurer veranlasst worden sein. Fakt ist, dass von den 56 Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung mindestens 50 Freimaurer waren, so z.B. George Washington und Benjamin Franklin. Die Freiheitsstatue war übrigens das Geschenk eines französischen Freimaurers.
Die bayrischen Illuminaten übernahm nach dem Tod Weishaupts Giuseppe Mazzini und blieb Führer bis zu seinem Tod 1872. Es folgte der Grossmeister und bis heute höchster/wichtigster Freimaurer Albert Pike – Zeitungsverleger, Rechtsanwalt, Brigadegeneral, KuKlux Klan-Gründer und Massenmörder.
Albert Pike formulierte mit Massini erstmals den Plan für die eine neue Weltordnung. Diese sah und sieht 3 Weltkriege vor.
Mazzini im Brief an Pike:
„Wir müssen allen Verbänden gestatten, wie bisher weiterzuexistieren, mit ihren Systemen, ihren zentralen Organisationen und den verschiedenen Arten der Korrespondenz zwischen hohen Graden derselben Ritus, in ihren gegenwärtigen Organisationsformen. Aber wir müssen einen Superritus schaffen, der unbekannt bleiben soll und in den wir die Maurer hoher Grade nach unserer Wahl berufen werden.
Aus Rücksicht auf unsere Mitbrüder müssen sich diese Männer der strengsten Geheimhaltung unterwerfen. Mit diesem obersten Ritus werden wir das gesamte Freimaurertum regieren; er wird die internationale Zentrale werden, die umso mächtiger ist, weil seine Leitung unbekannt sein wird“ (Brief vom 22. Januar 1870; 1)

Mit dem durchdringen Einfluss an politischen Führungsspitzen konnten sie bald auch das Bankensystem und die Wirtschaft. Die erste amerikanische Zentralbank wurde der englischen nachempfunden und stand als bald unter ihrer Kontrolle. Die Familiendynastie der Rothschilds spielt bis heute in die Zeit der „Federal Reserve Bank (FED) die wichtigste Rolle hierbei. So erhielten die Illuminaten über die Zeit schliesslich weltweiten Einfluss und Macht.

1.4.2. Die Verstrickungen der Illuminati in Verbindung mit gegenwärtigen und folgenden Ereignissen

Man kann davon ausgehen, dass bei sämtlichen wichtigen politischen Ereignissen, grundsätzlich freimaurische Zirkel das Steuer in der Hand halten.
Die vereinten Nationen würde bekanntlich von Franklin D. Roosevelt konzeptioniert – ratet mal – Freimaurer! Alles geht hin zum Ziel der Weltregierung, wo dann offiziell eine Hand voll Superführern das Sagen haben können. Was viele nicht wissen ist, dass wir nicht mehr weit davon entfernt sind. Unsere Welt besteht seit kurzer Zeit quasi nur noch aus 4 Regierungsbereichen: unsere Europäische Union, die Afrikanische Union, die vor kurzer Zeit im geheimen formierte Nordamerikanische Union (Mexiko, Amerika, Kanada) und die geülante und bald folgende Asiatische Union.
1921 wurde von einer Gruppe einflussreicher Anwälte und Banker zudem die „Council on foreign relations“ gegründet, welche heute als eine der einflussreichsten privaten Organisation Amerikas gilt. In der Verbindung damit sei wieder eine wichtige Familie im Global Player Geschäft genannt: die Rockefellers. Diese sind auch für eine weitere mafiöse Einrichtung verantwortlich: die „Trilaterale Kommission„, welche Wirtschaftinteressen der Welt durch Amerika, Japan und Europa zu steuern. Ich brauche wohl kaum weitermachen, dass eines klar ist: Sämtliche wichtigen Regierungseinrichtungen sind unterwandert! Nur eine ominöse Verbindung sei in diesem Zusammenhang noch erwähnt: Die 1832 gegründete amerikanische Studentenverbindung „Skull & Bones“ kann als eine der wichtigsten amerikanischen Illuminati-Bruderschaften gesehen werden, durch welche die Studenten nach Abschluss in hohe politische und ökönomische Posten eingegliedert werden (siehe hier wiederum die „Bilderberg Konferenz„). Und hier kommen wir zum nächsten Punkt.

1.5. Religiöse Hintergründe und Ausrichtung

Ist die Freimaurerei und somit das Illuminatentum eine Religion?
Viele Mitglieder mögen das verleugnen (nur Meistergrade werden über die wirkliche Bedeutung des „Allsehenden Auges“ eingeweiht) oder aus Unwissen verneinen (restliche Grade), aber sie ist es definitiv! Der Freimaurer-Beitritt geschieht unabhängig von Religion – lediglich der Glaube an einen höheren Schöpfer wird vorausgesetzt. Aber bereits der König von Frankreich überzeugte ja Papst Clemens XII. im Jahre 1738 die Templer zu verbieten und zu jagen, da er die wahren, schwarz-magischen Absichten und Hintergründe dieser entdeckt haben wollte (die Kirche hat seit 1928 übrigens offiziell ihre eigene geschlossene Geheimgruppe: „Opus Dei„). 1785 erklärte auch Papst Pius VI. in zwei Briefen (vom 18. Juni und 12. November) an den Bischof von Freising die Mitgliedschaft im Orden zudem als unvereinbar mit dem katholischen Glauben. Wir kommen gleich noch darauf zurück. Selbst heute, in der Neuzeit gab es Gerüchte um satanistische Rituale der oberen Ränge. Und jetzt wird es wirklich krass!


Ich hielt es lange Zeit auch schlichtweg für Hirngespinste einiger unterfinanzierter Autoren und Wichtigtuer. Bis ich vor einiger Zeit ein Video zu sehen bekam, welches ein Mann namens Alex Jones (diesen Namen werden inzwischen einige kenne) im Jahr 2000 aufzeichnen konnte (später über BBC veröffentlicht).
Es zeigt in roten Ordenskutten gekleidete Männer, welche während einer Art Prozession im „Bohemian Grove“ Opferrituale vor einer Statue (mit dem Abbild der Eule) und erlesenem Publikum durchführen.
Fuck, was geht hier vor sich? Hier haben wir also schlichtweg den Beweis, dass das Zurückverfolgen der Illuminati zu ihren mesopotanischen Wurzeln absolut korrekt war und die selbsterwählte Elite dieser Welt viele Jahrhunderte alten Ritualen folgt, zu Ehren ebenso alter Götzen. Also entweder sind diese Leute einfach nur geisteskrank… oder… ja, oder – die Frage ist nun – oder was noch? Und von nun an wird es ernsthaft gruslig und ohne dieses oder ein 2005 veröffentlichtes Video eines Bohemian Grove – Mitglieds wohl auch für viele unglaubwürdig. Aber das hier ist Realität.
Die finale Frage ist jetzt die nach den Hintergründen, also was wird hier angebetet und weshalb. Die Eule repräsentiert im Christentum die Mächte der Finsternis (in anderen Bezügen wird sie natürlich auch anders gedeutet). Es gibt mehrere dieser archaischen Götterabbildungen, welche von den Illuminaten benutzt werden. Wirklich interessant ist hier jedoch die Frage, ob diese freimaurischen Riten monotheistisch ausgelegt sind, also nur 1 Gott dienen. Ich hatte ja bereits, erwähnt, dass die Initiationsriten bei der Aufnahme in die Freimaurer-Gesellschaft eine besondere Voraussetzung haben: der Glaube an ein Schöpferwesen jeglicher Art. Dies wird erst ab den Hochgraden spezifiziert, so dass erst Meistergrade (>33) in die Wahrheit eingeweiht werden: Jahbulon lautet der Name des Wesens, welches ihren Gott repräsentiert. Jah = Gott / Bul bzw. Baal = Meister der Welt / On = Bezeichnung für Jehovah im alten Ägypten. Dieses dreiköpfige Wesen weist zurück auf folgende, alt-orientalische Götterbilder: Dagon, Baal, Belzebub – der Teufel / das Lichtwesen / der Oststern. Am Ende der Kette stehen Horus und Osiris (bilden zusammen mit Isis die „Triade von Abydos“). Man beachte hierbei die Symbolik des Auge Gottes auf dem Frustrum (halbfertige Pyramide). Osiris ist der ägyptische Gott des Jenseits und wird dem Sternbild des Orion zugeordnet, von welchem die Götter auf die Erde herabgestiegen sein sollen. Ich entdeckte erst hier am Ende meiner Spurensuche, dass die Freimaurer auch einst auch den Namen „Die Söhne des Osiris“ trugen, welcher eben zurück auf die Pharaonenzeit deutet. Auch eine Autoren und Dokumentation zeigen diese Parallel. Das ist das finale Geheimnis um welches sich das geheime Wissen der Geheimbünde seit jeher dreht.

1.6. Schlussfolgerung in Irrsinn

Noch einmal weil es so schön war: Die höchsten internationalen Führungspersönlichkeiten von Politik und Wirtschaft treffen sich regelmässig im Geheimen; Frauen und Schwarze bekommen keinen Einlass. Heterosexualität ist quasi verpönt; Es werden urtümliche Rituale durchgeführt und ein vorzeitlicher Dämonengott gepreist. Unsere Welt in der Hand eines kleinen okkulten Geheimzirkels mit seinen Wurzeln in den Anfängen der Menschheit! Keine Spinnerei, keine Dichtung! Das ist Tatsache! Ab diesem Punkt erscheint nichts mehr unvorstellbar.
Ich beende jedoch hiermit diesen Text mit Verweis auf aktuelle politische Geschnisse im Dienst der Neuen Weltordnung.

In Ordnung, kleiner Hinweis: Wer das Ganze noch(!!) weiter (gen Präastronautik) spinnen möchte, verweise ich auf entsprechende Artikel/Bücher von David Icke & Co, welche Blutlinien außerirdischer Schöpferwesen bis in die heutigen Elitefamilien ziehen.


Dokumentationen

– Gute Videos in deutscher Sprache:

Christentum, Freimaurer und Pyramiden

Die Freimaurer Loge P2

Skull&Bones

„The Illuminati“

– Gute Videos in englischer Sprache:

„Riddles in stone – Secret architecture“

„Inside the Bohemian Grove“

„The Illuminati“

„Who controls the world?“

– Englische Videos, mit teils etwas zwiespältigen Referenten:

„Angels and demons reveled“

„Secret Societies“ / David Icke @ History Channel

„Exposing the Illuminati“ (Bill Schnoebelen)

Bilder&Symbole Fotoshow


Advertisements

20 Kommentare

  1. Katil said,

    Finde es schön und Gut, dass du dir Zeit genommen hast etwas über die illuminati zu schreiben. Aber es fehlt etwas und das ist der Zionismus das wesentliche und das wichtigste der Mit Adem Weishaupt eine große Rolle spielt. Ich empfehle dir diesen Text zu lesen von Douglas Reed. Der Plan Nachdem die bayrische Regierung im Jahre 1786 die Dokumente der von Adam Weishaupt geleiteten Geheimgesellschaft der „Illuminaten“ beschlagnahmt und sie im Jahr darauf veröffentlicht hatte, lag ein hieb- und stichfester Beweis für die Existenz einer Verschwörung vor. Die Dokumente enthüllten nämlich den Plan für eine Weltrevolution sowie das Vorhandensein einer mächtigen Organisation, deren Angehörige teilweise gesellschaftliche Spitzenpositionen einnahmen. Fortan war kein Zweifel mehr daran statthaft, dass es in allen Ländern und Gesellschaftsklassen Männer gab, die sich zusammengetan hatten, um alle legalen Regierungen zu stürzen und alle Religionen zu vernichten. Als die Beweise für die Existenz dieser Verschwörerorganisation ans Licht gekommen waren, tauchte sie sofort wieder in den Untergrund ab, überlebte jedoch und arbeitete weiterhin zielstrebig auf die Verwirklichung ihres Plans hin; 1917 liess sie dann die Maske fallen und trat mit einem Paukenschlag ins Rampenlicht. In Gestalt der internationalen kommunistischen Bewegung verfolgt sie ihre anno 1786 durch den Coup der bayrischen Regierung blossgestellten Ziele seither ohne jede Tarnung weiter, wobei sie sich jener Methoden bedient, die in den beschlagnahmten Dokumenten dargelegt worden waren. Die Veröffentlichung der Weishaupt-Dokumente wurde durch einen Zufall ermöglicht, der nicht minder bizarr war als die Sicherstellung der Whittaker-Chamber-Papiere im Jahre 1948.2 Es handelte sich lediglich um einen kleinen Teil der dokumentarischen Belege für die Realität der Verschwörung; der Hauptteil war vor 1786 vernichtet worden, nachdem das eine oder andere über das Treiben und die Pläne der Illuminaten durchgesickert war – teils durch die Prahlereien einiger Angehöriger des Ordens, teils durch die Enthüllungen von Mitgliedern, die sich (wie Chambers 160 Jahre später) von der Organisation, der sie angehörten, abgestossen fühlten, nachdem sie ihre wahre Natur durchschaut hatten. Beispielsweise wurde die Herzogswitwe Maria Anna von Bayern 1783 von ehemaligen Illuminaten darüber unterrichtet, dass der Orden jede Religion als „Unsinn“ betrachtete (Lenins „Opium für das Volk“), Patriotismus für „kindisch“ hielt, die Ansicht vertrat, der Mensch solle sich bei der Gestaltung seines Lebens von der Leidenschaft und nicht von der Vernunft lenken lassen, es für statthaft erachtete, seine Feinde zu vergiften etc. Als Ergebnis dieser und anderer ihm zugegangener Informationen erliess der Herzog von Bayern 1785 ein Edikt gegen die Illuminaten; diese wurde als Zweig der Freimaurerei bezeichnet, und es wurde Regierungsbeamten, Angehörigen des Heeres, Professoren, Lehrern und Studenten verboten, dem Orden beizutreten. Die Gründung von Geheimgesellschaften (d.h. von nicht ordnungsgemäss registrierten Vereinigungen) wurde ganz allgemein untersagt. 139 Das Verbot (das selbstverständlich nicht durchgesetzt werden konnte, weil sich Geheimgesellschaften per definitionem nicht per Dekret auflösen lassen) war für die Verschwörer ein Warnschuss vor den Bug. Laut zwei Historikern der Illuminatenbewegung, C. F. Forester und Leopold Engel, wurde „eine erhebliche Anzahl der wertvollsten Papiere des Ordens entweder sorgfältig verborgen oder verbrannt“, so dass „nur wenige Dokumente überlebt haben, denn die meisten waren zerstört worden, und Beziehungen zu Aussenstehenden waren zwecks Vermeidung von Verdacht abgebrochen worden“. In anderen Worten: Der Orden tauchte ab. Unter diesen Umständen können die 1786 vorgefundenen Dokumente lediglich die Spitze des Eisbergs gewesen sein. Forestier schreibt, 1784 (dem letzten Jahr, in dem die Illuminaten ihre Macht nicht nur nicht vertuschten, sondern regelrecht damit protzten) habe sich der Orden von seinem bayrischen Stützpunkt aus „über ganz Mitteleuropa vom Rhein bis zur Weichsel und von den Alpen bis zur Ostsee“ erstreckt; zu seinen Mitgliedern hätten „junge Menschen, welche die ihnen eingebleuten Prinzipien später in die Praxis umsetzten“, ebenso gehört wie „Beamte aller Art, die ihren Einfluss für die Ziele des Ordens geltend machten, Kleriker, die Gefallen daran fanden, ‚tolerant‘ zu sein, sowie Fürsten, auf deren Schutz der Orden zählen konnte und die er zu kontrollieren hoffte“. Dem Leser wird nicht entgangen sein, dass diese Schilderung wie ein Spiegelbild des Kommunismus in unseren Tagen anmutet, abgesehen vom Hinweis auf die „Prinzen“, deren Zahl seit 1784 empfindlich geschrumpft ist. Obschon die vorgefundenen und veröffentlichten Papiere keinen Aufschluss über die zahlenmässige Stärke und den Einfluss der Illuminaten vor allem in Frankreich, England und Amerika vermittelten, warfen sie ein grelles Licht auf die Natur der Gesellschaft und ihre zerstörerischen Ziele. 1785 war ein Abgesandter des Ordens während einer Reise nach Schlesien vom Blitz getroffen worden. Die bei ihm entdeckten Dokumente führten dazu, dass die Häuser zweier führender Illuminaten durchsucht wurden. Ein Briefwechsel zwischen „Spartakus“ (Adam Weishaupt) und den „Areopagiten“ (seinen engsten Vertrauensmännern) sowie andere Papiere enthüllten das ganze Ausmass des Plans zur Weltrevolution, dessen Ergebnisse wir im 20. Jahrhundert unter dem Namen „Kommunismus“ so hautnah kennengelernt haben. Niemand wird heute ernstlich behaupten wollen, dieser grandiose Zerstörungsplan sei dem Gehirn eines bayrischen Professors entsprungen. Sehr viel glaubhafter wirkt da Nesta Websters These, wonach Weishaupt und seine Verbündeten nichts anderes taten, als eine furchterregende Kraft, die seit Jahrhunderten geschlummert hatte, zu erwecken und auf die Welt loszulassen. Als Weishaupt den Illuminatenorden am 1. Mai 1776 gründete, war er Dekan der juristischen Fakultät an der Universität von Ingolstadt (auch heute unterrichten Professoren, die insgeheim kommunistischem Gedankengut huldigen, oft an den juristischen Fakultäten). Er war von den Jesuiten erzogen worden, die er später hasste; von ihnen übernahm er, freilich unter umgekehrten ideologischen Vorzeichen, das Geheimnis der Organisation, die Methode, die (wie sich sein Gesinnungsgenosse Mirabeau ausdrückte) darin bestand, dass „Männer, welche über die Welt zerstreut waren, unter einem Oberhaupt auf ein und dasselbe Ziel hin arbeiteten“. Die Idee, Männer durch eine Verschwörung aneinander zu ketten und zur Erreichung eines Ziels zu benutzen, das sie nicht verstehen, findet sich in sämtlichen von der bayrischen Regierung sichergestellten Briefen und sonstigen Dokumenten der Illuminaten. Diese Idee wird mit leidenschaftlichem Eifer präsentiert, und die vielen Wege zu ihrer Verwirklichung 140 zeugen von höchstem Einfallsreichtum. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Ersteller dieser Dokumente die gesammelten Erfahrungen der Verschwörer früherer Zeiten zunutze gemacht haben; bei ihrer Suche nach den Quellen dieser trüben und perversen Doktrin stiess Nesta Webster bereits in den ersten christlichen Jahrhunderten, ja noch früher, auf handfeste Belege. Hierzu ein Beispiel: Laut Sylvestre de Sacy trieb im 8. Jahrhundert innerhalb des Islam eine subversive Sekte ihr Unwesen, deren Strategie darin bestand, „überall und in allen Klassen der Gesellschaft“ Anhänger zu rekrutieren, mit dem Ziel, den überlieferten Glauben sowie die bestehende Regierung zu zerstören. Der Führer dieser „Ismailiten“, Abdullah Ibn Maymun, plante „eine riesige Geheimgesellschaft mit zahlreichen Stufen der Einweihung zu begründen; dieser sollten Freidenker, welche die Religion als Instrument zur Unterdrückung der Menschen betrachteten, ebenso angehören wie Eiferer aller Sekten“. Gemäss einem anderen Fachmann auf diesem Gebiet, Reinhart Dozy, erreichte Abdullah Ibn Maymun „mit diesen Mitteln das aussergewöhnliche Ergebnis, dass eine grosse Zahl von Menschen verschiedener Glaubensrichtungen einträchtig auf ein Ziel hinarbeiteten, das nur wenigen von ihnen bekannt war“. Diese Schilderung lässt sich mühelos auf die Methoden und Erfolge Adam Weishaupts und des Kommunismus übertragen; in der Literatur der Kabbalisten, der Gnostiker und der Manichäer finden sich zahlreiche Parallelen. Die Weishaupt-Dokumente sind unbestreitbar echt: Indem die bayrische Regierung es allen Interessenten freistellte, die Papiere in den Münchner Archiven zu besichtigen, durchkreuzte sie von vorneherein jeden Versuch, sie als Fälschungen abzutun. Aus den Dokumenten gingen drei grundlegende Dinge hervor: Erstens die Ziele der Gesellschaft, zweitens die Methoden, nach denen der Orden organisiert war, und drittens die Mitgliederschaft, wenn auch nur in einem verhältnismässig kleinen Gebiet (vor allem den süddeutschen Staaten). Im folgenden werden wir auf alle drei Punkte eingehen. Die Grundidee des Ordens ging aus dem Briefwechsel zwischen „Spartakus“ und seinen ebenfalls unter Pseudonymen agierenden Mitverschwörern mit aller nur wünschenswerten Deutlichkeit hervor und bestand in der Zerstörung sämtlicher bestehenden Regierungen, Nationen und Religionen, um einer neuen herrschenden Klasse, jener der Illuminaten, den Weg zur Macht zu ebnen. Henri Martin resümiert die Ziele der Geheimgesellschaft wie folgt: „Abschaffung des Eigentums, der gesellschaftlichen Autorität und der Nationalität; Rückkehr des Menschengeschlechts zu jenem glücklichen Zustand, in dem sie eine einzige Familie ohne künstlich geschaffene Bedürfnisse und ohne unnütze Wissenschaften war. Jeder Vater wird Magistrat und Priester zugleich sein – Priester was für einer Religion, wissen wir nicht, denn obwohl sich Weishaupt oft auf den Gott der Natur berief, deutet vieles darauf hin, dass er keinen anderen Gott hatte als die Natur selbst.“ Dies wird von Weishaupt selbst bestätigt: „Fürsten und Nationen werden verschwinden… Die Vernunft wird die einzige Richtschnur des Menschen sein.“ In all seinen Schriften findet sich nicht die Spur eines Hinweises auf eine göttliche Macht ausserhalb des Menschen. Die Attacken gegen „Könige und Fürsten“ waren lediglich ein Tarnmäntelchen für den wirklichen Angriff, jenen auf jede Form der Nation (die seitherigen Entwicklungen haben drastisch gezeigt, dass die Kommunisten in unseren Tagen, wo Könige und Fürsten zur Mangelware geworden sind, proletarische Premierminister und Politiker genau so kaltblütig über die Klinge springen lassen wie gekrönte Häupter), und die Kritik an den „Priestern“ war nichts weiter als ein Rauchvorhang, hinter dem sich der Angriff auf jegliche Form von Religion verbarg. In beiden Fällen ging das wahre Ziel aus Weishaupts eigener 141 Korrespondenz mit seinen Vertrauensmännern hervor, während die vorgetäuschten Ziele für Illuminaten minderen Ranges gedacht waren – oder für die Öffentlichkeit, falls diese Wind von den Ränken des Ordens bekam. Weishaupts bewundernswertes Geschick bei der Rekrutierung wichtiger Persönlichkeiten, die sich ihm anschlossen, um ihre „fortschrittliche“ oder „liberale“ Gesinnung unter Beweis zu stellen, wird durch die Zahl der Adeligen und Priester belegt, die auf den Mitgliederlisten seiner Organisation figurierten. Das schlagendste Beispiel für seinen Erfolg und für die Mühelosigkeit, mit der er seine Methoden der konkreten Situation anpasste, war sein Umgang mit der Religion. Sein Angriff auf die Religion war in jenen Tagen ungleich waghalsiger und schockierender als in unseren; schliessslich haben wir lange genug mit bekennenden Kommunisten zusammengelebt, um uns mit einer Denkweise vertraut zu machen, die zu Weishaupts Zeiten kaum fassbar schien, nämlich dass der Mensch, nachdem er den Weg zur Idee Gottes gefunden hat, wieder den umgekehrten Weg einschlagen soll! Ursprünglich hatte Weishaupt mit dem Gedanken geliebäugelt, die Anbetung des Feuers zur Religion des Illuminatentums zu machen. Dies hätte ihm unter dem Klerus allerdings kaum Anhänger beschert, so dass er schon bald auf eine weit klügere Strategie verfiel, der Heerscharen von Priestern auf dem Leim krochen. Er behauptete nämlich, Jesus habe eine „geheime Lehre“ besessen, die zwar nie im Klartext offenbart worden sei, die man jedoch erschliessen könne, wenn man in den Evangelien nur fleissig genug zwischen den Zeilen lese. Diese geheime Lehre solle die bestehende Religion ersetzen und an ihrer Stelle die Vernunft auf den Thron heben; wenn die Vernunft zur Religion der Menschheit geworden sei, liessen sich alle Probleme lösen. Die Idee, einer Geheimgesellschaft beizutreten, deren wahrer Begründer Jesus gewesen war, erwies sich für viele Angehörige des Klerus als unwiderstehlich: Bereitwillig durchschritten sie das Tor, das sich vor ihnen auftat. Für die damalige Zeit war dies fürwahr aussergewöhnlich, während kommunistische Priester heutzutage fast schon eine Alltagserscheinung sind. Die Illuminatenführer machten sich privat über ihre naiven Gefolgsleute lustig. So schrieb Weishaupts führender Mitarbeiter „Philo“ (hinter dem Pseudonym verbarg sich der hannoveranische Baron von Knigge): „Wir sagen dann, Jesus habe keine neue Religion einführen, sondern lediglich die Naturreligion und die Vernunft in ihren alten Rechten wiederherstellen wollen… Es gibt viele Stellen in der Bibel, auf die man sich hierbei stützen kann; deshalb hören sämtliche Streitereien zwischen den Sekten auf, wenn man in der Lehre Jesu einen vernünftigen Sinn finden kann, mag dieser nun zutreffen oder nicht . Weil die Leute sehen, dass wir die einzigen wirklichen und wahren Christen sind , können wir das eine oder andere Wort gegen die Priester und Fürsten fallen lassen, aber ich habe es so eingerichtet, dass wir nach vorhergehender Prüfung Päpste und Könige in diesen [für den Klerus und den Adel bestimmten] Grad aufnehmen können . In den höheren Mysterien müssen wir dann: a) Den frommen Betrug enthüllen , und b) Gestützt auf alle Schriften den Ursprung sämtlicher religiösen Lügen und den Zusammenhang zwischen ihnen offenbaren…“ „Spartacus“ war hochzufrieden: „Ihr könnt euch nicht vorstellen, welches Aufsehen unser Priestergrad auslöst. Das Wundervollste ist, dass grosse protestantische und reformierte Theologen, die dem Illuminatentum angehören, immer noch glauben, die von diesem gelehrte Religion atme den wahren und echten Geist des Christentums. Oh Mensch, was kann man dir nicht alles weismachen! Ich hätte nie geglaubt, dass ich der Begründer einer neuen Religion werden würde.“ Indem er Priester davon zu überzeugen vermochte, dass eine Unreligion der wahre Glaube und der Antichrist das wahre Christentum sei, brachte Weishaupt seinen Orden in Bayern einen grossen Schritt vorwärts. Mit Genugtuung konstatierte er, dass alle den Illuminaten fern stehenden Professoren von der Universität Ingolstadt gefeuert worden waren, 142 dass die Gesellschaft ihre klerikalen Angehörigen mit „handgreiflichen Vorteilen, Gemeinden, Positionen am Hof“ belohnt hatte, dass die Schule der Kontrolle der Illuminaten unterstanden und dass sich das Seminar für junge Priester schon bald in den Händen des Ordens befinden würde, worauf es diesem möglich sein werde, „ganz Bayern mit passenden Priestern zu versorgen“. Weishaupts Feindschaft gegen die Religion war das hervorstechendste Merkmal seiner Lehre. Seine Vorstellungen vom „Gott der Vernunft“ und dem „Gott der Natur“ erinnern auffallend an jene primitive Religion, die das Judentum für die Goyim vorsieht; da aus dem Illuminatentum der Kommunismus hervorging und die kommunistische Bewegung unter jüdische Kontrolle geriet, verdient diese Tatsache gebührende Beachtung. Laut dem jüdischen Religionsgesetz werden die Nichtjuden keinen Anteil an der kommenden Welt haben und besitzen keinen Anspruch auf irgendeine Religion ausser derjenigen der Vernunft und der Natur, just jene Religion also, die Weishaupt predigte. Moses Mendelssohn3 äusserte sich laut seinen Memoiren wie folgt: „Unsere Rabbiner lehren einmütig, dass die geschriebenen und mündlichen Gesetze, die gemeinsam unsere offenbarte Religion bilden, nur für unsere eigene Nation verbindlich sind . Moses überlieferte uns ein Gesetz, ja das Erbe der Gemeinschaft Jakobs. Wir glauben, dass alle anderen Nationen der Erde von Gott dazu angeleitet worden sind, der Naturreligion anzuhängen… Jene, die ihr Leben getreu den Vorschriften der Religion der Natur und der Vernunft gestalten, werden tugendhafte Menschen anderer Nationen genannt.“ Dieser Autorität zufolge hat Gott die Nichtjuden also aus seiner Gemeinschaft ausgeschlossen und ihnen befohlen, einzig und allein die Gebote der Religion der Vernunft und Natur zu befolgen. Dies entspricht haargenau dem, wozu Weishaupt seine Anhänger anhielt. Falls die talmudistischen Rabbiner keinen Anteil an der Begründung des Illuminatenordens hatten (und bisher hat kein Forscher beweisen können, dass dies der Fall gewesen wäre), tritt der Grund dafür, dass die Juden später eine 143 führende Rolle beim Kommunismus gespielt haben, klar zutage. Soviel zu den Zielen der Illuminaten; sie entsprachen vollumfänglich jenen des Kommunismus in unseren Tagen. Bezüglich der Methoden, mit denen diese Ziele erreicht werden sollten, lässt sich sagen, dass dabei alle Niederträchtigkeiten, deren der Mensch fähig ist, zum Zuge kamen. Unter den Dokumenten fanden sich zwei Pakete mit Papieren, welche die Öffentlichkeit damals besonders entsetzten. Sie enthielten Beweise dafür, dass der Orden das Recht beanspruchte, über Leben und Tod seiner Mitglieder zu entscheiden, ferner Lobpreisungen des Atheismus, die Schilderung einer Maschine zur automatischen Zerstörung von Geheimpapieren, Anleitungen für die Durchführung von Abtreibungen, die Fälschung von Siegeln, die Herstellung giftiger Parfüme und Geheimtinte und dergleichen mehr. Dies alles gemahnt an die Ausstattung eines kommunistischen Labors und mag heutzutage nicht mehr besonders aufregend wirken, doch 1787 erweckten diese Enthüllungen bei den Bewohnern des katholischen Bayern den Eindruck, sie hätten dem Teufel in den Rachen geblickt. Unter anderem enthielten die Weishaupt-Dokumente ein Diagramm, das Aufschluss über die Art und Weise vermittelte, wie „Spartacus“ die Kontrolle über seine Organisation ausübte. Es erinnert an einen Kettenbrief oder eine Bienenwabe und ist mit dem legendären „Zellensystem“ kommunistischer Untergrundorganisationen identisch. Dieses System zeugt von höchster Intelligenz, aber auch von jahrhundertelanger Erfahrung, denn solche Methoden sind zwangsläufig die Frucht einer langen Versuchsperiode. Das Geheimnis besteht darin, dass jeder Schlag gegen eine solche Organisation bestenfalls lokale Erfolge zeitigen kann, welche die Struktur als Ganzes nicht ernsthaft zu erschüttern vermögen, da diese solche Niederlagen immer wieder ausbügeln kann. Wenn einige Verbindungen (oder Zellen) zerstört werden, können sie in absehbarer Zeit neu aufgebaut werden, und in der Zwischenzeit funktioniert die Organisation ohne nennenswerten Schaden weiter. Im Zentrum des Netzes sass Weishaupt, und er hielt sämtliche Fäden in der Hand. „Man muss zeigen, wie leicht es für einen klugen Kopf wäre, Hunderte oder gar Tausende von Männern zu leiten“, schrieb er über das Diagramm und fügte unter diesem hinzu: „Unmittelbar unter mir stehen zwei Männer, die mir restlos ergeben sind; jeder von diesen beiden hat zwei weitere Männer unter sich, und so weiter. Auf diese einfache Weise kann ich tausend Männer in Bewegung setzen und zum Handeln veranlassen; auf diese Weise muss man Befehle erteilen und auf die Politik einwirken.“ Als die Dokumente der Illuminaten veröffentlicht wurden, erfuhren die meisten Mitglieder des Ordens, dass Weishaupt ihr Oberhaupt war; zuvor war dies lediglich seinen engsten Vertrauten bekannt gewesen. Die grosse Masse der Angehörigen hatte bloss gewusst, dass sie einem „geliebten Führer“ oder „grossen Bruder“ unterstand, einem allweisen, aber strengen Wesen, das die Welt mit ihrer Hilfe neu gestalten würde. Somit hatte Weishaupt das „aussergewöhnliche Ergebnis“ erreicht, das man Abdullah Ibn Maymun in der islamischen Welt zuschreibt: Unter seiner Leitung arbeitete eine „Vielzahl von Menschen verschiedener Glaubensrichtungen einträchtig auf ein Ziel hin, das nur wenige von ihnen kannten“. Die Tatsache, dass jeder dieser Gimpel lediglich jene zwei anderen Gimpel kannte, mit denen er persönlich zusammenarbeitete, hätte nicht ausgereicht, um ein solches Resultat zu bewerkstelligen. Mit welchen Mitteln wurden die Illuminaten zusammengehalten? Die Antwort lautet, dass Weishaupt das Geheimnis entdeckte (oder ihm dieses von einer höheren Intelligenz offenbart wurde), das die Weltrevolution heute, im Zeitalter des Kommunismus, zusammenkittet und auf dem ihre Stärke beruht: Terror. Alle Angehörigen des Ordens nahmen „erleuchtete“ Namen an, deren sie sich im Verkehr 144 miteinander sowie in ihrer Korrespondenz bedienten. Diese Praxis der Decknamen ist noch heute üblich. Als die Kommunisten in Russland 1917 die Macht ergriffen, lernte die Welt ihre Führer unter Pseudonymen kennen, die bis zum heutigen Tage in den Geschichtsbüchern stehen. Die Enthüllungen über die kommunistische Untergrundtätigkeit in Amerika, Kanada, England und Australien von 1945 bis 1955 belegen, dass die Männer, die als kommunistische Agenten im Regierungsapparat dieser Staaten tätig waren, ebenfalls unter Decknamen gewirkt hatten, wie es seit Weishaupts Zeiten üblich war. Weishaupts Orden war nach Graden oder Kreisen aufgebaut, wobei der äussere Kreis aus Neulingen oder Gimpeln minderen Ranges bestand. Die Aufnahme in einen höheren Grad ging Hand in Hand mit der Einweihung in weitere Einzelheiten des grossen, geheimnisvollen Plans. Weishaupt rekrutierte mit Vorliebe junge Männer zwischen 15 und 30, da diese am leichtesten zu beeinflussen sind. (Diese Praxis wurde in unseren Tagen fortgesetzt: Alger Hiss, Harry Dexter White, Whittaker Chambers, Donald Maclean, Guy Burgess und viele andere gingen den Werbern an amerikanischen oder britischen Universitäten ins Netz.) Mit der Rekrutierung einer immer grösseren Zahl von Mitgliedern sowie dem Auftauchen unvorhergesehener Schwierigkeiten kamen neue Grade hinzu. Wir haben bereits erwähnt, mit welchen Mitteln der Orden Geistliche köderte. Auch hier traten die Kommunisten in die Fussstapfen Weishaupts, indem sie ihren Anhängern einredeten, Jesus sei der erste Kommunist gewesen; sie taten also nichts anderes, als das Wort „Illuminat“ durch das Wort „Kommunist“ zu ersetzen. Man erkennt, dass die Methoden, mit denen der Orden seine Mitglieder anwarb, auf den individuellen Hintergrund der Opfer zugeschnitten waren. Die jungen Männer, die man für die Verschwörung anwarb, wurden bei einer furchteinflössenden Zeremonie vereidigt, zu der auch die Nachäffung der christlichen Sakramente gehörte. Es wurde von ihnen verlangt, ein Dossier über ihre Eltern anzulegen, in dem ihre „vorherrschende Leidenschaften“ aufgelistet waren, und sich gegenseitig auszuspionieren. Auch diese Praktiken werden im Kommunismus weitergeführt; eine mögliche Quelle ist hier das „mosaische Gesetz“, das seinen Anhängern befiehlt, der Häresie verdächtigte Verwandte zu denunzieren und die Wächter von anderen Wächtern überwachen zu lassen. Ein junger Illuminat musste zwangsläufig den Eindruck erhalten, dass er nie wissen konnte, wieviele unbekannte Vorgesetzte jeden seiner Schritte mit Argusaugen beobachteten; schliesslich kannte er nur seine unmittelbaren Vorgesetzten. Er wurde angewiesen, seine Umgebung auszuspionieren, und folgerte daraus, dass man auch ihn ausspionierte. Dies ist das Grundprinzip des Terrors; um diesen wirklich wirksam zu machen, reichen Mord, Folter und Kerker allein nicht aus. Es bedarf dazu der Einsicht, dass man niemandem trauen darf, nicht einmal seinem eigenen Sohn oder Vater oder Freund; erst dieses Bewusstsein erzeugt die erwünschte vollkommene Unterwerfung. Seit Weishaupts Zeiten hat dieser geheime Terror in den Ländern des Westens stets existiert. Wer ihn nie persönlich kennengelernt hat, kann sich ein Bild von seiner gegenwärtigen Schlagkraft machen, indem er liest, wie sich Whittaker Chambers vor der Rache seiner kommunistischen Herren verbarg, nachdem er sich dazu durchgerungen hatte, mit ihnen zu brechen. Aus den Weishaupt-Papieren ging hervor, dass der Illuminatenorden zehn Jahre nach seiner Gründung mehrere tausend Mitglieder zählte, von denen ein erheblicher Teil 145 wichtige gesellschaftliche Positionen einnahm und folglich in der Lage war, auf das Handeln von Herrschern und Regierungen einzuwirken – ganz abgesehen davon, dass er sogar gekrönte Häupter zu den Seinen zählte: Wie der Marquis de Luchet berichtete, schlossen sich rund dreissig regierende und nichtregierende Fürsten nichtsahnend einem Orden an, deren Führer die Vernichtung des Adels auf ihre Fahnen geschrieben hatten! Dazu gehörten die Herzoge von Braunschweig, Gotha und Sachsen-Weimar, die Fürsten von Hessen und Sachsen-Gotha sowie der Kurfürst von Mainz. Auch Fürst von Metternich, der berühmte Pädagoge Heinrich Pestalozzi, Botschafter, Politiker und Professoren waren Mitglieder des Illuminatenordens. Zu guter Letzt gehörte diesem ein Dichter an, welcher zwanzig Jahre später ein unvergängliches Meisterwerk über einen Mann verfassen sollte, der seine Seele dem Teufel verkauft. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Faust in Wahrheit die Geschichte Goethes und seiner Beziehung zu den Illuminaten ist. Auf dasselbe Grundthema stossen wir in Whittaker Chambers‘ Buch Witness sowie anderen Zeugnissen von Menschen, die sich in unseren Tagen vom Kommunismus losgesagt haben. Diese Listen waren selbstverständlich keineswegs vollständig: Wie bereits erwähnt, hatte der Orden im Jahre 1786 nach der bei zwei der engsten Mitarbeiter Weishaupts durchgeführten Hausdurchsuchung eine Reihe von Vorsichtsmassnahmen getroffen. Aus demselben Grund erfassten die Diagramme nur einen Teil des Gebiets, in dem die Illuminaten Fuss gefasst hatten. Wie aus Weishaupts eigenem Diagramm hervorging, war der Orden so aufgebaut, dass nie mehr als ein Segment davon geschädigt werden konnte, wenn das eine oder andere Mitglied den Behörden ins Netz ging. Unter diesen Umständen lässt sich nicht ausschliessen, dass Weishaupt selbst lediglich ein regionaler Führer war und die Identität der eigentlichen Drahtzieher der weltrevolutionären Organisation niemals enthüllt worden ist. Obschon die beschlagnahmten Dokumente keinerlei französische Namen oder sonstige Hinweise auf die Macht des Ordens in Frankreich enthielten, blies die drei Jahre später ausgebrochene Französische Revolution zum Sturmangriff auf jegliche Autorität und Religion, genau wie Weishaupt und seine Spiessgesellen geplant hatten. Im Dienste der Weltrevolution stehende Autoren haben sich die Finger wundgeschrieben, um jeglichen Zusammenhang zwischen dem Illuminatentum und der Französischen Revolution in Abrede zu stellen, wobei sie sich des fadenscheinigen Arguments bedienten, die Geheimgesellschaft sei ja 1786 verboten worden und habe folglich keinen Einfluss auf eine Entwicklung ausüben können, die erst 1789 begann. Tatsache ist, dass das Illuminatentum durch das Verbot genau so wenig ausgemerzt wurde, wie ein Verbot kommunistischer Bewegungen heute den Kommunismus ausmerzen könnte. Es unterliegt keinem Zweifel, dass Agenten des Ordens der Französischen Revolution jene Züge verliehen, die sie als Werk von Weltrevolutionären und nicht von mit den Verhältnissen in ihrer Heimat unzufriedenen Franzosen auswiesen. Während der Periode des Terrors wurden Taten begangen, die für den Durchschnittsmenschen früher undenkbar gewesen wären, in den Hirnen der Illuminate jedoch längst Gestalt angenommen hatten. Wer, ausser diesen, hätte beispielsweise auf die Idee verfallen können, die Gefässe, aus denen das Abendmahl gereicht wird, öffentlich von einem Esel durch die Strassen von Paris tragen zu lassen? Den Illuminaten war dergleichen bestens vertraut, gehörte die Verhöhnung der christlichen Sakramente doch zu ihren Einweihungsritualen. Wer, wenn nicht Weishaupt oder einer seiner Geistesverwandten, konnte auf den Gedanken gekommen sein, in der Kathedrale von Notre Dame eine Schauspielerin als „Göttin der Vernunft“ 146 auftreten zu lassen? „Um den Teufel heraufzubeschwören… muss man die Zeremonien der Religion, der man angehört, auf lästerliche Weise nachäffen und auf ihrem heiligsten Symbol herumtrampeln“, schreibt A. E. Waite über die Formeln der schwarzen Magie. Schwarze Magie und Satanismus waren zwei Grundpfeiler der Ideologie des Illuminatenordens. Weishaupt und seine Mitarbeiter (oder Vorgesetzten?) hatten zielstrebig darauf hingearbeitet, ihre Agenten in Frankreich in hohe Positionen einzuschleusen. Das 20. Jahrhundert hat gezeigt, welch schlagende Erfolge man mit dieser Methode erzielen kann: Dass die kommunistische Sowjetunion aus dem Zweiten Weltkrieg als eigentliche Siegerin hervorging, und dass seither kein Frieden, sondern allenfalls ein brüchiger Waffenstillstand herrscht, ist das Ergebnis der Wühlarbeit von Männern wie Alger Hiss und Harry Dexter White sowie der Komplizenschaft hochgestellter Persönlichkeiten, die ihre schützende Hand über die Maulwürfe hielten. Um sich gebührenden Einfluss auf die Entwicklung in Frankreich zu sichern, hatte Weishaupt den sichersten Weg gewählt: Er infiltrierte eine andere, ebenfalls sehr mächtige Geheimgesellschaft, die sich die in seinen Dokumenten dargelegten Methoden zu eigen machte. Bei dieser Geheimgesellschaft handelte es sich um den Freimaurerorden Grand Orient . Der Plan, mittels Agenten, welche dem Illuminatenorden angehörten, die Kontrolle über die Freimaurerei zu gewinnen, wird in den Weishaupt-Papieren unumwunden dargelegt. Weishaupt schreibt nämlich: „Es ist mir gelungen, einen tiefen Einblick in die Geheimnisse der Freimaurer zu gewinnen; ich kenne ihr Ziel vollumfänglich und werde es in einem der höheren Grade [des Illuminatenordens] bekanntmachen, sobald die Zeit reif ist. “ Später wies er seine „Areopagiten“ an, sich Freimaurerlogen anzuschliessen : „Dann werden wir unsere eigene Freimaurerloge haben… Wir werden diese als unsere Schule betrachten… Bei jeder Gelegenheit werden wir uns dahinter [d.h. hinter der Freimaurerei] tarnen. “ Der Kniff, unter dem Tarnmantel einer anderen Organisation zu agitieren, ist bei den Kommunisten heute noch gang und gäbe; für Weishaupt war er das alles beherrschende Prinzip: „Wenn das Ziel erreicht wird, spielt es keine Rolle, unter welchem Deckmantel es erreicht worden ist, und ein Deckmantel ist stets notwendig. In der Tarnung liegt nämlich ein grosser Teil unserer Stärke. Aus diesem Grund müssen wir uns stets mit dem Namen einer anderen Organisation tarnen. Die bestehenden Freimaurerlogen sind vorderhand die beste Tarnkappe für unser hohes Ziel… Eine auf diese Weise getarnte Gesellschaft kann man nicht bekämpfen… Bei gerichtlichen Ermittlungen oder Verrat können die Führer nicht entdeckt werden… Wir werden durch eine undurchdringliche Finsternis vor Spionen und Emissären anderer Gesellschaften geschützt sein.“ Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass diese Schilderung sehr genau auf die heutzutage von den Kommunisten benutzten Taktiken passt; man könnte sie auf die heutige kommunistische Unterwanderung von Parteien, Vereinen und Gesellschaften anwenden, ohne ein einziges Wort zu ändern. Wie erfolgreich Weishaupts Strategie war, geht mit aller Klarheit aus den Worten des Herzogs von Braunschweigs hervor, der zugleich Grossmeister der deutschen Freimaurerei und Angehöriger des Illuminatenorden gewesen war. 1794, fünf Jahre nach dem Ausbruch der Französischen Revolution, ordnete er die Auflösung seines Freimaurerordens an und führte für diesen Schritt folgende Gründe ins Feld: „Wir sehen unser Gebäude [die Freimaurerei] zerbröckeln und den Grund mit Ruinen bedecken; wir sehen eine Zerstörung, der unsere Hände nicht länger Einhalt zu gebieten vermögen… Eine grosse Sekte ist entstanden, die das Gute und das Glück des Menschen zu ihrer Losung erhoben hat, doch im Dunkel einer Verschwörung darauf hinwirkt, das Glück des Menschen zu ihrer eigenen Beute zu machen. 147 Diese Sekte ist jedermann bekannt; ihre Brüder sind nicht weniger bekannt als ihr Name. Sie sind es, welche die Grundfesten des [freimaurerischen] Ordens bis zu ihrem völligen Einsturz untergraben haben; sie sind es, welche die ganze Menschheit schon seit mehreren Generationen vergiften und irreführen… Sie begannen, indem sie die Religion verleumdeten… Der von ihnen entworfene Plan zur Auflösung aller gesellschaftlichen Bande und zur Zerstörung jeglicher Ordnung wurde in all ihren Reden und Taten enthüllt… Sie warben Lehrlinge aller Ränge und Stellungen an; sie führten die scharfsinnigsten Männer hinters Licht, indem sie sie über ihre Absichten täuschten… Ihre Führer strebten nach nichts Geringerem als nach den Thronen der Erde, und die Herrschaft über die Nationen sollte ihren lichtscheuen Klubs anheimfallen. Dies ist es, was geschehen ist und auch weiterhin geschieht… Doch stellen wir fest, dass die Fürsten und das Volk nicht merken, wie und mit welchen Mitteln es geschieht. Deshalb sagen wir ihnen frank und frei: Der Missbrauch unseres Ordens… hat all jenen politischen und moralischen Probleme hervorgerufen, von denen die Welt heute voll ist. Ihr, die ihr eingeweiht wurdet, müsst heute gemeinsam mit uns eure Stimme erheben und Völker wie Fürsten darüber belehren, dass die Sektierer, die Abtrünnigen unseres Ordens, die alleinigen Urheber gegenwärtiger und künftiger Revolutionen sind… Um die Wurzeln des Missbrauchs und des Irrtums auszureissen, ist es jetzt an der Zeit, den ganzen Orden aufzulösen…“ Indem wir die Worte des Herzogs von Braunschweig wiedergaben, sind wir den Ereignissen um fünf Jahre vorausgeeilt, um zu zeigen, dass einer der führenden Freimaurer jener Zeit dem Illuminatenorden, dem er zeitweise angehört hatte, mit Schaudern den Rücken kehrte, nachdem er sich darüber klar geworden war, dass die Illuminaten hinter der Französischen Revolution sowie hinter allen künftigen Revolutionen steckten. Weishaupt hatte sein erklärtes Ziel, die Freimaurerei zu unterwandern und vor den Karren seines eigenen Ordens zu spannen, erfolgreich verwirklicht; dies konnte niemand besser bezeugen als der Grossmeister der deutschen Freimaurerei selbst. Infolge ihrer Unterwanderung durch die Illuminaten schlug die in Frankreich schon seit langem ungemein einflussreiche Freimaurerei einen immer radikaleren Kurs ein. Aus ihr gingen die Jakobinerklubs hervor, die – ebenfalls unter dem Einfluss der Illuminaten – zu den Regisseuren des Terrors wurden, durch den die Drahtzieher der Revolution ihr wahres Gesicht enthüllten. Wie die russischen Revolutionäre 130 Jahre später stellten auch die französischen unter Beweis, dass sie die Armen und Wehrlosen inbrünstiger hassten als die Reichen, denn unter den Bauern der Vendée forderte die Schreckensherrschaft einen noch furchtbareren Blutzoll als unter den angeblichen Unterdrückerschichten. Ebensowenig machten die Revolutionäre ein Hehl aus ihrer Verachtung für alles Schöne, für Kirchen und Religion, für alles, was die menschliche Seele über das Niveau rein animalischer Bedürfnisse und Gelüste erhebt. Adam Weishaupt selbst hatte sich anno 1777, ein Jahr nachdem er den Illuminatenorden gegründet hatte, in eine Münchner Freimaurerloge aufnehmen lassen. Graf Mirabeau, der später zu den Führern der französischen Revolution gehören sollte, wusste von Weishaupts Mitgliedschaft in der Loge sowie von den Gründen, die ihn zum Eintritt bewogen hatten: In seinen Memoiren findet sich ein auf das Jahr 1776 datiertes Papier, in dem er ein Programm entwarf, das mit demjenigen der Illuminaten identisch war; in seiner „Geschichte der preussischen Monarchie“ nennt er Weishaupt sowie die Illuminaten beim Namen und fügt hinzu: „Die Loge Theodore de Bon Conseil in München, der etliche Männer 148 mit Hirn und Herz angehörten, war der leeren Versprechungen der Freimaurerei und der Streitigkeiten innerhalb dieser überdrüssig geworden. Ihre Führer beschlossen, ihrem Zweig eine andere Geheimorganisation aufzupropfen, dem sie den Namen ‚Orden der Illuminaten‘ gaben. Diesen formten sie nach dem Vorbild der Gesellschaft Jesu, während ihre Ansichten den ihrigen [denen der Jesuiten] diametral entgegengesetzt waren.“ Diese Darstellung entspricht exakt den Zielen und Methoden, die Weishaupt in seiner eigenen Korrespondenz beschrieben hat. Damit dürfte der Beweis erbracht sein, dass der spätere Revolutionsführer Mirabeau bereits 1776 zu den Eingeweihten gehörte. Des weiteren weisen Mirabeaus Ausführungen darauf hin, dass der Illuminatenorden mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet wurde, die Kontrolle über die Freimaurerei zu gewinnen, um diese als Instrument zur Anzettelung und Durchführung von Revolutionen benutzen zu können. Ein starkes Indiz dafür, dass Mirabeau von Anfang an zu den Illuminaten gehörte, ist die Tatsache, dass er in seinen anno 1776 (also im Gründungsjahr des Ordens!) verfassten Memoiren unter dem Tarnnamen „Arcesilas“ figuriert; er dürfte also eines der Gründungsmitglieder und später einer der Führer der Geheimgesellschaft gewesen sein. Ein seriöser Forscher wird es sich nicht leisten können, Mirabeaus Rolle als Verbindungsglied zwischen den Illuminaten und der Französischen Revolution zu ignorieren. Der Herausgeber der Memoiren, M. Barthou, hob hervor, dass der 1776 unter den Papieren Mirabeaus vorgefundene „Reformplan“ unverkennbare Ähnlickeit „mit gewissen Teilen der später von der verfassungsgebenden Versammlung [dem revolutionären Parlament von 1789] bewerkstelligten Reformen“ aufwies. In anderen Worten: Die „Reformen“ der verfassungsgebenden Versammlung erinnerten fatal an Adam Weishaupts Plan aus dem Jahre 1776, als er und Mirabeau gemeinsam den Illuminatenorden aus der Taufe hoben und Pläne zur Unterwanderung der Freimaurerei schmiedeten. Auch die weiteren Etappen der unter der Regie Weishaupts erfolgten Unterwanderung der Freimaurerlogen sind dokumentiert. Beim freimaurerischen Generalkongress, der 1782 in Wilhelmsbad stattfand, warben die Illuminaten so viele Neumitglieder an, dass die zuvor mächtigste Gruppierung innerhalb der Freimaurerei, der „Orden der Strikten Observanz“, von der Bildfläche verschwand. Als es den Illuminaten gar noch gelang, die beiden wichtigsten Gestalten der deutschen Freimaurerei – Herzog Ferdinand von Braunschweig (der sich später entsetzt von ihnen abwandte) sowie Prinz Carl von Hessen – für sich zu gewinnen, waren sie endgültig zur führenden Kraft innerhalb des Maurertums geworden. 1785 beteiligten sich Emissäre des Illuminatenordens an einem anderen Kongress, der diesmal in Paris stattfand und bei dem die Planung der Revolution allem Anschein nach der Loge des Amis Réunis anvertraut wurde, die den Illuminaten als Deckmantel diente. Dass sich die Illuminaten schon bald darauf emsig bemühten, ihre Spuren zu verwischen, ging darauf zurück, dass der Orden in Bayern 1786 zu jäher Bekanntheit gelangte und im Jahr darauf verboten wurde. Dies hinderte ihn freilich nicht daran, 1787 auf Einladung des Geheimkomitees der Loge ein und dieselben Emissäre nach Paris zu entsenden. Noch ehe die Revolution so richtig in Fahrt geriet, war die Tatsache, dass sie von den Illuminaten vorbereitet und durchgeführt worden war, ein offenes Geheimnis. Die Warnung des Marquis de Luchet wirken nachträglich wie eine erstaunlich präzise Prophezeiung nicht nur der Entwicklung, welche die Französische Revolution einschlagen sollte, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden weltrevolutionären Bestrebungen. 149 Bereits 1789 schrieb der Marquis: „Wisset, dass eine Verschwörung zugunsten des Despotismus gegen die Freiheit, der Unfähigkeit gegen das Talent, des Lasters gegen die Tugend, der Unwissenheit gegen die Aufklärung existiert… Diese Gesellschaft strebt die Weltregierung an… Ihr Ziel ist die Herrschaft über die Welt… Kein solches Unheil hat die Welt je zuvor betroffen…“ De Luchet sah genau voraus, welch entwürdigende Rolle man dem Monarchen während der girondistischen Phase der Revolution zuweisen würde: „Wir sehen ihn dazu verurteilt, den Leidenschaften all jener zu dienen, die ihn umgeben…, entarteten Männern zur Macht zu verhelfen, sein Urteilsvermögen zu prostituieren, indem er Entscheidungen trifft, die seiner Urteilskraft Hohn sprechen“. Auch gab er sich keinen Illusionen über die verheerenden Folgen hin, welche die Revolution für Frankreich haben würde: „Wir behaupten nicht, das Land, in dem die Illuminaten herrschen, werde aufhören zu existieren, doch wird es ein solches Ausmass an Erniedrigungen hinnehmen müssen, dass es in der Politik nichts mehr zählen und seine Bevölkerung abnehmen wird.“ Falls man seine Warnungen in den Wind schlage, fuhr de Luchet beschwörend fort, werde „eine Reihe von Katastrophen eintreten, deren Ende sich im Dunkel der Zeit verbirgt… Ein unterirdisches Feuer wird ewig schwelen und periodisch in gewaltsame und zerstörerische Explosionen münden“. Treffender als der Marquis von Luchet hätte man die Entwicklungen der letzten 165 Jahre kaum schildern können! Er ahnte auch voraus, dass liberale und progressive „Schutzherren“ massgeblich zu den künftigen „gewaltsamen und zerstörerischen Explosionen“ beitragen würden: „Es gibt zu viele Menschen, die daran interessiert sind, das System der Illuminaten zu unterstützen, zu viele hinters Licht geführte Herrscher, die sich für aufgeklärt halten und bereit sind, ihr Volk in den Abgrund zu stürzen.“ Ebenso sah er voraus, dass die Verschwörung ihre Stärke und Schlagkraft keineswegs einbüssen würde: „Die Hände des Ordens werden die Macht, die sie errungen haben, ebensowenig aufgeben wie die ihnen zur Verfügung stehenden Schätze.“ De Luchet forderte die Freimaurerei auf, ihren Stall auszumisten, so lange noch Zeit dafür sei: „Wäre es nicht möglich, die Freimaurer selbst gegen die Illuminaten zu mobilisieren, indem man ihnen zeigt, dass, während sie selbst für die Aufrechterhaltung der Harmonie in der Gesellschaft wirken, jene anderen überall Zwietracht säen und die völlige Zerstörung ihres Ordens anstreben?“ 165 Jahre später beschworen Menschen in England und Amerika ihre eigenen Regierungen mit ganz ähnlichen Worten, den Augiasstall auszumisten und den Staatsapparat von jenen Illuminaten zu säubern, die heute unter dem Namen „Kommunisten“ agitieren. Doch auch diesen Mahnern leiht niemand sein Ohr. Wie klar de Luchet die künftigen Entwicklungen voraussah, geht schon daraus hervor, dass er die zitierten Zeilen im Jahre 1789 schrieb, als die Französische Revolution noch gar keine eigentliche Revolution war; sie galt damals allgemein als sanfte, gesunde Reform, die dem Monarchen einen guten Teil seiner ehemaligen Macht belassen, offenkundige Missstände beheben und einem glücklichen, erneuerten Frankreich dauerhafte Gerechtigkeit und dauerhaften Frieden bescheren würde. Auch ein Jahr darauf, anno 1790, hing man noch überall solchen Vorstellungen an, doch jenseits des Ärmelkanals gab es einen Mann, der die wahre Natur der Revolution durchschaut hatte und „den Lauf der Dinge mit unheimlicher Klarsicht voraussagte“ (so sein Biograph John Morley, der mehr als ein Jahrhundert nach ihm lebte). Edmund Burke, ein Ire, war einer der begnadetsten Redner, die das britische Unterhaus je gekannt hat. Die Zeit ist ein Prüfstein für die Qualität eines solchen Menschen, und je mehr Zeit seit der Französischen Revolution verstreicht, desto eindrücklicher klingen Burkes Angriffe auf sie. Wie 150 im Fall des Marquis de Luchet liegt das Bemerkenswerte darin, dass Burke seine Attacken bereits im Jahre 1790 ritt, als die Namen Robespierre und Danton kaum jemandem ein Begriff waren, das Wort „Republik“ noch nicht gefallen war, der König scheinbar einer langjährigen Regierungszeit als konstitutioneller Monarch entgegensehen durfte und sich ganz Frankreich über die mit friedlichen Mitteln durchgesetzten gesellschaftlichen Verbesserungen freute. Inmitten dieses allgemeinen Jubels erhob sich die prophetische Stimme Burkes, der vor den kommenden Greueln warnte. „Es ist kein Wunder, dass, nachdem die Wolke geborsten und das Unheil hereingebrochen war, sich die Menschen Burke zuwandten, wie sie sich in alter Zeit Ahitopheth zugewandt hatten, dessen Rat so viel galt wie das Orakel Gottes“ , schreibt Burkes Biograph Morley. Leider entspricht diese Darstellung nicht den Tatsachen, denn nachdem sich Burkes düstere Weissagungen bewahrheitet hatten, spendeten ihm viele nicht etwa Beifall, sondern griffen ihn heftig an – gerade weil er die Wahrheit gesagt hatte! Welche Macht die Verschwörung selbst zum damaligen Zeitpunkt über Öffentlichkeit und Presse ausübte, lässt sich am klarsten daraus ersehen, dass jene, die Burke zuvor gelobhudelt hatten, ihn nach dem Erscheinen seiner „Gedanken über die Revolution“ auf gehässige Weise attackierten. Die Illuminaten sowie die von ihnen kontrollierten „liberalen und fortschrittlichen“ Blätter hatten fest mit der Unterstützung Edmund Burkes gerechnet, weil er ein Jahrzehnt zuvor eine Lanze für die amerikanischen Kolonisten gebrochen hatte. Wie konnte er die eine Revolution unterstützen und die andere verurteilen? fragten sie erbost und fielen gemeinsam über Burke her – so wie die Einheitspresse in unseren Tagen über jeden herzieht, der öffentlich eine Untersuchung kommunistischer Umtriebe im Regierungsapparat fordert. Hätte Burke einen „progressiven“ Kurs verfolgt und behauptet, die Französische Revolution sei gut für den „einfachen Mann“, so hätte man ihn auch weiterhin mit Schmeicheleien bedacht. Freilich wären seine Aussagen in diesem Fall nicht von bleibendem Wert gewesen, und kein Mensch würde seinen Namen heute noch kennen. Doch er wagte es, gegen den Strom zu schwimmen, und seine klarsichtigen Worte über die Französische Revolution sichern ihm dauerhaften Ruhm: „Sie ist nicht mehr, jene Treue zum Prinzip, jene Keuschheit der Ehre, die einen Flecken wie eine Wunde empfand… Das Zeitalter der Ritterlichkeit ist nicht mehr. Jenes der Wortklauber, Ökonomen und Rechner ist angebrochen, und der Ruhm Europas ist für immer dahin.“ Falls auch diese Worte von prophetischer Hellsicht zeugten (sie wirken im Jahre 1955 noch wahrer als selbst im Jahre 1790), dann haben das Christentum und das Abendland in Edmund Burke einen wortgewaltigen und edlen Chronisten ihres Niedergangs gefunden. Er vermochte genau so klar zwischen verschiedenen „Revolutionen“ zu unterscheiden, wie er die Natur der Geschehnisse in Frankreich durchschaute. Er liess sich nicht dadurch irreführen, dass einige Leute einen von Grundbesitzern angeführten Unabhängigkeitskrieg gegen eine Kolonialmacht zur „Revolution“ hochstilisierten. Als echter Freund der Freiheit unterstützte er die Forderung der amerikanischen Siedler, sich selbst regieren zu dürfen und Herr im eigenen Haus zu sein. Zwischen ihren Beweggründen und jenen der Dunkelmänner, die, wie Burke wusste, in Frankreich hinter den Kulissen die Fäden zogen, klaffte jedoch ein unüberwindbarer Abgrund. Deshalb zog er wortgewaltig gegen die Französische Revolution zu Felde und kümmerte sich so wenig um die Vorwürfe der „Liberalen“ und „Progressiven“, wie er sich zuvor um ihre Lobeshymnen geschert hatte (schliesslich war er sich sehr wohl bewusst gewesen, dass ihr Lob nicht auf irgendwelche Sympathien mit Händlern in New England oder 151 Plantagenbesitzern im Süden des nordamerikanischen Kontinents zurückging). In Amerika gab man sich zum damaligen Zeitpunkt noch allerlei Illusionen über die Geschehnisse in Frankreich hin. Schuld daran war jene Begriffsverwirrung, die Burke durchschaut hatte; die amerikanische Bevölkerung glaubte eine Zeitlang, in Frankreich sei eine menschenfreundliche Revolution im Gang, die sich mit der „Amerikanischen Revolution“ vergleichen lasse. Während einer – allerdings nur kurzen – Periode herrschte in den USA eine Art „französisches Fieber“: Die Amerikaner trugen Kokarden und Freiheitsmützen und skandierten das Schlagwort „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Mit dem Beginn der Schreckensherrschaft zerstoben diese Illusionen jäh und wichen dem Abscheu und dem Entsetzen. Die Jakobiner, die den Terror dirigierten, waren Illuminaten, wie sie im Buche standen, und benutzten nach dem Vorbild von „Spartacus“ Weishaupt Pseudonyme: Chaumette nannte sich „Anaxagoras“, Clootz (dem Vernehmen nach ein preussischer Baron) „Anarcharsis“, Danton „Horace“, Lacrois „Publicola“ und Ronsin „Scaevola“. Nachdem sie, um eine Parallele zur Russischen Revolution zu ziehen, die „Kerenski-Phase“ hinter sich gebracht hatten, führten sie den Plan der Illuminaten getreulich aus. Der Mord am König sowie die Schändung von Kirchen spiegelten die beiden grundlegenden Ziele des Ordens wider: Den Sturz aller bestehenden Regierungen und die Vernichtung sämtlicher Religionen. Trotz allem scheinen auch die Jakobiner lediglich Werkzeuge gewesen zu sein, denn ein zeitgenössischer Beobachter, Lombard de Langres, schrieb von einer „streng geheimen Konvention, die nach dem 31. Mai alles lenkte“; diese charakterisierte er als „ okkulte und furchtbare Macht, deren Sklavin die andere Konvention wurde und die sich aus den höchstrangigen Eingeweihten des Illuminatentums zusammensetzte. Diese Macht stand über Robespierre und den Regierungskomittees… Diese okkulte Macht war es, die sich der Schätze der Nation bemächtigte und sie an jene Brüder und Freunde verteilte, welche bei dem grossen Werk mitgeholfen hatten.“ Dieses Bild hochrangig plazierter Männer, welche den Willen einer verborgenen, aber erkennbaren Sekte vollstrecken, verleiht der Revolution den Charakter eines dämonischen Puppenspiels, das vor dem Hintergrund lodernder Flammen und unter Schwefelgeruch über die Bühne geht. Was sich abspielte, war die Revolution, nicht die Französische Revolution. Mag der Charakter der Englischen Revolution auch strittig sein – seit 1789 gibt es nur noch eine, permanente Revolution. Was 1848, 1905 etc. geschah, waren nicht etwa Episoden oder spontane, voneinander unabhängige Explosionen des Volkszorns, sondern Ausbrüche eines „ewig schwelenden unterirdischen Feuers“, das de Luchet und Burke bereits erkannt hatten, ehe die erste grosse Eruption erfolgte. Die immense historische Bedeutung der Französischen Revolution liegt darin, dass bei ihr nachweislich Männer für ein Ziel mobilisiert wurden, das sie nicht verstanden. Dies verlieh und verleiht der Revolution ihr besonderes, satanisches Gepräge, ihren „Höllencode“, um es mit Lombard de Langres zu sagen. Als die Revolution abflaute, meldeten sich in Frankreich, Grossbritannien und Amerika drei Männer zu Wort, die drei Dinge klar erkannt hatten: Erstens, dass die Revolution nach dem Plan verlaufen war, der in den 1787 aufgefundenen Dokumenten des Illuminatenordens dargelegt worden war; zweitens, dass es dieser Geheimgesellschaft gelungen war, die Revolution anzuzetteln und zu lenken, wobei sie die Freimaurerei als Transmissionsriemen benutzte; drittens, dass der Geheimbund der Verschwörer, deren Ziel weiterhin die Weltrevolution war, übelebt hatte und sich anschickte, die nächsten „gewaltsamen und zerstörerischen Explosionen“ auszulösen, 152 die de Luchet prophezeit hatte. Diese drei Männer waren Abbé Barruel, französischer Jesuit und Augenzeuge der Revolution, Professor John Robison, ein schottischer Wissenschaftler, der über zwanzig Jahre lang als Generalsekretär der Royal Society von Edinburgh waltete, sowie Pfarrer Jedediah Morse, ein Geistlicher und Geograph aus New England. Die Bücher Abbé Barruels und John Robinsons sowie die gesammelten Predigten Jedediah Morses erschienen in den Jahren 1797/1798 und erlebten zahlreiche Auflagen; für jemanden, der sich ernsthaft mit den damaligen Geschehnissen auseinandersetzen will, sind sie schlicht und einfach unverzichtbar. Sie erregten damals grosses Aufsehen; Sukkurs erhielten sie unter anderem von der von William Cobbett in Philadelphia herausgegebenen Porcupine Gazette. Vieles weist übrigens darauf hin, dass Cobbett von derselben okkulten Kraft ins Exil getrieben worden war, die sich nun anschickte, Barruel, Robison und Morse eine Lektion zu erteilen. Abbé Barruels Verdikt über die Französische Revolution stimmte mit der früheren Prophezeiung de Luchets sowie der weit später vorgenommenen Analyse Lord Actons überein: „Wir werden nachweisen, dass alles, bis hin zu den abscheulichsten während der Französischen Revolution verübten Taten, vorausgesehen und im voraus geplant, abgesprochen und langfristig vorbereitet war; dass diese Taten das Ergebnis einer abgrundtiefen Verruchtheit waren, da sie von Männern vorbereitet und begangen wurden, die den Schlüssel dieser Komplotte und Verschwörungen allein in der Hand hielten, nachdem sie sich bei geheimen Treffen, wo diese Pläne ausgeheckt wurden, ein Stelldichein gegeben hatten… Obwohl es den Anschein machen mag, die Ereignisse der einzelnen Tage seien nicht im voraus geplant worden, existierte nichtsdestoweniger eine geheime Triebkraft und ein geheimes Ziel, die Anstoss zu den einzelnen Geschehnissen gaben und und jeden Umstand dem lang erstrebten Ziel untertan machten… Das grosse Ziel der Revolution, ihre hervorstechenden Charakterzüge, ihre grässlichen Verbrechen sind und bleiben eine ununterbrochene Kette sorgfältig geplanter und vorsätzlicher Schurkereien.“ Die drei Männer gelangten zu ein und derselben Schlussfolgerung: „Eine antichristliche Verschwörung… nicht nur gegen Könige, sondern gegen jegliche Regierung, gegen jede zivilisierte Gesellschaft, ja sogar gegen jedwelche Form von Eigentum“ (Abbé Barruel). „ Es wurde eine Vereinigung gegründet, die das ausdrückliche Ziel verfolgt, alle etablierten Religionen auszurotten und alle bestehenden Regierungen Europas zu stürzen“ ( Prof. Robison). „Das erklärte Ziel ist die Ausrottung und Abschaffung des Christentums sowie der Sturz aller zivilisierten Regierungen“ (Pfarrer Morse). Die drei Autoren waren sich darin einig, dass das, was sich zugetragen hatte, nicht nur eine durch die spezifischen Umstände in Frankreich ausgelöste Episode der französischen Geschichte war, sondern das Werk einer in allen Ländern tätigen Organisation mit einem langfristigen, weltweiten Plan. Sie stimmten darin überein, dass diese Organisation der Geheimorden der Illuminaten war, welcher die terroristische Phase der Revolution inspiriert und kontrolliert hatte, dass dieser überlebt und sowohl in England als auch in den USA feste Wurzeln geschlagen hatte. Zu diesem letzten Punkt gab Abbé Barruel besonders unmissverständliche Warnungen von sich. Die Worte und Schriften dieser drei Autoren wurden von den führenden Politikern ihrer Zeit unterstützt. Die späteren Entwicklungen, insbesondere jene unseres Jahrhunderts, haben sie dermassen frappant bestätigt, dass sie im Grunde lediglich von historischem Interesse sind, beweisen sie doch, dass es schon damals Menschen gab, welche die Weltrevolution zum Zeitpunkt ihres zweiten Erscheinens im Westen durchschaut hatten. Allerdings vermochten die Warnungen dieser drei Männern die Katastrophe, welche die Revolution später bewirkte, in keiner Weise zu verhindern; dies ist ein weiterer Grund dafür, 153 dass ihr Fall besonderes Interesse verdient. Was ihnen widerfuhr, belegt die Realität dessen, was sie zu beweisen versuchten, noch drastischer als ihre eigenen Worte: Die fortgesetzte Existenz und Macht einer Geheimgesellschaft, die in allen Ländern tätig war, um die von den drei Männern beschriebenen zerstörerischen Ziele zu erreichen. Barruel, Robison und Morse wurden mit wüsten Schmähungen überhäuft. Damals steckte die Presse noch in den Kinderschuhen; normalerweise gehörte eine Zeitung einer einzigen Person, die zugleich als ihr Herausgeber amtierte. Unter diesen Umständen muss es weit schwieriger gewesen sein als heute, die Kontrolle über eine grössere Anzahl von Zeitungen zu erringen. Dass diese drei Männer von Moment an, wo sie geschrieben hatten, das Illuminatentum habe die Französische Revolution organisiert und bestehe auch weiterhin, unter Dauerbeschuss seitens der Presse gerieten, zeigt eindrücklich, dass der Illuminatenorden die amerikanische sowie die britische Presse bereits 1797 kontrollierte. Es ist dies eines der überraschendsten Ergebnisse, zu denen ich bei meinen Recherchen für das vorliegende Buch gelangt bin. Ich habe am eigenen Leib erfahren, dass die Presse einer Kontrolle unterliegt und dass ein Autor, der im Stile Edmund Burkes über die Weltrevolution schreibt, keine Zeile mehr in einer grösseren Zeitung oder Zeitschrift veröffentlichen darf. Dieselbe Erfahrung hat auch Nesta Webster gemacht. Als sie sich zu Beginn der zwanziger Jahre erstmals mit der Revolution auseinandersetzte, warnte sie ein wohlbekannter Londoner Verleger: „Denken Sie daran: Wenn Sie eine antirevolutionäre Linie einschlagen, werden sie die ganze literarische Welt gegen sich haben.“ Ihren eigenen Ausführungen zufolge erschien ihr dies in höchstem Grade absonderlich, doch erfuhr sie schon bald, dass der Verleger recht gehabt hatte. Meine eigenen Erlebnisse weisen in dieselbe Richtung. Anfangs war ich der Auffassung, dieser Stand der Dinge habe sich erst in den letzten drei Jahrzehnten eingependelt, doch dann stiess ich auf die Fälle Barruel, Robinson und Morse und musste feststellen, dass 1798, als die Erinnerung an den Terror noch frisch war, in der Tat „die ganze literarische Welt“ über diese Männer hergefallen war. Einen schlagenderen Beweis dafür, dass zwischen dem Illuminatentum des Jahres 1789 und dem Kommunismus unserer Tage eine ununterbrochene Kontinuität besteht, kann man sich kaum wünschen: Ein und dieselbe Organisation verfolgt ein und dasselbe Ziel mit ein und denselben Methoden, ja sogar mit ein und denselben Worten. Die Attacken gegen diese drei Männer, die „eine antirevolutionäre Linie einschlugen“, waren auch in anderer Hinsicht aufschlussreich. Kaum waren sie mit ihren Schriften ins Rampenlicht der Öffentlichkeit getreten, setzten in den Zeitungen die Angriffe gegen sie ein, wobei die Verfasser der betreffenden Artikel fast immer anonym blieben. Sie bedienten sich derselben Sprache, die heutzutage bei ähnlichen Verleumdungsfeldzügen Verwendung findet. Man warf den drei Männern vor, eine „Hexenjagd“ angezettelt zu haben, zieh sie der Bigotterie und der Panikmache, beschuldigte sie der Unterdrückung der „Meinungsfreiheit“ und der „akademischen Freiheit“, unterstellte ihnen eine verzerrte Darstellung „liberalen“ und „fortschrittlichen“ Gedankenguts etc. Mit der Zeit nahmen die Angriffe und Verunglimpfungen an Heftigkeit zu, und die Vorwürfe wurden immer bizarrer. Ich habe in diesen Artikeln mehrfach Formulierungen gefunden, die später, von 1947 bis 1949, bei der Hetzkampagne gegen das amerikanische Kabinettsmitglied James Forrestal benutzt worden sind. Man bezichtigte die drei Männer eines unsittlichen Lebenswandels und finanzieller Unregelmässigkeiten und deutete schliesslich nach altbewährtem Muster an, sie müssten wohl „verrückt“ sein. Auch heute wird oft nach diesem Schema vorgegangen: Auf dem Höhepunkt einer Kampagne gegen eine antirevolutionäre Persönlichkeit gilt der Vorwurf der Geistesgestörtheit offenbar als besonders wirksame Waffe. Diese besonders niederträchtige 154 Variante der Diffamierung mag ihre Wurzeln im Talmud haben, wo sie gegen Jesus angewendet wird. In ihrem Artikel zum Stichwort „Jesus“ erwähnt die Jewish Encyclopedia einen jüdischen Verfasser, der „sich der Auffassung anschliesst, den Aussagen und dem Verhalten Jesu müssten abnorme mentale Prozesse zugrunde liegen“ . Kurz und gut: Die Urheber der Attacken gegen Barruel, Robison und Morse bedienten sich einer Handvoll politischer Schlagwörter, die noch heute gang und gäbe sind und ohne jeden Zweifel aus der Küche der Revolution und ihrer Agenten stammen. Heutzutage wirkt dieses Vokabular so abgedroschen, dass man den Eindruck erhält, es sei den Eingeweihten von irgendeiner Zentrale eingepaukt worden. Der Verleumdungsfeldzug erwies sich als so erfolgreich, dass die Namen dieser drei Männer bei der breiten Masse ebenso in Vergessenheit gerieten wie derjenige Edmund Burkes. Nichtsdestoweniger empfand die Geheimsekte, welche die Wahrheit hasst wie der Teufel das Kreuz, auch weiterhin Furcht vor ihnen, so dass die Diffamierungskampagne auch nach ihrem Tode weiterging. Noch 1918 stellte die Columbia University in New York ein Stipendium für eine aufwendige Forschungsarbeit zur Verfügung, die nachweisen sollte, dass der Illuminatenorden mit seinem Verbot im Jahre 1786 tatsächlich erloschen war und somit keinerlei Einfluss auf die Französische Revolution ausgeübt haben konnte. In der betreffenden Publikation erschienen die alten, abgegriffenen Schlagworte wieder, als seien Barruel, Robison und Morse weiterhin quicklebendig und gäben sich immer noch hingebungsvoll der „Hexenjagd“ hin! 1918 war die Russische Revolution erst ein Jahr alt, und man hielt die Zeit für reif, ein weiteres Mal nachzuweisen, dass die Französische Revolution ein isoliertes Ereignis gewesen war und keine Wurzeln hinterlassen hatte, denen 1917 in Russland ein neues Gewächs hätte entspringen können. Sofern es den Herren Barruel, Robison und Morse vergönnt war, die Geschehnisse aus dem Jenseits zu verfolgen, werden sie zweifellos bemerkt haben, dass die Columbia University von New York ab 1918 für die Kommunisten ein erstklassiges Rekrutierungsfeld abgab. Zu den bedauernswerten jungen Männern, die den Fischern ins Netz gingen, gehörte Whittaker Chambers, der sich 1939 vom Kommunismus lossagte; hätte Präsident Franklin Roosevelt seinen Warnungen Gehör geschenkt, so hätten der Zweite Weltkrieg und der Rest des 20. Jahrhunderts vielleicht einen ganz anderen, besseren Verlauf genommen. Die beiden ersten Präsidenten der Amerikanischen Republik gingen zwar nicht aktiv gegen die Geheimgesellschaft vor, empfanden aber lebhafte Sorge über ihre Wühlarbeit und wussten, dass Barruel, Robison und Morse die Wahrheit geschrieben hatten. Eine der letzten Handlungen George Washingtons bestand darin, Morse einen Brief zuzustellen, in dem er seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, seinem Werk möge „eine grössere Verbreitung“ beschieden sein, enthalte es doch „wichtige Informationen, die ausserhalb eines kleinen Kreises wenig bekann sind, und eine allgemeine Verbreitung in der Öffentlichkeit wäre von Nutzen“. (Vermutlich hätte Washington Morse nicht nahegelegt, „in einen See zu springen“, wie es ein Emissär der Roosevelt-Regierung gegenüber Whittaker Chambers tat.) Kurz zuvor hatte Washington in einem anderen Brief festgehalten, er sei völlig überzeugt, dass sich „die Doktrin der Illuminaten und die Prinzipien des Jakobinertums“ auf die USA ausgedehnt hätten. Daran konnte in der Tat kein Zweifel bestehen, denn bereits 1793 waren in den USA Geheimgesellschaften aufgetaucht, die sich zwar als „demokratische Klubs“ tarnten, über deren wahren Charakter die Einstellung des 155 französischen Botschafters Genet jedoch beredten Aufschluss vermittelte: Dieser legte ihnen gegenüber offene Sympathie an den Tag, so wie sowjetische Botschafter in unsren Tagen kein Hehl aus ihren Sympathie für kommunistische Organisationen – oder Tarnorganisationen – zu machen pflegen. (Die Beziehungen zwischen den Sowjetbotschaften und den jeweiligen lokalen kommunistischen Parteien wurden 1945/1946 bei den Ermittlungen in Kanada und 1954/1955 bei denjenigen in Australien durch eine Flut von Dokumenten erhärtet.) 1794, als Washington noch Präsident war, hatte er diesen Gesellschaften vorgeworfen, einen Aufstand in Pennsylvania angezettelt zu haben, der als „Whiskey Rebellion“ in die Geschichte eingegangen ist. Washingtons genoss ein zu hohes Ansehen, als dass man ihn der „Hexenjagd“ hätte zeihen können, und die Klubs tauchten flugs in den Untergrund ab, doch von
  2. Katil said,

    jenem Augenblick an wusste jeder, der es wissen wollte und der Gehirnwäsche durch die Presse widerstehen konnte, dass es auf amerikanischem Boden eine Organisation gab, die sich der Weltrevolution verschrieben hatte.

    Aufgrund der Rolle, welche die von den Illuminaten unterwanderte Freimaurerloge Grand Orient bei der Französischen Revolution unleugbar gespielt hat, geriet auch die amerikanische Freimaurerei in Verdacht, aber eine offene Diskussion dieser Frage wurde dadurch verhindert, dass der grosse George Washington selbst Vorsitzender der Logenbruderschaft gewesen war. Dies haben die Verteidiger der Freimaurerei immer wieder hervorgehoben (wobei sie nach der Logik operierten: Wenn einer unschuldig ist, sind alle unschuldig), und als Washington 1799 zu Grabe getragen wurde, führte die Loge einen grossen Trauerzug durch. Dass die Debatte anschliessend abflaute, war dem Respekt vor dem verstorbenen Helden zuzuschreiben, denn die Frage an sich war weiterhin unbeantwortet. Immerhin gab es zumindest zwei prominente Freimaurer, Amos Stoddard und Pfarrer Seth Payson, die öffentlich erklärten, der Illuminatenorden habe die Freimaurerei unterwandert und treibe unter neuem Namen weiter sein Unwesen. Washingtons Nachfolger als Präsident, John Adams, hatte schon 1798 unmissverständlich vor der Freimaurerei gewarnt:

    „Die Gesellschaft der Maurer hat eine Wissenschaft des Regierens oder eine Kunst der Beherrschung der Gesellschaft entwickelt, die für sie eigentümlich und allen anderen Gesetzgebern und Philosophen der Welt unbekannt ist. Ich meine damit nicht nur die Fähigkeit, einander durch Zeichen oder Gebärden zu erkennen, deren Sinn kein anderer Mensch erraten kann, sondern die wundersame Macht, alle Männer, und vermutlich auch alle Frauen, zur dauerhaften Wahrung eines Geheimnisses zu befähigen, ja zu zwingen. Wenn diese Kunst angewendet werden kann, um die allgemein gültigen Maximen der Gesellschaft ausser Kraft zu setzen, eine Politik des Ungehorsams gegenüber der Regierung zu betreiben und das Geheimnis auch weiterhin zu wahren, liegt es auf der Hand, dass eine solche Wissenschaft und solche Gesellschaften für all jene üblen Zwecke missbraucht werden können, die man ihnen unterstellt hat…“

    Nach diesen deutlichen Worten hätte wahrscheinlich nichts ausser dem Tod Washingtons, der im folgenden Jahr eintrat, die Forderung der Öffentlichkeit nach einer gründlichen Untersuchung verstummen lassen können; wie so oft in solchen Situationen profitierten die Gegner einer solchen Ermittlung von einem an und für sich irrelevanten Ereignis, das die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ablenkte. Nichtsdestoweniger schwelte das Misstrauen gegenüber der Freimaurerei in der Bevölkerung weiter und führte 1827 zur Gründung einer antifreimaurerischen Partei, die zwei Jahre darauf bei ihrer Versammlung in Massachusetts 1829 erklärte, „es gebe Beweise für eine enge Verbindung zwischen den höheren Graden der Freimaurerei und dem französischen Illuminatentum.“ Dies war freilich fast schon eine Art Schwanengesang

    156

    der Freimaurergegner, denn bei ihrer nächsten Versammlung, die 1830 in Vermont stattfind, zog die Partei eine ernüchternde Bilanz: „Die Forderung nach einer Ermittlung… wurde bald auf unerklärliche Weise abgewürgt; die Presse verhielt sich so still wie ein Wächter, dem man den den Hals zuschnürt, und die Masse des Volkes wird in Unwissenheit darüber gehalten, dass wegen der Freimaurerfrage je Alarm geläutet worden ist.“

    In anderen Worten, der Ruf nach einer Untersuchung war, genau wie in der Gegenwart, unterdrückt worden, indem man den Warnern „eine Hexenjägermentalität“ und dergleichen mehr unterstellte. Seit jenen Tagen ist es dem amerikanischen Volk niemals gelungen, seine Regierung zu einer umfangreichen Ermittlung zu bewegen; die geheime Infiltrierung des Regierungsapparates nahm ihren Fortgang, mit Resultaten, welche durch die 1948 und danach erfolgten Enthüllungen nur unvollkommen bekannt worden sind. Ganz ähnlich ist die Lage in England.

    Wie wir gesehen haben, meldeten sich in den dreissiger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts in Amerika Stimmen zu Wort, die vor der Freimaurerei warnten. Die Antifreimaurerpartei löste sich allerdings bereits 1840 auf. Kehren wir nun in die Jahre unmittelbar nach der Französischen Revolution zurück und wenden wir uns wieder der Frage zu, welche Auswirkungen diese für den Gang der Weltgeschichte nach sich gezogen hat.

    Die Worte und Schriften Präsident Adams‘ belegen, dass er über die Existenz einer weltweiten und andauernden Verschwörung gegen alle bestehenden Regierungen und Religionen vollumfänglich Bescheid wusste. Allerdings beging er den (damals verzeihlichen) Fehler, zu glauben, diesen Bestrebungen liege ein rein französischer Plan zugrunde, so wie viele Menschen heute (unverzeihlicherweise) vom „russischen“ Kommunismus sprechen, obwohl am internationalen Charakter der Revolution längst kein Zweifel mehr statthaft ist.

    Durch den Erlass eines Anti-Meuterei-Gesetzes im Jahre 1798 versuchte Präsident Adams die Zukunft der amerikanischen Republik zu sichern, aber die seitherigen Entwicklungen haben gezeigt, dass Gesetze gegen Geheimgesellschaften und Verschwörungen (die an und für sich völlig berechtigt sind, weil sie die Illegalität derartiger Unternehmungen klarstellen) ein untaugliches Mittel zu ihrer Eindämmung sind, zumal die Geheimorganisation auf jahrhundertelange Erfahrung bei der Umgehung solcher Gesetze zurückblicken kann. Die einzige wirksame Waffe gegen geheime Verschwörungen ist eine Ermittlung, der sich die öffentliche Entlarvung der Dunkelmänner sowie Massnahmen zur Behebung des angerichteten Schadens anschliessen. Solche Schritte sind aber noch nie konsequent erfolgt.

    Kein anderer amerikanischer Politiker hat die Gefahr für die Zukunft seines Landes so klar erkannt wie Alexander Hamilton, ein Vertrauter Washingtons. In seinem Nachlass fand sich ein undatiertes, vermutlich aus dem Zeitraum von 1797 bis 1800 stammendes Schriftstück folgenden Inhalts:

    „Die gegenwärtige Ära gehört zu den aussergewöhnlichsten der Menschheitsgeschichte. Seit geraumer Zeit gewinnen allmählich Ansichten an Boden, welche die Grundlagen der Religion, der Moral und der Gesellschaft gefährden. Zuerst erfolgte ein Angriff auf die christliche Offenbarung, für die eine Naturreligion als Ersatz feilgeboten wurde… Die Existenz einer Gottheit selbst wurde in Frage gestellt und in einigen Fällen bestritten. Die Pflicht zur Frömmigkeit wurde der Lächerlichkeit preisgegeben; es wurde behauptet, der Mensch sei sterblich, und all seine Hoffnungen beschränkten sich auf die kurze Spanne seines irdischen Lebens. Vom Tod hiess es, er sei ein ewiger Schlaf; das Dogma der Unsterblichkeit wurde als Betrug dargestellt, der dazu diene, die Lebenden um der Toten willen zu quälen… Zwischen den Aposteln und Jüngern der Gottlosigkeit und jener der Anarchie wurde ein Bündnis geschmiedet. Religion und Regierung wurden beide

    157

    als überflüssig gebrandmarkt… Zu welchen praktischen Ergebnissen dieses verderbliche System führt, hat sich in Frankreich erwiesen. Es hat als Werkzeug zur Unterwanderung all seiner alten weltlichen und religiösen Institutionen mitsamt aller Kontrollmechanismen, welche die Härte der Autorität milderten, gedient; es hat eine Reihe furchtbarer Revolutionen ausgelöst, die Eigentum verwüstet, Kunstwerke vernichtet, Städte zerstört, Provinzen verheert, Regionen entvölkert, den Boden des Landes mit Blut gerötet und zu Verbrechen, Armut und Verworfenheit geführt hat… Dieses entsetzliche System schien eine Zeitlang eine Bedrohung der zivilisierten Gesellschaft darzustellen und die Gefahr eines allgemeinen Chaos unter der Menschheit heraufzubeschwören. Und obwohl die fürchterlichen Übel, die seine ersten und einzigen Früchte waren, seinen Fortschritt gehemmt haben, ist zu befürchten, dass sich das Gift schon zu weit verbreitet hat und schon zu tief eingedrungen ist, als das man es jetzt noch unschädlich machen könnte. Seine Aktivitäten [die Aktivitäten dieses Systems] sind eingestellt worden, aber seine Anhänger existieren weiter und bereiten neue Anschläge vor, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Es besteht triftiger Grund zur Sorge, dass die Menschheit noch nicht am Ende des Unheils angelangt ist, welches es [dieses System] erzeugen soll, und dass dieses noch eine lange Reihe von Erschütterungen, Revolutionen, Schlächtereien, Verwüstungen und Elend auslösen wird. Die Symptome der nur zu offensichtlichen Präsenz dieses Systems in den Vereinigten Staaten sind erschreckend sichtbar. Unter seinem Einfluss wurden Versuche unternommen, unser Land in der frühen Phase des Krieges zu einer Allianz mit Frankreich zu verleiten und unsere Regierung dazu zu verführen, seine verabscheuenswerten Grundsätze und Ansichen mit dem Blut und den Schätzen unserer Bürger zu verteidigen und zu fördern. Unter seinem Einfluss wurde jede erfolgreiche Revolution gebilligt oder entschuldigt; alle dabei verübten Greuel wurden gerechfertigt oder verharmlost; selbst die übelsten Exzesse, die den lautstark verkündeten Prinzipien der Revolution ins Gesicht schlugen, wurden beschönigt, und die von ihr [der Revolution] verabschiedete despotische Verfassung wurde uns listig als Modell angepriesen, das unserer Nachahmung durchaus nicht unwürdig sei. Mit dem Fortschritt dieses Systems haben sich Unfrömmigkeit und Untreue sprunghaft vermehrt. Man sieht ungeheure Verbrechen, wie wir sie zuvor nicht gekannt haben…“

    Wir, die wir in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts leben, sind mit den Ergebnissen der Entwicklung, die Hamilton prophezeite, dermassen vertraut, dass wir uns kaum vorstellen können, welcher Weitsicht es im letzten Jahrzehnt des neunzehnten Jahrhunderts bedurfte, um all dies vorauszusehen! Kaum jemand hat die Ereignisse unseres Jahrhunderts so klar vorausgeahnt wie de Luchet, der schon vor dem Beginn des Terrors in Frankreich von einer „Reihe von Katastrophen, deren Ende sich im Dunkel der Zeit verliert“ und von „einem unterirdischen Feuer“ schrieb, das ewig schwele und „periodisch in gewaltsamen und verheerenden Explosionen“ ausbreche, und Hamilton („Die Anhänger existieren weiter und bereiteten neue Anschläge vor, sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt… Eine lange Reihe von Erschütterungen, Revolutionen, Schlächtereien, Verwüstungen und Elend“) .

    Das praktische Ergebnis dieser hellsichtigen Mahnungen waren freilich gleich null, denn niemand zog daraus die sich aufdrängenden Konsequenzen. So wurde all das, was de Luchet, Burke, Hamilton, Barruel, Robison und Morse vorausgeahnt hatten, bittere Wirklichkeit. Wie ein Schlafwandler trat der Westen auf alle Minen, die für ihn ausgelegt waren. Die antirevolutionären Propheten wurden niedergeschrieen; die revolutionären Tribunen und Schriftsteller übernahmen die Führung der Debatte und ernteten dafür stürmischen Beifall.

    158

    Die Napoleonischen Kriege trugen dazu bei, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von der Verschwörung und der hinter diesen stehenden Organisation abzulenken. Zehn Jahre nach der Französischen Revolution gerieten die Dokumente der Illuminaten bereits in Vergessenheit, und die breite Masse der Bevölkerung wähnte, der Orden sei tatsächlich tot, oder er habe bei der Revolution keine Rolle gespielt; viele interessierten sich schon gar nicht mehr für diese Frage. Zwanzig Jahre nach der Französischen Revolution schmiedeten die Illuminaten ihre Ränke so eifrig wie stets zuvor. Der einzige Unterschied zu früher bestand darin, dass es der Gefolgschaft der Sekte in England und Amerika dank ihrem Einfluss auf die Presse geglückt war, die Öffentlichkeit einzuschläfern und die Warner zu verleumden.

    In jüngerer Vergangenheit haben die Forschungen Nesta Websters unser Wissen über den Illuminatenorden erheblich bereichert, ist es ihr doch gelungen, die Dossiers der Polizei Napoleons aufzustöbern, deren Inhalt Historikern und anderen Interessenten jetzt zugänglich ist. Sie zeigen, dass die Illuminaten zwei Jahrzehnte nach dem Ausbruch der Revolution und kurz vor Napoleons Sturz quicklebendig waren und ihre Ziele unbeirrt weiter verfolgten.

    François Charles de Berckheim, ein Freimaurer, war während des Napoleonischen Kaiserreichs Sonderkommissar der Polizei in Mainz. 1810 hielt er in einem Bericht fest, dass die Illuminaten in ganz Europa über Eingeweihte verfügten und emsig darauf hinarbeiteten, ihre Prinzipien in die Freimaurerlogen einzubringen: „ Das Illuminatentum entwickelt sich zur grossen und furchterregenden Macht… Könige und Völker werden darunter viel zu leiden haben, falls Weitsicht und Vorsicht seinen furchtbaren Mechanismus nicht zu brechen vermögen.“ Ein zweiter, aus dem Jahre 1814 stammender Bericht bestätigt das, was Barruel, Robison und Morse zwischen 1797 und 1799 über den Fortbestand der Geheimgesellschaft geschrieben hatten, voll und ganz:

    „Die älteste und gefährlichste Vereinigung ist diejenige, die allgemein unter der Bezeichnung ‚Illuminaten‘ bekannt ist und deren Grundlagen auf die Mitte des vergangenen Jahrhunderts zurückgehen… Die Doktrin des Illuminatentums strebt die Abschaffung jeder Art von Monarchie an; unbegrenzte Freiheit, absolute Nivellierung ist das fundamentale Dogma der Sekte; die Bande zu zerstören, die den Herrscher eines Staates mit seinen Bürgern verketten, ist das Ziel all ihrer Bemühungen.“

    Zwanzig Jahre nachdem der Herzog von Braunschweig der Freimaurerei öffentlich abgeschworen hatte, rief Berckheim in Erinnerung, dass es „unter den hauptsächlichen Führern… eine Anzahl von Männern gibt, die sich durch ihr Vermögen, ihre Geburt und die ihnen anvertrauten Würden auszeichnen“. Seiner Ansicht nach waren einige davon „keine Betrogenen, die demagogischen Träumen anhängen“ , sondern hofften „in den von ihnen angeheizten Emotionen des Volkes das Mittel zur Machtergreifung zu finden, oder zumindest ihren Reichtum und Ruhm zu mehren, doch die grosse Mehrzahl der Anhänger glaubt mit religiöser Inbrunst daran…“

    Diese Worte, die an die fünfundzwanzig Jahre zuvor gemachten Äusserungen de Luchets gemahnen, tönen heute bekannt oder sollten zumindest bekannt tönen, denn in unserer Generation haben wir abermals erlebt, dass die Machtgier wohlhabende oder berühmte Menschen dazu verleitet hat, sich mit Bewegungen einzulassen, die ihrem Reichtum und Ruhm scheinbar feindlich gesinnt waren, weil sie hoffen, mit Hilfe dieser Bewegungen noch reicher oder noch berühmter zu werden.

    Im folgenden liefert Berckheim eine Schilderung der Organisation sowie der Methoden der Illuminaten, die dem Bild entspricht, welches sich aus Weishaupts Korrespondenz

    159

    aus dem Jahre 1786 ergibt; auch hier liegen die Parallelen zur Strategie des Kommunismus in unserem Jahrhundert auf der Hand. Im folgenden Abschnitt werden Charaktere geschildert, die so wirken, als entstammten sie dem 20. Jahrhundert, obwohl der Text anno 1813 entstand:

    „Da die hauptsächliche Kraft der Illuminaten in der Macht der Ansichten liegt, strebten sie von Beginn an danach, unter jenen Menschen Anhänger zu gewinnen, die durch ihren Beruf einen direkten Einfluss auf das Denken ausüben, wie beispielsweise Literaten, Gelehrte und vor allem Professoren. Letztere propagieren die Prinzipien der Sekte von ihren Lehrstühlen aus, erstere in ihren Schriften, indem sie das Gift, das sie verbreiten, auf tausenderlei Art tarnen… Vor allem an den Universitäten hat das Illuminatentum stets zahlreiche Anhänger gefunden und wird sie auch künftig finden. Jene Professoren, die der Vereinigung angehören, erforschen von Anfang an den Charakter ihrer Schüler. Wenn ein Student durch einen scharfen Verstand oder eine glühende Phantasie besticht, nehmen ihn die Sektierer gleich unter ihre Fittiche; sie flüstern ihm die Worte Despotismus, Tyrannei, Volksrechte etc. ins Ohr. Bevor er mit diesen Worten eine klare Vorstellung verbindet, wird durch für ihn ausgewählte Lektüre und geschickt arrangierte Gespräche dafür gesorgt, dass sich die ihm eingepflanzte Mikrobe in seinem jungen Hirn entwickelt, während er älter wird. Schon bald gärt seine Phantasie… Wenn er schliesslich vollkommen umgarnt ist, wenn die Gesellschaft ihn jahrelang geprüft hat und sicher sein kann, dass er das Geheimnis unverbrüchlich wahren und sich ihr voll und ganz hingeben wird, offenbart man ihm, dass Millionen von Menschen in allen Staaten Europas seine Gefühle und Hoffnungen teilen, dass ein geheimes Band alle zerstreuten Mitglieder dieser riesigen Familie fest aneinanderkettet, und dass die von ihm so dringend ersehnten Reformen früher oder später zustande kommen müssen. Diese Propaganda wird durch die bestehenden Studentenverbindungen erleichtert, die sich zum Studium der Literatur, zum Fechten, Spielen oder auch zu blossen Ausschweifungen treffen. Die Illuminaten schleichen sich in all diese Zirkel ein und verwandeln sie in Zentren zur Propagierung ihrer Prinzipien. Auf diese Weise hat die Vereinigung von ihren Anfängen bis hin zur Gegenwart stete Fortschritte erzielt; indem das Illuminatentum die Angehörigen der höchsten Klassen von Kindheit an mit den Keimen des Gifts infiziert, den Studenten Ideen einflösst, die der Ordnung, unter der sie leben müssen, diametral entgegengesetzt sind, und die Bande zerstört, die sie an Fürsten ketten, hat es die grösste Zahl von Jüngern rekrutiert.“

    So überlebte das Illuminatentum und blühte in der Dunkelheit, nachdem seine „Jünger“ in den Zeitungsredaktionen sowie auf den Lehrstühlen der Universitäten die öffentlichen Rufe nach seiner Ausmerzung zum Schweigen gebracht hatten. Die Entwicklung dauerte seither rund fünf Generationen an, und in jeder Generation gingen der Sekte eine erhebliche Anzahl gesellschaftlich hochrangiger Personen sowie ein gewisser Teil der jungen Universitätsstudenten ins Netz. Die einzige Gegenmassnahme, die den Ränkeschmieden Einhalt geboten und den ahnungslosen jungen Opfern die Augen geöffnet hätte, wäre eine umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit über die Weltrevolution

    160

    und ihre Methoden gewesen, doch in keiner einzigen Generation ist ein solcher Schritt je erfolgt, so dass es der Sekte gelang, sich zu behaupten und ihre Macht noch zu vergrössern. Dass sich die Regierungen von Generation zu Generation weigern, die notwendigen Ermittlungen durchzuführen und die Sekte blosszustellen, hat nur eine einzige mögliche Erklärung: Wie in den Tagen Weishaupts hocken die Jünger des Illuminatenordens auch heute in den Regierungen selbst. Hieb- und stichfeste Beweise hierfür haben die Ereignisse unseres Jahrhunderts erbracht.

    Was geschah mit Weishaupt selbst, nachdem er entlarvt und sein Orden geächtet worden war? 1808 erkundigte er sich nach einem Detail des freimaurerischen Rituals. Ein prominentes Mitglied der Loge Grand Orient, Marquis de Chefdebien, erfuhr davon und schrieb anschliessend an einen Freund, aus dem Illuminatentum seien jene Männer hervorgegangen, welche „Aufstände, Verwüstung und Mord“ heraufbeschworen hätten. Als Weishaupt 1830 das Zeitliche segnete, war sein Orden vermutlich mächtiger denn je zuvor, stand jedoch kurz vor einem Namenswechsel, denn schon in den vierziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts nannte sich diese Organisation, die ihre Ziele unverändert verfolgte, „kommunistisch“. Auf den Kommunismus werden wir in späteren Kapiteln zu sprechen kommen.

    Dies ist die Geschichte von Adam Weishaupt, jenem Mann, dessen Name für immer mit der Weltrevolution als permanenter Idee und permanentem Ziel verbunden sein wird; diese Idee und dieses Ziel wurden von einer seither kontinuierlich existierenden Organisation von Verschwörern verfochten, die in allen Ländern wirken und die Unterdrückung und Ungerechtigkeit keineswegs abschaffen, sondern in noch schlimmerer Form verewigen wollen.

    Wer immer seine Förderer waren und was auch immer die Quellen gewesen sein mögen, aus denen er seine profunde Kenntnis der menschlichen Schwäche schöpfte, Tatsache ist, dass Adam Weishaupt „die Fäden sämtlicher Verschwörungen in seinen Händen vereinte und zu einem gigantischen Plan zur Zerstörung Frankreichs und der Welt zusammenwob“ (Nesta Webster). In seiner Armee waren Männer aller Klassen und der unterschiedlichsten Überzeugungen durch Bande der Infamie aneinandergekettet, die anscheinend nicht minder stark als jene der Treue und der Ehre waren. Nesta Webster schreibt:

    „Weishaupts bewundernswertes System dicht abgeschotteter Zellen verhinderte, dass seine Gefolgsleute sich der grossen zwischen ihnen bestehenden Unterschiede gewahr wurden, und sie marschierten alle bewusst oder unbewusst auf ein und dasselbe Ziel zu.“

    Hatte es früher zahlreiche Gruppierungen gegeben, die mit den bestehenden Verhältnissen unzufrieden waren und sie zu ändern gedachten, so schweisste Weishaupt sie alle zu einer einzigen Oppositionsbewegung zusammen. Mit ihm und dem Illuminatentum wurden, um wiederum Nesta Webster zu zitieren, „verschwommene subversive Theorien zu einer aktiven Revolution“; es wurde ein Generalstab gebildet, die kommenden Schlachten wurden geplant, die Ziele wurden schärfer umrissen. Heute, fast zweihundert Jahre später, liegen die Folgen all dessen klar zutage: Entweder wird die zerstörerische Weltrevolution über das Christentum und das Abendland triumphieren und beides vernichten, oder sie wird selbst vernichtend geschlagen. Es gibt keinen dritten Weg, keinen Mittelweg und keinen anderen möglichen Ausgang des Konflikts, von dem die Welt erstmals im Jahre 1786 erfuhr. Dies haben führende Staatsmänner und Denker sowie die Anhänger der Sekte selbst von Beginn an klar erkannt. 1875 fasste Monseigneur Dillon die unabänderlichen Fakten kurz und bündig zusammen:

    „Hätte Weishaupt nicht gelebt, so hätte die Freimaurerei nach der Reaktion, die auf die Französische Revolution folgte, womöglich aufgehört, eine Macht zu sein. Er verlieh ihr eine Form und einen Charakter, die sie dazu befähigte, diese Reaktion zu überleben, ihr bis zum heutigen Tag immer neue Energie verlieh und dazu führen wird, dass sie immer grössere Fortschritte erzielt, bis ihr Endkampf gegen das Christentum darüber entscheiden wird,

    161

    ob Christus oder Satan letzten Endes über die Welt regieren wird.“

    Das vorliegende Buch ist eine Studie der heutzutage wichtigsten weltpolitischen Frage, der „Judenfrage“, doch in diesem bisher längsten Kapitel war bislang nicht von dieser Frage, oder überhaupt von den Juden, die Rede. Dafür gibt es einen triftigen Grund. Fünfzig Jahre nach der Französischen Revolution unterstand die Weltrevolution jüdischer Führung, doch dass die Juden bei der Weltrevolution in ihrer französischen Phase die Hand im Spiel gehabt hätten, lässt sich nicht nachweisen. Unter diesen Umständen ist es sehr wohl möglich, dass die Weltrevolution anfangs kein jüdisches Unterfangen war und erst später unter jüdische Kontrolle geriet. Definitive Schlussfolgerungen lassen sich nicht ziehen, denn die Verwischung von Spuren ist das oberste Prinzip revolutionärer Taktik.

    Allem Anschein nach spielten die Juden bei der ursprünglichen Verschwörung, jener Weishaupts und der Illuminaten, keine oder allenfalls eine geringfügige Rolle; bei der Französischen Revolution war ihr Anteil unter den Revolutionsführern nicht höher als ihr Anteil unter der Bevölkerung insgesamt. Bezüglich des ersten Punktes schreibt die namhafteste Autorität auf diesem Gebiet, Nesta Webster, Juden seien „nur in seltenen Fällen“ in den Orden aufgenommen worden. Leopold Engel, eine mysteriöse Figur, die den Orden 1880 reorganisierte, geht noch weiter und behauptet, die Rekrutierung von Juden sei ausdrücklich verboten gewesen. Andererseits stellte sich Mirabeau, ein namhafter Illuminat und Revolutionär, hinter jüdische Forderungen und Anliegen, so dass ein allfälliges Verbot der Anwerbung von Juden eine jener Tarnmassnahmen gewesen sein könnte, auf die Weishaupt so grossen Wert legte.

    Die führenden Fachleute sind sich darüber einig, dass die Illuminaten die Anstifter der Revolution und in allen Ländern vertreten waren. Chevalier de Malet hielt fest: „Die Urheber der Revolution sind nicht mehr Franzosen, als dass sie Deutsche, Italiener, Engländer etc. sind. Sie bilden eine besondere Nation, die im Dunkel geboren wurde und aufwuchs, inmitten aller zivilisierten Nationen, die sie unterwerfen und beherrschen wollen.“ Dasselbe Bild ergibt sich heute auch aus der Erforschung der Französischen Revolution; es unterscheidet sich radikal von dem der Russischen Revolution von 1917, auf die diese Worte in keiner Hinsicht zuträfen.

    Bei der Französischen Revolution selbst (im Gegensatz zu der ihr vorausgehenden Verschwörung) ist die Rolle der Juden recht klar; Sie bestand darin, „die Unordnung zu begünstigen“, wie es im Koran heisst, doch unternahmen sie keinen Versuch, die Kontrolle über die Revolution an sich zu reissen. Den damaligen Dokumenten lässt sich oft nicht entnehmen, ob eine Person jüdischer Abstammung war, weil die betreffenden Autoren dies nicht erwähnten. Ausserdem richtete sich die Revolution in ihrer Französischen Phase zumindest dem Anschein nach gegen alle Religionen und Nationen (in der russischen Phase war dies nicht mehr der Fall). Deshalb gehörten dem Pöbel, der, während in den Kirchen von Paris Feste zu Ehren der „Vernunft“ gefeiert wurden, der revolutionären Versammlung Kreuze und Kelche brachte, auch Juden an, die aus den Synagogen Schmuckstücke geraubt hatten und der Profanierung preisgaben. Im „Tempel der Freiheit“ bewies ein „in den Vorurteilen der jüdischen Religion erzogener Bürger“ namens Alexandre Lambert, dass „alle Arten von Religion Betrügereien sind, die den

    162

    Menschen gleichermassen erniedrigen“. Dabei verlieh Lambert seinem Protest gegen die Knechtschaft des Talmud beredten Ausdruck:

    „Bürger! Die Unehrlichkeit, der die jüdische Nation angeklagt ist, kommt nicht von ihr selbst, sondern von ihren Priestern. Ihre Religion erlaubt ihnen nicht, von Glaubensgenossen mehr als fünf Prozent Zins zu nehmen, befiehlt ihnen aber, von Katholiken soviel wie möglich zu nehmen; in unseren Morgengebeten ist es sogar Brauch, um Gottes Hilfe bei der Ausplünderung eines Christen zu bitten. Dies ist aber noch nicht alles, Bürger, der Höhepunkt der Niederträchtigkeit ist folgendes: Wenn bei einem Handel zwischen Juden ein Fehler unterläuft, muss er gutgemacht werden, aber wenn ein Christ statt 100 Louis 25 zuviel zahlt, ist man nicht verpflichtet, sie ihm zurückzugeben. Welch eine Infamie! Welch eine Ruchlosigkeit! Und woher kommt das alles, wenn nicht von den Rabbinern? Wer hat zu unserer Ächtung [der Ächtung der Revolutionäre] aufgerufen? Unsere Priester! Ach Bürger, mehr als irgendeinem anderen Ding auf der Welt müssen wir einer Religion abschwören, die uns lästige und knechtische Praktiken aufzwingt und es uns unmöglich macht, gute Bürger zu sein.“ 4

    Es gibt zwar Autoren, denen zufolge die Juden sich nicht nur an der Revolution beteiligten, sondern für deren schlimmste Greuel verantwortlich waren, doch dies ist blosse Prahlerei, die von jüdischer und nicht von nichtjüdischer Seite stammt. Zu diesen Autoren gehörte beispielsweise ein Léon Kahn, der hundert Jahre nach den Geschehnissen behauptete, von ihm namentlich genannte Juden seien für die Angriffe auf den König und die Religion verantwortlich gewesen. Diese Art von Geschichtsfälschung, die sich in der jüdischen Literatur nicht selten findet, verfolgt den Zweck, nachzuweisen, dass solche Dinge einzig und allein durch die Hand Jahwes, also durch die Juden, geschehen können. Offenbar war Kahn unfähig, die Französische Revolution anders darzustellen als in Bildern, die der Geschichte von Daniel und Belsazer entlehnt waren. Hätte sich nicht die Russische Revolution ereignet, so würde es sich nicht lohnen, Herrn Kahn auch nur zu erwähnen; auch in diesem Fall verleitet unser heutiges Wissen uns dazu, Behauptungen wie die seinen für bare Münze zu nehmen.

    Als die Französische Revolution abgeklungen war, machte es den Anschein, die jüdischen Führer hätten im Interesse ihrer Gemeinde das Beste aus der Situation gemacht, was selbstverständlich ihr gutes Recht war. Im Lichte der späteren Ereignisse lässt sich freilich sagen, dass jene Juden, die von den Ereignissen profitierten, die Ostjuden waren und dass diese nichtsemitischen Konvertiten zum Judentum die Entwicklung zum ersten konzertierten Sturmangriff auf das Abendland nutzten.

    Die meisten französischen Juden waren Sepharden, also Nachkömmlinge der spanischen und portugiesischen Juden, die zumindest teilweise von den Hebräern Palästinas abstammten. Sofern diese Juden noch unter rechtlichen Diskriminierungen zu leiden hatten, wurden letztere im Jahre 1790 durch ein Dekret beseitigt, das alle Juden zu französischen Bürgern machte.

    163

    Allerdings gab es damals im Elsass bereits eine Gemeinde, die aus Aschkenasen bestand. Diese Ostjuden waren äusserst unbeliebt; der Vorschlag, ihnen das französische Bürgerrecht zu verleihen, führte in der Generalversammlung zu stürmischen Debatten und löste unter den elsässischen Bauern einen regelrechten Aufruhr aus. Bei diesem Anlass erschollen wiederum Warnungen, wie sie in Europa bereits in früheren Jahrhunderte erklungen waren. Abbé Mauret mahnte die Abgeordneten:

    „Die Juden haben sich siebzehn Jahrhunderte lang nicht mit anderen Nationen vermischt… Man darf sie nicht verfolgen; sie müssen als Individuen geschützt werden, nicht aber als Franzosen, denn sie können keine Bürger sein… Was immer ihr tut, sie werden stets Fremdlinge unter uns bleiben.“

    Der Bischof von Nancy stiess ins gleiche Horn: „Man muss ihnen Schutz, Sicherheit und Freiheit zuteil werden lassen, doch sollten wir einem Stamm Zutritt zu unserer Familie gewähren, der ihr fremd ist, dessen Augen unaufhörlich auf ein seinen Angehörigen gemeinsames Land gerichtet sind, der davon träumt, das Land zu verlassen, in dem er ansässig ist? Die Interessen der Juden selbst machen diesen Protest erforderlich.“

    Selbst die Sepharden schlossen sich diesem Protest an: „Wir machen kein Hehl aus unserer Überzeugung, dass unser Status in Frankreich heute keinen Anlass zur Diskussion gäbe, hätten gewisse Forderungen der Juden Elsass-Lothringens und der drei Bischofstümer nicht eine Verwirrung erzeugt, die anscheinend auch auf uns abfaerbt… Den Zeitungen nach zu urteilen, scheinen diese Forderungen recht ungewöhnlich zu sein, weil diese Juden in Frankreich einen Sonderstatus verlangen, nur für sie gültige Gesetze haben wollen und eine Klasse von Bürgern zu bilden gedenken, die von allen anderen getrennt lebt.“

    Zu diesem jüdischen Protest hatte es schon in früheren Jahrhunderten Parallelen gegeben, die von den nichtjüdischen Herrschern allerdings regelmässig ignoriert wurden. Auch diesmal war ihm ebenso wenig Erfolg beschieden wie dreissig Jahre früher dem Widerstand der Pariser Händler gegen ein Dekret, das Juden den Eintritt in ihre Verbände erlaubte:

    „Der französische Händler treibt seinen Handel allein; jedes Handelsunternehmen ist gewissermassen isoliert, während die Juden Bestandteile des Quecksilbers sind und letzten Endes immer einen festen Block bilden.“

    Ungeachtet aller Opposition erhielten auch die elsässischen Juden 1791 die französische Staatsbürgerschaft. Als Napoleon die Macht ergriff, hatte das jüdische Problem bereits gewaltige Ausmasse angenommen, und da es ihm nicht gelang, es zu lösen, wurde es schon bald zu einem Problem für die Welt.

    Von diesem Zeitpunkt an tat die führende Sekte innerhalb des Judentums alles in ihrer Macht stehende, um den Einfluss der ursprünglichen, sephardischen Juden zu verringern und jenen der in geschlossenen Siedlungsgebieten im Osten lebenden Aschkenasen zu mehren. Die Aschkenasen migrierten alsbald in immer grösseren Scharen nach Mittel- und Westeuropa (und später nach Amerika), schwangen sich zu Führern der Weltrevolution auf und bliesen überall zum Sturm auf die bestehenden Regierungen, die Religion und die Nation.

    Diese Entwicklung kam nach der ersten Phase der Weltrevolution, der Französischen Revolution, in Gang und erinnerte an das Eindrücken einer Tür oder den Bruch eines Deichs. Bisher hatte man allenfalls behaupten können, die Juden hätten zur Revolution einen Beitrag geleistet, der ihrem Anteil an der Bevölkerung entsprach, und von ihr etwas mehr profitiert als andere. Doch nun wandelte sich das Bild jäh; von jetzt an waren die Juden nicht blosse Teilnehmer am revolutionären Prozess, sondern dessen Führer.

    In den fünf Jahrzehnten, die auf die Enthüllung eines weltrevolutionären

    164

    Plans und die bald danach ausgebrochene Französische Revolution folgten, verliefen die Geschichte des Judentums und jene der Weltrevolution nicht länger getrennt, sondern flossen zusammen. Die weiterhin existierende Verschwörung und die Juden (genauer gesagt, die führende Sekte innerhalb des Judentums) wurden buchstäblich miteinander identisch; niemand konnte fortan guten Gewissens behaupten, sie hätten nichts miteinander zu tun. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich die Weltrevolution unter jüdischer Führung.

    Dies wurde von einem Mann bezeugt, an dessen Sachkenntnis kein Zweifel statthaft war und dessen Warnungen sich im folgenden ebenso bewahrheiten sollten wie die der früheren Mahner de Luchet, Hamilton und Burke. Dieser Mann war kein Geringerer als Benjamin Disraeli, Premierminister von Grossbritannien.

    2. Whittaker Chambers, ein leicht beeinflussbarer, charakterlich labiler junger Amerikaner wurde 1925 an der Universität von Columbia, New York, von den Kommunisten angeworben. Im folgenden war er als Agent und Kurier tätig, der unter einem Pseudonym arbeitete und seinen kommunistischen Vorgesetzte gestohlene Dokumente zuspielte. 1938 wurde er seiner Tätigkeit sowie der kommunistischen Partei überdrüssig. Schockiert über die Allianz zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten versuchte er 1939, Präsident Roosevelt über die Infiltration des Regierungsapparates durch kommunistische Agenten sowie die fortgesetzte Spionage aufzuklären, wurde jedoch rüde abgewiesen: Ein Emissär des Präsidenten riet ihm, „in den See zu springen“. Vorsichtigerweise hatte er sein Beweismaterial (Hunderte von Photographien offizieller Geheimdokumente) in einem ausrangierten Fahrstuhlschacht verborgen. Bis 1948 blieb es still um ihn, doch dann wurde sein Name im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens genannt, das durch die Enthüllungen eines anderen ehemaligen kommunistischen Agenten ausgelöst worden war, und er wurde in den Zeugenstand gerufen. Unmittelbar danach reichte ein hoher Regierungsbeamter namens Alger Hiss Strafanzeige gegen Whittaker Chambers ein, weil ihn dieser bezichtigt hatte, streng geheime Papiere gestohlen und über ihn, Chambers, an die Kommunisten weitergeleitet zu haben. Um sich verteidigen zu können, bat Chambers einen Verwandten in New York, nachzuforschen, ob sich die von ihm verborgenen Papiere immer noch in dem Fahrstuhlschacht befanden. Dies war in der Tat der Fall, und als Chambers das staubbedeckte Paket nach zehn Jahren öffnete, wurde er sich der immensen Brisanz seines Inhalts erst so richtig bewusst.. Er versteckte das Paket zunächst in einem hohlen Kürbis auf seiner Farm, legte es aber bei dem Prozess, den Hiss wegen übler Nachrede gegen ihn angestrengt hatte, als Beweismaterial vor. Dies führte dazu, dass Hiss wegen Spionage verurteilt wurde und die kommunistische Unterwanderung der amerikanischen Regierung zumindest teilweise ans Licht kam; sie hatte solche Ausmasse angenommen, dass der Schluss nahe liegt, die Politik der Vereinigten Staaten sei während des ganzen Zweiten Weltkriegs grossenteils von den Führern der Weltrevolution in Moskau beeinflusst worden. (zurück)

    3. Moses Mendelssohn vor fast zweihundert Jahren gemachte Ausführungen geben die jüdische Einstellung gegenüber den „minderen Arten ohne Gesetz“ (Kipling) korrekt wieder. In unseren Tagen (anno 1955) entstand in Israel ein Plan, die minderen Arten nominell der jüdischen Gemeinschaft anzugliedern, sie de facto aber auch weiterhin zu diskriminieren und auszugrenzen. Wie sich der Leser erinnert wird, waren Konvertiten zum Judentum in der vorchristlichen Periode willkommen, doch nach Beginn der christlichen Ära wurde die jüdische Haltung gegenüber Konversionen zusehends feindlicher, und diese Feindseligkeit nahm schliesslich geradezu rabiate Züge an (abgesehen von der Massenbekehrung der mongolischen Chasaren, von denen die heutigen Aschkenazen abstammen) Laut dem Talmud sind Proselyten „für Israel so schädlich wie die Krätze“. (zurück)

    1955 meinte ein in Deutschland geborener, jedoch in den USA lebender junger Reform-Rabbiner namens Jakob Petuchowski, für die Juden sei nun die Zeit gekommen, unter den Nichtjuden zu missionieren, wobei sich diese Missionsarbeit an den von Moses Mendelssohn aufgestellten Prinzipien orientieren müsse. Dabei fand Petuchowski eine Lösung für ein Problem, das Mendelsssohn unüberwindbar erschienen war („Gemäss den Grundsätzen meiner Religion darf ich nicht versuchen, jemanden, der von Geburt nicht unserer Gemeinschaft angehört, zu bekehren… Die jüdische Religion ist absolut dagegen [d.h. gegen Konversionen].)“ Petuchowski schlug vor, die Missionstätigkeit solle auf einer Grundlage erfolgen, die den Nichtjuden gegenüber den Juden einen Status einräumen sollte, der recht genau demjenigen der amerikanischen Negersklaven gegenüber den weissen Herren der Plantagen entsprach. Von den Konvertiten sollte lediglich verlangt (oder besser gewagt, ihnen sollte lediglich erlaubt) werden, den „sieben noachidischen Gesetzen“ zu gehorchen; vermutlich enthält dieser Ausdruck eine Anspielung auf das neunte Kapitel der Genesis. Die Befolgung der vielen hundert Gesetze, die Gott den Juden laut dem Mosaischen Gesetz auferlegt hat, sollte den Nichtjuden nicht abverlangt werden. Auf diese Weise sollte das Judentum den „minderen Arten“ anscheinend jene „Religion der Natur und Vernuft“ schenken, die ihnen schon Adam Weishaupt und Moses Mendelssohn empfohlen hatten. Wenn sie sich dann „Juden“ nennen, tun sie es einfach den schwarzen Plantagensklaven gleich, welche die Familiennamen ihrer Besitzer zu übernehmen pflegten.

    Diesem raffinierten Vorschlag mochte vielleicht die Überlegung zugrunde liegen, dass die jüdische Macht mittlerweile weltweit dermassen gross ist, dass sie eine Klärung des Status der „minderen Arten“ erforderlich macht, wenn das Gesetz wortwörtlich befolgt werden soll. Petuchowskis eigene Formulierung lautete wie folgt: „Religiöse Juden glauben, dass die Pläne für Gottes Königreich auf Erden bereits angelaufen sind… Jene Nichtjuden, welche diese Rettung in weiterem Sinne anstreben, sollten deshalb mit dem vertraut gemacht werden, was das Judentum zu bieten hat, und sollten aufgefordert werden, ihr Geschick mit demjenigen Israels zu verketten.“ Was das Judentum „zu bieten hat“, ist die „Religion der Natur und Vernunft“.

    4. Der Satz „Und woher kommt das alles, wenn nicht von den Rabbinern?“ bietet uns die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass das Judentum zum Zeitpunkt, wo Alexandre Lambert diese Worte sprach, eben erst in seine rabbinische Periode eingetreten war. Bis zur Teilung Polens im Jahre 1772 hatte es stets ein sichtbares Zentrum oder eine führende Autorität für das gesamte Judentum gegeben. Anfangs war dies das levitische Priestertum in Jerusalem und Babylon. Während der Römerzeit bildete die vorherrschende Partei, die der Pharisäer, in der Praxis die Regierung. Nach dem Fall Jerusalems und der Zerstreuung der Juden entstand eine „mobile Regierung“, die ihren Sitz der Reihe nach in Palästina, Babylonien, Spanien und Polen hatte. 1772 tauchte diese Regierung in den Untergrund ab, und es begann die rabbinische Periode, während deren jede jüdische Gemeinde ihrem eigenen Rabbiner unterstand. Unter letzteren gab es natürlich Männer, die sich in bezug auf Orthodoxie und Charakter stark unterschieden und alle Schattierungen von der extremsten bis zur gemässigtsten verkörperten, doch in unserem Jahrhundert hat sich gezeigt, dass die meisten von ihnen wie schon in den früheren Perioden der jüdischen Geschichte das jüdische Gesetz, welches vom nichtjüdischen Standpunkt aus Extremismus in seiner reinsten Form darstellt, wortwörtlich befolgen.

    Es kommt die Rede von Verbotenen Dokumenten, ich denkte das die Rede von diesen gemeint war „der Weisen von Zion“

  3. Katil said,

    Die hier vorliegende deutsche Version gilt als „interpretiert“ und „kommentiert“ und inhaltlich den „Original“ aus dem Jahre 1897 angepasst. Wer über die genaue Herkunft der Protokolle, die im Prinzip aus dem spanischen stammen (eine Korrespondenz zwische Juden in Spanien und Istanbul), sollte sich wieder an uns wenden. Wir haben eine Kopie der spanischen Übersetzungen sowie ein Kommentar oder Vorwort von Henry Ford der damals schon die Gefahr der Zionisten korrekt eingeschätzt hat. Heute sind sie umso mächtiger und um nichts weniger gefährlich. DER WORTLAUT DER 24 PROTOKOLLE ****************************** 1. Protokoll Lassen wir alles Gerede beiseite, prüfen wir jeden einzelnen Gedanken, beleuchten wir die Lage durch Vergleiche und Schlußfolgerungen. Ich werde unser System sowohl von unserem Gesichtspunkte aus als auch nach der nichtjüdischen Auffassung entwickeln. Festzuhalten ist, daß die Menschen mit bösen Instinkten viel zahlreicher sind als die mit guten. Daher erzielt man bessere Erfolge, wenn man die Menschen mit Gewalt und Einschüchterung als mit gelehrten Erörterungen regiert. Jeder Mensch trachtet nach Herrschaft, jeder möchte Diktator werden, wenn er es nur könnte, und nur wenige sind bereit, ihren eigenen Nutzen dem Gemeinwohle zu opfern. Wer hat die Raubtiere, die man Menschen nennt, im Zaume gehalten? Wer hat sie bisher geleitet? Zu Beginn der sozialen Ordnung unterwarfen sie sich der rohen und blinden Gewalt, später dem Gesetze, das nichts anderes ist als die gleiche Gewalt, nur verkleidet. Ich folgere daraus, daß nach dem Naturgesetze das Recht in der Gewalt liegt. Die politische Freiheit ist keine Tatsache, sondern eine bloße Idee. Mann muß es verstehen, diese Idee zu verwerten, sobald man die Volksmassen durch den Köder einer Idee auf seine Seite bringen muß, falls dieselben die Absicht haben, die herrschende Partei zu stürzen. Diese Aufgabe ist leicht zu lösen, wenn der Gegner seine Macht aus der Idee der Freiheit, dem sogenannten Liberalismus, schöpft und dieser Idee zuliebe etwas von seiner Macht opfert. In diesem Augenblicke wird unsere Lehre triumphieren: sobald die Zügel der Regierung gelockert sind, werden sie kraft Naturgesetzes sofort von anderen Händen ergriffen, weil die blinde Gewalt der Masse nicht einen Tag ohne Führer sein kann; die neue Macht tritt einfach an die Stelle der früheren Macht, die durch den Liberalismus entkräftet wurde. In unserer Zeit hat die Macht des Goldes die Herrschaft der liberalen Regierung ersetzt. Es gab eine Zeit, wo der Glaube an Gott herrschte. Die Idee der Freiheit läßt sich nicht verwirklichen, denn niemand versteht es, von ihr den richtigen Gebrauch zu machen. Man braucht das Volk nur kurze Zeit sich selbst regieren zu lassen und die Selbstverwaltung verwandelt sich alsbald in Zügellosigkeit. Von diesem Augenblicke an entstehen Zwistigkeiten, die rasch zu sozialen Kämpfen führen, die Staaten gehen in Flammen auf und ihre ganze Größe fällt in Asche zusammen. Mag nun ein Staat sich unter der Wirkung seiner eigenen Erschütterungen erschöpfen oder mögen ihn seine inneren Zwistigkeiten äußeren Feinden ausliefern, jedenfalls kann er als unrettbar verloren angesehen werden: Er ist in unserer Gewalt. Die Herrschaft des Kapitales, das ganz in unseren Händen ist, erscheint ihm dann wie ein Rettungsanker, an den er sich wohl oder übel anklammern muß, will er nicht versinken. Wenn jemand vom liberalen Standpunkte aus solche Erwägungen für unmoralisch halten sollte, so frage ich ihn: Wenn jeder Staat zwei Feinde, einen äußeren und einen inneren hat, und wenn es ihm erlaubt ist, gegen den äußeren Feind ohne Rücksicht auf Moral alle Kampfmittel anzuwenden z.B. ihm seine Angriffs- und Verteidigungspläne nicht bekanntzugeben oder ihn bei Nacht oder mit überlegenen Streitkräften anzugreifen, warum, frage ich, sollten solche Mittel gegenüber dem schlimmeren Feind, der die soziale Ordnung und den Wohlstand zerstört, unmoralisch sein? Kann ein gesunder Geist hoffen, die Volksmassen mit den Mitteln der Ermahnung oder Überredung erfolgreich zu führen, wenn dem Volke, das nur oberflächlich denkt, die Freiheit zum Widersprüche gegeben ist, der, wenn auch sinnlos, dem Volke verführerisch erscheint? Diese Leute lassen sich ausschließlich von ihren kleinlichen Begierden, ihren abergläubischen Anschauungen, ihren Gebräuchen, Überlieferungen und gefühlsmäßigen Grundsätzen leiten, sie sind das Spielzeug der streitenden Parteien, die sich selbst der vernünftigsten Übereinkunft entgegenstemmen. Jede Entscheidung der Masse hängt von Zufälligkeiten ab; sie hat von der Geheimkunst der Politik keine Ahnung, trifft daher ganz törichte Entscheidungen und legt so den Keim der Anarchie in die Verwaltung. Politik hat mit Moral nichts gemein. Ein Herrscher, der sich von der Moral leiten läßt, handelt nicht politisch und seine Macht steht auf schwachen Füßen. Wer herrschen will, muß zu List und Heuchelei greifen. Hohe Eigenschaften eines Volkes wie Offenheit und Rechtschaffenheit sind in der Politik nur Laster, denn sie stürzen die Könige leichter von ihrem Thron als selbst der mächtigste Feind. Solche Eigenschaften mögen die Merkmale der nichtjüdischen Reiche sein, wir aber dürfen sie uns auf keinen Fall zur Richtschnur nehmen. Unser Recht liegt in der Gewalt. Das Wort Recht ist ein leerer, nicht bestimmbarer Begriff. Es besagt lediglich: Gebt mir, was ich will, damit ich dadurch beweisen kann, daß ich der Stärkere bin. Wo fängt das Recht an, wo hört es auf? In einem Staate, in dem die Macht schlecht organisiert ist, in dem die Gesetze und der Herrscher durch die zahllosen Rechte, die der Liberalismus geschaffen hat, ohnmächtig geworden sind, finde ich ein neues Recht, nämlich mich kraft des Rechtes des Stärkeren auf die ganze bestehende Rechtsordnung zu stürzen und sie umzustoßen, die Hand an die Gesetze zu legen, alle Einrichtungen umzubilden und der Herr derer zu werden, die uns ihre Rechte, die sie sich durch Gewalt verschafft hatten, überlassen und ihre Macht freiwillig, aus Liberalismus verzichtet haben. Während heute alle Mächte wanken, wird unsere Macht stärker sein als jede andere, weil sie so lange unsichtbar bleiben wird, bis sie durch keine List mehr untergraben werden kann. Aus dem vorübergehenden Bösen, das wir jetzt anrichten müssen, wird das Gute einer unerschütterlichen Regierung hervorgehen, die den geregelten Lauf des nationalen Lebens, dessen Räderwerk durch den Liberalismus gestört wurde, wieder herstellen wird. Der Zweck heiligt die Mittel. Wenden wir bei unseren Plänen weniger Aufmerksamkeit dem Guten und Moralischen zu als dem Notwendigen und Nützlichen. Vor uns liegt ein Plan, in dem wie bei einem Kriegsplan die Linie eingezeichnet ist, die wir nicht verlassen dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Arbeit von Jahrhunderten zu zerstören. Um zu unserem Ziele zu gelangen, müssen wir die Niedertracht, die Unbeständigkeit, den Wankelmut der Masse und ihre Unfähigkeit verstehen, die Bedingungen ihres eigenen Daseins und ihrer eigenen Wohlfahrt zu erkennen und zu würdigen. Man muß einsehen, dass das Volk nicht urteilen kann und einmal nach rechts, einmal nach links horcht. Ein Blinder kann einen Blinden nicht leiten, ohne ihn nicht in den Abgrund zu führen. Daher können auch die aus dem Volke emporgestiegenen Angehörigen des Pöbels, mögen sie auch noch so begabt sein, mangels ihrer Verständnislosigkeit für die hohe Politik, die Menge nicht führen, ohne nicht die ganze Nation ins Verderben zu stürzen. Nur eine von Jugend auf zur Selbstherrschaft erzogene Persönlichkeit kann die Worte verstehen, die aus dem politischen Alphabet gebildet werden. Ein Volk, das sich selbst, d.h. den Emporkömmling aus seiner Mitte überlassen ist, stürzt sich durch den Hader machthungriger Parteien und die daraus entstehende Unordnung ins Verderben. Ist es der Masse möglich, ruhig und ohne Eifersüchteleien zu urteilen oder die Angelegenheiten des Landes zu leiten, die mit persönlichen Interessen nicht vermengt werden sollen? Kann sie sich gegen äußere Feinde wehren? Das ist unmöglich. Ein Plan, der in ebensoviele Teile zerrissen wird, als die Menge Köpfe hat, verliert seine Einheitlichkeit; er wird unverständlich und unausführbar. Nur ein unabhängiger Herrscher kann seine großzügigen Pläne verfolgen und auf das Räderwerk der Staatsmaschine Einfluß nehmen. Daraus folgt, daß die Regierung eines Landes, soll sie nützlich und erfolgreich sein, nur in den Händen eines einzigen verantwortlichen Mannes liegen darf. Ohne absoluten Despotismus gibt es keine Zivilisation; sie ist nicht das Werk der Menge, sondern nur ihres Führers, mag er wer immer sein. Die Masse ist ein Barbar und beweist dies bei jeder Gelegenheit. Sobald die Masse die Freiheit an sich reißt, verwandelt sie sich sehr rasch in Anarchie, die die höchste Stufe der Barbarei ist. Schauen Sie auf diese vom Alkohol berauschten, vom Weingenuß stumpfsinnig gewordenen Tiere, die das Recht, unbeschränkt zu saufen, gleichzeitig mit der Freiheit erworben haben. Wir dürfen nicht dulden, daß die Unsrigen auf diese tiefe Stufe herabsinken. Die nichtjüdischen Völker sind durch den Alkohol verdummt; verdummt ist ihre Jugend durch das Studium der Klassenen sie von unseren Helfershelfern in den reichen Häusern, wie z.B. Hauslehrern, Dienstboten, Erzieherinnen, von unseren Handlungsgehilfen, unseren Weibern an den Vergnügungsstätten der Nichtjuden verleitet wurden. Zu letzteren rechnen ich auch die sogenannten Damen der Gesellschaft, die die Liederlichkeit und den Luxus jener Weiber freiwillig nachahmen. Unsere Losung ist: Gewalt und Hinterlist. Nur die Gewalt allein siegt in der Politik, insbesondere dann, wenn sie in den für einen Staatsmann unentbehrlichen Talenten verborgen ist. Gewalt muß der Grundsatz sein, List und Heuchelei die Regel für die Regierungen, welche nicht gewillt sind, ihre Krone an die Vertreter irgend einer neuen Macht zu verlieren. Dieses Übel ist das einzige Mittel, zum Ziel, zum Guten, zu gelangen. Daher dürfen wir uns von Bestechung, Betrug und Verrat nicht abhalten lassen, sobald dies für unser Ziel dienlich sein kann. In der Politik muß man fremdes Eigentum, ohne zu zaudern, nehmen, wenn man durch dieses Mittel Unterwerfung und Macht erlangen kann. Unser Staat, der den Weg friedlicher Eroberung geht, wird sich veranlaßt sehen, die Schrecken des Krieges durch die weniger auffallenden, aber viel wirksameren Hinrichtungen zu ersetzen, die zur Aufrechterhaltung des Terrors, als Mittel zur Erzielung blinden Gehorsams notwendig sind. Gerechte, aber unbeugsame Strenge ist das wichtigste Machtmittel eines Staates. Nicht bloß wegen unseres Vorteiles, sondern wegen unserer Pflicht, den Sieg davonzutragen, müssen wir an dem Grundsätze der Gewalt und der Hinterlist festhalten. Diese auf Berechnung beruhende Lehre ist ebenso wirksam wie die Mittel, deren sie sich bedient. Nicht bloß durch diese Mittel, sondern auch durch die rücksichtslose Strenge unserer Lehre werden wir siegen und alle Regierungen unserer Oberregierung unterwerfen. Die Erkenntnis, daß wir unbeugsam sind, wird genügen, daß jede Unbotmäßigkeit aufhört. Wir waren die ersten, die einst dem Volke die Worte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit hinwarfen. Worte, die seither so oft von unwissenden Papageien nachgeplappert wurden, die, durch diesen Lockruf von überall her angezogen, die Wohlfahrt der Welt, die wahre persönliche Freiheit, die einst so wohl geschützt vor dem Druck des Pöbels war, nur zerstörten. Menschen, die sich für gescheit hielten, erkannten nicht den verborgenen Sinn dieser Worte, fühlten nicht den Widerspruch heraus. Sie sahen nicht, den Widerspruch heraus. Sie sahen nicht, daß es in der Natur keine Gleichheit gibt, daß die Natur selbst die Ungleichheit des Verstandes, des Charakters, der Intelligenz in Abhängigkeit von ihren Gesetzen geschaffen hat. Diese Leute haben nicht verstanden, daß die Masse eine blinde Macht ist, daß die von ihr gewählten Emporkömmlinge in der Politik ebenso blind sind als die Masse selbst, daß der Eingeweihte, auch wenn er ein Dummkopf ist, regieren kann, während der Uneingeweihte, auch wenn er ein Genie ist, von der Politik nichts versteht. All das ist den Nichtjuden entgangen. Auf diesen Grundlagen indessen beruhten die dynastischen Regierungen. Der Vater übertrug die Geheimnisse der Politik auf seinen Sohn derart, daß sie bis auf die Mitglieder der regierenden Familie niemandem bekannt wurden, damit niemand das Geheimnis verrate. Im Laufe der Zeiten ging die Bedeutung dieser mündlichen Überlieferung der Staatskunst verloren und dieser Verlust trug zum Erfolge unserer Sache bei. Unsere Schlagworte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brachte mit Hilfe unserer geheimen Agenten in unsere Reihen ganze Legionen, die unsere Fahnen mit Begeisterung trugen. Indessen waren diese Worte Würmer, die die Wohlfahrt der Nichtjuden annagten, indem sie überall den Frieden, die Ruhe, die Einigkeit zerstörten und die Grundlagen ihrer Staaten unterwühlten. Wir werden später sehen, daß dies zu unserem Triumphe führte. Auf den Trümmern des Blut- und Geschlechtsadels haben wir den Adel der Intelligenz und des Geldes errichtet. Als unterscheidendes Merkmal dieser neuen Aristokratie erklärten wir den Reichtum, der von uns abhängt, und die Wissenschaft, deren Richtung unsere Weisen bestimmen. Unser Triumph wurde übrigens durch den Umstand erleichtert, daß wir im Verkehr mit den Leuten, die uns unentbehrlich erschienen, immer an die empfindlichsten Seiten des menschlichen Geistes rührten wie z.B. Empfänglichkeit für Wohltaten, Berechnung, Begehrlichkeit, Unersättlichkeit in materiellen Bedürfnissen; jede dieser menschlichen Schwächen ist geeignet, die Tatkraft zu ersticken, indem hierdurch der Wille der Menschen demjenigen dienstbar gemacht wird, der ihnen ihre Tatkraft abkauft. Der Begriff Freiheit gab die Möglichkeit, die Massen zu überzeugen, daß die Regierung lediglich der Beauftragte des Eigentümers des Landes, also des Volkes ist, und daß man diesen Verwalter ebenso wie abgetragene Handschuhe wechseln kann. Die Absetzbarkeit der Volksvertreter brachte diese in unsere Gewalt; ihre Wahl hängt von uns ab. 2. Protokoll Für unsere Absichten muß es unbedingt vermieden werden, daß Kriege Landgewinne bringen; so wird jeder Krieg auf das wirtschaftliche Gebiet übertragen und die Völker werden die Macht unserer Vorherrschaft erkennen. Diese Lage der Dinge liefert die Gegner unseren internationalen Vertreter aus, die über Millionen von Augen verfügen, die durch keine Landesgrenzen aufgehalten werden. Dann wird unser internationales Recht die nationalen Rechte beseitigen und über die Völker ebenso herrschen, wie das bürgerliche Recht der einzelnen Staaten die Beziehungen der Untertanen untereinander regelt. Die Beamten, die wir unter Bedachtnahme auf ihre Eignung zu sklavischem Gehorsam auswählen werden, sollen von der höheren Staatskunst nichts verstehen. Auf diese Weise werden sie leicht zu bloßen Bauern in unserem Schachspiele und gänzlich abhängig von unseren weisen und genialen Ratgebern sein, die von Jugend auf besonders dazu erzogen wurden, die Regierung der ganzen Welt zu führen. Wie Sie bereits wissen, haben diese unsere Fachleute die Kenntnis der Regierungskunst aus unseren politischen Plänen, aus den Erfahrungen der Geschichte und dem Studium aller bemerkenswerten Ereignissen geschöpft. Die Nichtjuden ziehen aus der Beobachtung der Geschichte keinen praktischen Nutzen, sondern lassen sich von durch Gewohnheit angeeigneten, rein theoretischen Kenntnissen leiten., die wirkliche Erfolge nicht zeitigen können. Wir brauchen uns um die Nichtjuden nicht zu kümmern. Mögen sie eine Zeit lang noch von der Hoffnung auf neue Unterhaltungen oder von der Erinnerung an vergangene Freuden leben. Mögen sie sich vormachen, daß der Glaube an die theoretischen Gesetze, den wir ihnen eingeimpft haben, von größter Bedeutung sei. Zu diesem Zwecke vermehren wir ununterbrochen durch unsere Presse das blinde Vertrauen zu diesen Gesetzen. Die Intelligenzschicht der Nichtjuden wird auf ihre Kenntnisse stolz sein und sie so verwerten, wie ihnen unsere Vertreter in der Absicht vormachen, ihren Geist in die Richtung, die für uns nötig ist, zu leiten. Glauben Sie nicht, daß unsere Behauptungen nur leere Worte sind. Beachten Sie den Erfolg, den uns Darwin, Marx und Nietzsche gebracht haben. Wenigstens uns sollte dieser zersetzende Einfluß dieser Lehren klar sein. Es ist für uns unerläßlich, mit den Ideen, Charakteren und modernen Geistesrichtungen der Völker zu rechnen, und weder in der Politik, noch in der Verwaltung Fehler zu begehen. Unser System, das der Gemütsbeschaffenheit der einzelnen Völker, mit denen wir in Berührung stehen, angepaßt werden muß, wird nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn seine praktische Durchführung von den Erfolgen, die sich aus der Vergangenheit und der Gegenwart zugleich ergeben, ausgeht. In den gegenwärtigen Staaten ist die Presse eine große Macht, durch die man die öffentliche Meinung beherrscht. Ihre Aufgabe ist es, auf die angeblich notwendigen Forderungen hinzuweisen, die Beschwerden des Volkes zur Kenntnis zu bringen, Unzufriedenheit zu erwecken und zum Ausdruck zu bringen. Die Presse verkörpert die sogenannte Freiheit. Aber die Staaten haben nicht verstanden, diese Macht zu benützen und so ist sie in unsere Hände gefallen. Durch die Presse errangen wir unseren Einfluß, blieben aber dabei doch im Dunklen. Dank der Presse haben wir in unseren Händen das Gold angehäuft, obwohl uns dies Ströme von Blut und Tränen in unseren Reihen kostete. Jedes Opfer auf unserer Seite wiegt vor Gott soviel als tausende von Nichtjuden. 3. Protokoll Ich kann Sie versichern, daß wir heute nur wenige Schritte von unserem Ziele entfernt sind. Nur noch ein kurzer Weg und der Kreis der symbolischen Schlange, das Sinnbild unseres Volkes, wird geschlossen sein. Und sobald sich der Kreis schließt, werden alle Staaten Europas wie in einem Schraubstock eingeschlossen sein. Wald wird die Wage (Anm.: Waage) der verfassungsmäßigen Einrichtungen aus ihrem Gleichgewicht kommen; denn wir werden sie ununterbrochen aus dem Gleichgewicht bringen, solange, bis der Wagenbalken (Anm.: Waagebalken) abgenützt ist. Die Nichtjuden glauben, sie hätten sie genügend fest konstruiert, und warten immer, daß die Waagschalen ins Gleichgewicht kommen. Aber die Träger des Gerüstes, die regierenden Persönlichkeiten, werden durch ihre Beamten gehindert, indem diese sich durch ihre unbeschränkte und verantwortungslose Macht zu Dummheiten hinreißen lassen. Diese Macht verdanken sie dem Terror, der in den Palästen herrscht. Da die Herrscher keine unmittelbare Verbindung mehr mit ihrem Volke haben, können sie sich mit ihm auch nicht mehr auseinandersetzen oder sich gegen Machthungrige schützen. Nachdem wir die scharfsichtige Macht der Herrscher und die blinde Macht des Volkes voneinander getrennt haben, haben sie jede Bedeutung verloren; denn getrennt sind sie ebenso ohnmächtig, wie der Blinde ohne Stock. Um die Ehrgeizigen zum Mißbrauch der Macht zu verleiten, haben wir alle Kräfte untereinander in Gegensat Richtung zur Unabhängigkeit entwickelten. Zu diesem Zwecke haben wir zu jeder Unternehmung aufgemuntert, haben alle Parteien mit Waffen versorgt, haben die herrschende Macht zur Zielscheibe allen Ehrgeizes gemacht. Wir haben aus den Staaten Arenas für ihre Parteikämpfe gemacht. Nur noch kurze Zeit, und Unordnung und Zusammenbrüche werden überall eintreten. Unermüdliche Schwätzer haben die Sitzungen der Volksvertretungen in Rednerturniere verwandelt. Freche Journalisten und unverschämte Schmähschriftsteller fallen ununterbrochen über die Regierungsbeamten her. Der Mißbrauch der Macht führt schließlich zum Zusammenbruch der verfassungsmäßigen Einrichtungen und unter den Schlägen der rasend gewordenen Masse geht alles in Trümmer. Die Völker sind durch die Armut viel fester an die schwere Arbeit gekettet als einst durch Sklaverei und Leibeigenschaft. Von dieser konnten sie sich auf die eine oder andere Art befreien, aber vom Elend kann man sich nicht losmachen. Die Rechte, die wirin die Verfassung aufgenommen haben, sind für die Masse nur scheinbare, keine wirklichen. Alle sogenannten Rechte des Volkes leben nur im Reiche der Ideen, in der Praxis werden sie niemals verwirklicht. Was kann es dem über seine Arbeit gebeugten, durch sein Schicksal niedergedrückten Proletarier nützen, wenn Schwätzer das Recht haben zu sprechen, Journalisten das Recht haben, neben ernsten Dingen auch jeden Unsinn zu schreiben? Was bedeutet für das Volk eine Verfassung, die ihm keine anderen Vorteile bringt als die Brocken, die wir ihm dafür auf den Tisch hinwerfen, daß es bei den Wahlen für unsere Vertreter stimmt? Die republikanischen Rechte sind für den Armen ein bitterer Hohn, da der Zwang der täglichen Arbeit ihn verhindert, sie zu genießen, und sie berauben ihn nur der Sicherheit auf einen festen Lohn, der von Streiks der Unternehmer und der Kameraden abhängt. Unter unserer Leitung wurde der Adel zerstört, der der natürliche Beschützer und die Nährmutter des Volkes war und dessen Interessen untrennbar mit der Wohlfahrt des Volkes verbunden sind. Nachdem heutzutage die Vorrechte des Adels vernichtet sind, ist das Volk unter das Joch reichgewordener Wucherer und Emporkömmlinge gekommen, die es unbarmherzig niederdrücken. Wir werden dem Arbeiter als die Befreier von seiner Unterdrückung erscheinen, indem wir ihm vorschlagen, in die Reihen unserer Armeen von Sozialisten, Anarchisten und Kommunisten einzutreten. Diese Gruppen fördern wir stets, wobei wir den Schein erwecken, daß wir ihnen aus dem Gefühle der Brüderlichkeit und der Humanität, dieser von unserem sozialistischen Freimaurertum verkündeten Grundsätzen, helfen wollen. Der Adel, der nach gesetzlichem Recht die Arbeitskraft der Arbeiter in Anspruch nahm, hatte ein Interesse daran, daß die Arbeiter gut genährt, gesund und kräftig waren. Unser Interesse verlangt gerade im Gegenteil die Verschlechterung der Lage der Nichtjuden. Unsere Macht beruht auf dem dauernden Hunger und der Schwäche des Arbeiters, weil er dadurch unserem Willen unterworfen und er weder Kraft noch Energie haben wird, sich unserem Willen zu widersetzen. Der Hunger verleiht dem Kapitale mehr Rechte über den Arbeiter, als jemals die gesetzliche Macht der Könige dem Adel verleihen konnte. Durch Not, Neid und Haß werden wir die Massen lenken und uns ihrer Hände bedienen, um alles zu zermalmen, was sich unseren Plänen entgegenstellt. Sobald die Zeit der Krönung unseres Weltherrschers gekommen sein wird, werden dieselben Hände alles hinwegfegen, was uns noch entgegentritt. Die Nichtjuden haben es verlernt, ohne unsere wissenschaftlichen Ratschläge zu denken. Daher erkennen sie die Bedeutung gewisser Dinge nicht, die wir uns für die zeit vorbehalten, wo unsere Stunde gekommen sein wird, daß nämlich schon in den Volksschulen die einzige wahre Wissenschaft gelehrt werden muß, die Wissenschaft vom sozialen Aufbau des Staates und der Stellung des Menschen in der Gesellschaft, welche Wissenschaft die Arbeitsteilung und folglich die Unterscheidung der Menschen nach Klassen und Berufen fordert. Jedermann muß unbedingt wissen, daß es infolge der verschiedenartigen Tätigkeiten der Menschen keine Gleichheit gibt, daß die Menschen vor dem Gesetze nicht im gleichen maße verantwortlich sein können, daß die Verantwortlichkeit desjenigen, welcher durch seine Handlungen eine ganze Klasse bloßstellt, nicht die gleiche sein kann, wie die Verantwortlichkeit desjenigen, der durch ein Verbrechen nur seine eigene Ehre verletzt. Die wahre Wissenschaft vom gesellschaftlichen Aufbau, in deren Geheimnisse wir die Nichtjuden nicht einweihen, wird beweisen, daß die verschiedenen Arbeiten ja auf bestimmte Kreise beschränkt bleiben müssen, damit nicht aus dem Mißverhältnis zwischen Erziehung und Arbeit unerträglicher Unbill entstehe. In Erkenntnis dieser Lehre werden sich die Völker freiwillig der regierenden Macht und der von ihnen eingeführten sozialen Ordnung des Staates unterwerfen. Bei dem heutigen Stande der Wissenschaft und beider Richtung, die wir ihr gegeben haben, glaubt das Volk blind allem, was gedruckt ist, vertraut den Irrlehren, die wir ihm dank seiner Unwissenheit eingeflößt haben, und steht allen Klassen feindlich gegenüber, die es für höherstehend hält, weil es die Bedeutung der einzelnen Berufe nicht erfaßt. Dieser Haß wird infolge der Wirtschaftskrise noch zunehmen, durch die das Börsengeschäft und Industrie und Gewerbe schließlich lahmgelegt werden. Mit Hilfe des Goldes, das ganz in unseren Händen ist, werden wir mit allen verborgenen Mitteln eine allgemeine Wirtschaftskrise erzeugen und ganze Massen von Arbeitern in allen Ländern Europas gleichzeitig auf die Straße werfen. Diese Massen werden sich dann blutgierig auf diejenigen stürzen, die sie in ihrer Einfalt von Jugend her beneiden, und denen sie endlich ihr Eigentum rauben können. Uns wird man kein Leid antun, weil uns der Augenblick des Angriffes bekannt sein wird, und wir Maßnahmen getroffen haben werden, die Unserigen zu schützen. Wir haben bewiesen, daß der Fortschritt alle Nichtjuden dem Reiche der Vernunft unterwerfen wird. Folgendes wird unsere Gewaltherrschaft sein: sie wird mit gerechter Strenge allen Aufruhr unterdrücken und alle die Anschauungen des Liberalismus aus allen Einrichtungen des staatlichen Lebens verdrängen. Als das Volk sah, daß man ihm im Namen der Freiheit die verschiedensten Rechte gab und Zugeständnisse machte, bildete es sich ein, der Herr zu sein und riß die Macht an sich. Natürlich stieß es, wie jeder Blinde, auf unüberwindliche Hindernisse. Es machte sich auf die Suche nach einem Führer; und da es zum früheren Regime nicht mehr zurückkehren wollte, legte es seine Macht zu unseren Füßen nieder. Erinnern Sie sich an die französische Revolution, der wir den Namen der großen verliehen haben. Die Geheimnisse ihrer Vorbereitung sind uns wohl bekannt, denn sie war das Werk unserer Hände. Seit diesem Zeitpunkte haben wir die Völker von einer Enttäuschung zur anderen geführt, damit sie sich von uns ab- und dem Könige aus dem Blute Zions zuwenden, den wir für die Welt bereithalten. Gegenwärtig sind wir als internationale Macht unverwundbar, denn sobald man uns in einem Staate angreift, unterstützen uns andere Staaten. Die unerschöpfliche Niedertracht der nichtjüdischen Völker begünstigt unsere Unabhängigkeit, sei es, daß die Völker vor der Macht auf den Knien kriechen oder bei Schwächen und Fehlern unerbittlich, bei Verbrechen aber nachsichtig sind, sei es, daß sie die Widersprüche der Freiheit nicht hinnehmen wollen, sei es, daß sie gegenüber der Gewalttätigkeit eines kühnen Despoten geduldig sind bis zum Märtyrertum. Sie ertragen alle Mißbräuche ihrer gegenwärtigen Herrscher und Minister, für deren kleinsten sie zwanzig Könige enthauptet hätten. Wie kann man sich diese Erscheinungen erklären, dieses folgewidrige Verhalten der Massen gegenüber scheinbar gleichartigen Ereignissen? Sie erklärt sich aus der Tatsache, daß diese Diktatoren dem Volke durch ihre Vertreter einflüstern lassen, daß, wenn diese gleichwohl den Staaten Schäden zufügen, dies in Verfolgung eines höheren Zweckes geschehe, nämlich zum Wohle des Volkes zu Gunsten der Brüderlichkeit, Einigkeit und Gleichheit. Selbstverständlich sagt man dem Volke nicht, daß sich diese Zusammenfassung zu einer großen Einheit erst unter unserer Herrschaft vollziehen soll. Und so sehen wir, wie das Volk den Gerechten verurteilt und den Schuldigen freispricht, indem es sich einredet, daß es alles tun darf, was ihm beliebt. Unter solchen Umständen zerstört das Volk jede Stabilität und erzeugt bei jedem Schritte Unordnung. Das Wort Freiheit stürzt die menschliche Gesellschaft in den Kampf mit allen Gewalten, sogar mit der Natur und mit Gott. Daher werden wir, wenn wir zur Herrschaft gelangt sind, dieses Wort in dem Wörterbuch der Menschheit ausstreichen, weil es das Symbol der tierischen Gewalt ist, das die Menschen in wilde Bestien verwandelt. Allerdings, dieses Tiere schlafen ein, sobald sie vom Blute gesättigt sind, und dann lassen sie sich leicht fesseln. Wenn man ihnen aber kein Blut gibt, schlafen sie nicht ein und werden kämpfen. 4. Protokoll Jede Republik durchwandert verschiedene Entwicklungsstufen. Die erste entspricht den ersten Tagen der Raserei eines mit Blindheit geschlagenen Menschen, der nach rechts und links schwankt. Die zweite Stufe ist die der Demagogie, aus der die Anarchie hervorgeht; diese führt zum Despotismus und zwar nicht zu einem legalen, mit Verantwortlichkeit verbundenen, sondern zu einem verdeckten, unsichtbaren, aber trotzdem fühlbaren Despotismus. Er steht im allgemeinen unter der Leitung einer geheimen Organisation, die um so skrupelloser handelt, als sie im Verborgenen durch verschiedene Agenten arbeitet, deren öfterer Wechsel nicht nur nicht schädlich, sondern eher vorteilhaft ist, da dies die Organisation der Verwendung ihrer Geldmittel zur Belohnung langjähriger Dienste enthebt. Gerade dort liegt die Kraft unserer Herrschaft. Die sichtbare Freimaurerei hat nur den Zweck zu erfüllen, unsere Absichten zu verdecken. Der Kriegsplan unserer unsichtbaren Macht, ja selbst ihr Sitz werden der Welt immer unbekannt bleiben. Die Freiheit könnte unschädlich sein und in den Staaten ohne Gefahr für die Wohlfahrt der Völker bestehen, wenn sie sich auf den Glauben an Gott und die Brüderlichkeit der Menschen stützen und sich von der Idee der Gleichheit fernhalten würde, die mit den Gesetzen der Schöpfung in Widerspruch steht, indem in diesen der Grundsatz der Unterordnung festgelegt ist. Beherrscht von solchem Glauben, würde das Volk unter der Vormundschaft der Geistlichkeit friedlich und bescheiden an der Hand seiner Seelenhirten einherschreiten und sich der von der göttlichen Vorsehung getroffenen Verteilung der irdischen Güter unterwerfen. Aus diesem Grunde müssen wir unbedingt den Glauben zerstören, die gundlegenden Anschauungen von Gott und dem heiligen Geist aus der Seele der Christen herausreißen und den Glauben durch materielle Erwägungen und Bedürfnisse ersetzen. Um den Nichtjuden keine Zeit zum Nachdenken und Beobachten zu lassen, müssen wir ihre Gedanken auf Handel und Gewerbe ablenken. So werden alle Völker nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sein und dabei den gemeinsamen Feind nicht bemerken. Aber damit die Freiheit die nichtjüdische Gesellschaft vollständig zersetzen kann, muß man die Spekulation zur Unterlage der Industrie machen; so werden die Schätze, die die Industrie aus dem Boden zieht, nicht in den Händen der Industriellen bleiben, sondern durch die Spekulation in unsere Kassen fließen. Der heiße Kampf um die Vorherrschaft und die Erschütterungen des Wirtschaftslebens werden eine enttäuschte, kalte und herzlose Gesellschaft hervorbringen. Diese Gesellschaften werden eine absolute Abneigung gegen die höhere Politik und die Religion haben. Die Sucht nach dem Golde wird ihr einziger Leitgedanke sein. Mit dem Golde werden sie einen wahren Kult treiben wegen der materiellen Vorteile, die es verschaffen kann. Dann werden die unteren Klassen der Nichtjuden in unserem Kampfe gegen die Intelligenzschicht der Nichtjuden, unseren Konkurrenten im Kampfe um die Macht, uns folgen, und zwar nicht, um Gutes zu tun, selbst nicht um Reichtümer zu gewinnen, sondern einzig und allein aus Haß gegen die Bevorrechteten. 5. Protokoll Welche Regierungsform kann man einer Gesellschaft geben, in die die Bestechlichkeit überall eingedrungen ist, in der man nur durch geschickte Kniffe und betrügerische Mittel Vermögen erwirbt, in der die Zuchtlosigkeit herrscht, die Moral nur durch Bestrafung und strenge Gesetze, nicht aber durch freiwillig entgegengenommene Grundsätze geschützt wird, in der die Gefühle für Vaterland und Religion von weltbürgerlichen Anschauungen erstickt werden? Welche andere Regierungsform kann man solchen Gesellschaften geben als die des Despotismus, den ich Ihnen später beschreiben werde? Wir werden eine fester Zentralisation der Regierung schaffen, um alle sozialen Kräfte bei uns zu vereinigen. Durch neue Gesetze werden wir das politische Leben unserer Untertanen wie das Räderwerk einer Maschine regeln. Diese Gesetze werden nach und nach alle Freiheiten und Zugeständnisse, die von den Nichtjuden gewährt wurden, wieder zurücknehmen. Auf diese Art wird sich unsere Herrschaft zu einem übermächtigen Despotismus entwickeln, der jederzeit und an allen Orten imstande sein wird, die Nichtjuden, die sich widersetzen oder unzufrieden sind, zum Schweigen zu bringen. Man wird uns einwenden, – daß ein solcher Despotismus mit dem gegenwärtigen Fortschritt der Zivilisation nicht im Einklang steht. Ich werde das Gegenteil beweisen. Solange die Völker in den Herrschern den reinen Ausfluß des göttlichen Willens erblicken, unterwerfen sie sich ohne Murren dem Absolutismus; aber von dem Tage an, wo wir ihnen den Gedanken ihrer eigenen Rechte einflößten, betrachteten sie die Herrscher nur mehr als einfache Sterbliche. Das Gottesgnadentum stürzte von den Häuptern der Könige herab, und als wir den Völkern dann den Glauben an Gott genommen hatten, wurde die Herrschermacht auf die Straße hingeworfen; sie wurde gleichsam zum öffentlichen Eigentum, dessen wir uns bemächtigten. Ferner: Die Kunst, sowohl die Massen als auch die einzelnen Menschen mittels geschickt angewandter Theorien und Phrasen, mit sozialen Maßnahmen und anderen sinnreichen Mitteln, von denen die Nichtjuden nichts verstehen, zu regieren, bildet ebenfalls einen Teil unseres Verwaltungsgenies und beruht auf der richtigen Zergliederung der Begriffe, auf genauer Beobachtung und einem so feinem Auffassungsvermögen, daß wir auf diesem Gebiete keine ebenbürtige Gegner haben; ebensowenig vermögen sich solche in der Anlage politischer Pläne oder hinsichtlich unserer Einigkeit mit uns zu messen. Nur die Jesuiten allein könnten uns in diesen Belangen gleichkommen, aber es gelang uns, sie in den Augen der gedankenlosen Menge herabzusetzen, weil sie eine sichtbare Organisation bilden, während wir mit unserer geheimen Organisation im Dunkeln blieben. Was bedeutet übrigens für die Welt der Herrscher? Ist es für diese nicht gleichgültig, ob er nun das Haupt der Katholiken oder der Herrscher vom Blute Zions ist? Aber für uns, das auserwählte Volk, ist diese Frage nicht gleichgültig. Für einige Zeit könnte eine weltumspannende Vereinigung der Nichtjuden uns unter ihre Herrschaft bringen; aber in dieser Beziehung laufen wir keine Gefahr, denn wir sind durch ihre tiefgehende Uneinigkeit geschützt, deren Wurzeln nicht mehr ausgerissen werden können. Während zwanzig Jahrhunderte haben wir die persönlichen und nationalen Interessen der Nichtjuden untereinander in Gegensatz gebracht und den Glaubens- und Rassenhaß gepflegt. Daher wird keine Regierung irgendwo Hilfe finden, weil jede glauben wird, daß ein Bündnis gegen uns ihren eigenen Interessen schädlich sein könnte. Wir sind bereits u stark, mit uns muß man rechnen. Die Regierungen können heute nicht einmal das unbedeutendste Übereinkommen schließen, ohne daß wir nicht heimlich im Spiele sind. Per me reges regunt, durch mich herrschen die Könige. Unsere Propheten haben verkündet, daß wir von Gott auserwählt sind, über die ganze Welt zu herrschen. Gott selbst hat uns die Begabung verliehen, dieses Werk zu vollenden. Wenn das feindliche Lager ge nial wäre, dann könnte es mit uns kämpfen. Der Kampf würde unbarmherzig sein, wie die Welt einen solchen noch nicht gesehen hat. – Übrigens, die Genialität der Nichtjuden ist verspätet. Das ganze Räderwerk der Regierungsmaschine hängt von einem Motor ab, der in unserer Hand ist, und dieser Motor ist das Gold. Die Wissenschaft der Volkswirtschaftslehre, von unseren Weisen ausgedacht, zeigt seit langem die Macht des Goldes über die Throne. Um freie Hand zu haben, muß das Kapital das Monopol von Handel und Industrie besitzen; das wird auch bereits von einer unsichtbaren Hand in allen Ländern der Erde verwirklicht. Dieses Vorrecht wird den Industriellen eine politische Macht geben, das Volk aber unterdrücken. Heute ist es wichtiger, das Volk zu entwaffnen, als es in den Krieg zu führen; es ist wichtiger, die erhitzten Leidenschaften zu unserem Vorteil auszunützen, als sie u beruhigen, wichtiger, sich der Gedanken anderer zu bemächtigen und sich ihrer zu bedienen, als sie zu beseitigen. Das wesentliche Problem unserer Regierung ist, den öffentlichen Geist durch Kritik zu lähmen, den Menschen das Denken abzugewöhnen, weil das Überlegen Widerstand erzeugt, und den Geist durch Phrasendrescherei ohne Sinn und Verstand auf Abwege zu lenken. Zu allen Zeiten haben die Völker ebenso wie die einzelnen Menschen Worte für Taten hingenommen, denn sie begnügen sich mit dem Schein und achten selten darauf, ob den Versprechungen im öffentlichen Leben auch die Erfüllung folgt. Daher werden unsere Einr ichtungen ein hübsches Äußere bieten, das in beredter Weise die Wohltaten des Fortschrittes dartun soll. Wir werden uns die liberalen Anschauungen aller Parteien und Richtungen aneignen und sie auch auf unsere Redner übertragen, die solange sprechen müssen, bis alle Zuhörer ermattet und Abscheu empfinden. Um sich der öffentlichen Meinung zu bemächtigen, muß man sie vor allem vollständig verwirren, indem man von allen Seiten her und auf die verschiedenste Art sich widersprechende Anschauungen zum Ausdruck bringt, bis sich die Nichtjuden in dem Labyrinth nicht mehr zurechtfinden und schließlich zur Einsicht kommen, daß es das beste sei, in politischen Dingen überhaupt keine Meinung zu haben. Dieses Gebiet hat das Volk nichts anzugehen, es ist denjenigen vorbehalten, die die Leitung haben. Das ist das erste Geheimnis. Das zweite, für den Erfolg unserer Regierung notwendige Geheimnis besteht darin, die Fehler, Gewohnheiten, Leidenschaften und Regeln des geselligen Verkehres derart zu vervielfältigen, daß sich niemand mehr in dem Chaos auskennt, und die Menschen sich untereinander nicht mehr verstehen. Diese Politik wird auch dazu beitragen, in allen Parteien Zwietracht zu säen und alle kollektiven Kräfte, die sich uns nicht unterwerfen wollen, aufzulösen; sie wird jede persönliche Tatkraft entmutigen. Es gibt nicht gefährlicheres als die persönliche Tatkraft; wenn sie Geist hinter sich hat, ist sie mächtiger als Millionen von Menschen, unter die wir Zwietracht gesät haben. Wir müssen daher die Erziehung der Nichtjuden dahin lenken, daß sie vor jeder Unternehmung, welche Tatkraft erfordert, ihre Hände in hoffnungsloser Ohnmacht sinken lassen. Die Kräfte, die sich unter dem Walten unbeschränkter Freiheit entwickeln, verlieren ihre Stärke, sobald sie auf die Freiheit anderer stoßen; daraus entstehen Erschütterungen der Moral, Enttäuschungen und Mißerfolge. Mit all diesen Mitteln werden wir die Nichtjuden derart ermüden, daß sie sich schließlich gezwungen fühlen, uns um eine internationale Regierung zu bitten, die, ohne Gewaltanwendzusaugen und eine oberste Regierung zu bilden. An die Stelle der gegenwärtigen Regierungen werden wir ein Ungeheuer setzen, das sich die Verwaltung der obersten Regierung nennen wird. Ihre Hände werden sich nach allen Seiten hin wie Zangen ausstrecken und sie wird eine so gewaltige Einrichtung sein, daß sich ihr alle Völker unterwerfen müssen. 6. Protokoll Sehr bald werden wir gewaltige Monopole, Sammelbecken riesiger Reichtümer errichten, von denen sogar die großen Vermögen der Nichtjuden in einer Weise abhängig sein werden, daß sie mitsamt dem Kredite der Staaten am ersten Tage nach einem politischen Zusammenbruch verschwinden. Mögen die vier anwesenden Herren Volkswirte die Bedeutung dieses Gedankens erwägen! Wir müssen mit allen nur möglichen Mitteln die Bedeutung unserer obersten Regierung zur Geltung bringen, indem wir sie als den Beschützer und Wohltäter aller derjenigen hinstellen, die sich ihr freiwillig unterwerfen. Der nichtjüdische Adel ist als politische Macht verschwunden; mit ihm brauchen wir nicht mehr rechnen. Aber als Grundbesitzer ist er für uns noch gefährlich, weil er durch seine natürlichen Hilfsmittel unabhängig ist. Daher müssen wir ihn um jeden Preis seine Ländereien nehmen. Das beste Mittel hierfür ist, die Steuern auf Grund und Boden zu erhöhen, um den Grundbesitz zu verschulden. Diese Maßnahmen werden den Grundbesitz in einen Zustand unbedingter Abhängigkeit erhalten. Die nichtjüdischen Aristokraten, die eine ererbte Unfähigkeit besitzen, sich mit Wenigem zu begnügen, werden rasch zu Grunde gerichtet sein. Zu gleicher Zeit müssen wir Handel und Industrie möglichst fördern und insbesondere die Spekulation, deren Hauptrolle es ist, als Gegengewicht gegenüber der Industrie zu dienen. Ohne Spekulation würde die Industrie die privaten Vermögen vermehren und die Lage des Ackerbaues verbessern, indem sie den Ackerbau von den Schulden befreien würde, die aus den Darlehen der Bodenbanken entstanden sind. Die Industrie muß dem Ackerbau sowohl die Arbeitskräfte als auch das Kapital entziehen und durch die Spekulation das Geld der ganzen Welt uns zuführen. Hierdurch werden alle Nichtjuden zu Proletariern herabsinken und sich vor uns beugen, um wenigstens das Recht auf das Leben noch zu behalten. Um die Industrie der Nichtjuden zu zerstören, werden wir die Spekulation und die Sucht nach einem alles verschlingenden Luxus entwickeln. Wir werden den Arbeitslohn steigern, ohne das dies den Arbeitern irgend einen Vorteil bringen könnte, weil wir gleichzeitig eine Preissteigerung bei allen Waren des täglichen Bedarfes erzeugen werden; als Ursache werden wir den Niedergang des Ackerbaues und der Viehzucht vorschützen. Wir werden ferner die Grundlagen der Produktion untergraben, indem wir die Arbeiter für die Anarchie und für den Alkohol geneigt machen und mit allen Mitteln die Intelligenz der Nichtjuden vom Lande vertreiben. Damit die Nichtjuden den wahren Stand der Dinge nicht vorzeitig erkennen, werden wir unsere wahren Pläne mit dem angeblichen Wunsch verschleiern, der Arbeiterklasse zu helfen und unseren hohen wirtschaftlichen Grundsätzen Geltung zu verschaffen. 7. Protokoll Die Vermehrung der Rüstungen und der Polizei sind eine notwendige Ergänzung unseres Planes. Wir müssen erreichen, daß es außer uns in allen anderen Staaten nur mehr Proletariermassen, einige uns ergebene Millionäre und Polizei und Soldaten gibt. In ganz Europa und ebenso auch in den anderen Erdteilen müssen wir Gärung, Zwietracht und Haß erregen, daraus ergeben sich zwei Vorteile. Einerseits verschaffen wir uns bei allen Ländern Achtung, da sie wohl wissen, daß wir nach Belieben Unordnung hervor zurufen, Ordnung wieder herzustellen vermögen. Alle Länder werden sich so daran gewöhnen, uns als ein notwendiges Übel anzusehen. Zweitens werden unsere Machenschaften alle Fäden verwirren, die wir zwischen den Staatsregierungen mittels der Politik, mittels wirtschaftlicher Verträge oder finanzieller Abmachungen gesponnen haben. Um unser Ziel zu erreichen, müssen wir bei den Verhandlungen und Geschäften große Verschlagenheit anwenden; in der sogenannten offiziellen Sprache jedoch werden wir den entgegen gesetzten Vorgang beobachten und ehrbar und entgegenkommend erscheinen. Auf diese Art werden die Völker und die Regierungen der Nichtjuden, die wir daran gewöhnt haben, die Dinge so anzusehen, wie wir sie ihnen darstellen, uns noch als die Wohltäter und Retter der Menschen betrachten. Bei jedem Widerstande gegen uns müssen wir imstande sein, den Krieg erklären zu lassen und zwar durch den Nachbarn des Staates, der uns entgegenzutreten wagte; sollte sich aber die Nachbarstaaten unterfangen, sich gegen uns zu vereinigen, dann müssen wir einen allgemeinen Krieg entfesseln. In der Politik ist der sicherste Weg zum Erfolge die Geheimhaltung der Unternehmungen; die Handlungen eines Diplomaten sollen mit seinen Worten nicht übereinstimmen. Wir sollen die Regierungen der Nichtjuden zwingen, nach diesem Plane zu handeln, den wir in seiner ganzen Breite entworfen haben und der sich seinem Ziele bereits nähert. Dabei wird uns die öffentliche Meinung unterstützen, deren wir uns durch die Großmacht Presse bereits ganz bemächtigt haben. Mit wenigen Ausnahmen, mit denen wir nicht rechnen brauchen, ist die Presse tatsächlich schon ganz in unserer Abhängigkeit. Um unser System der Bezwingung der nichtjüdischen Regierungen in Europa in einem Satz zusammenzufassen: wir werden einer derselben unsere Macht durch Attentate, d.h. durch den Terror vor Augen führen, und wenn sich alle gegen uns erheben sollten, so werden wir ihnen mit amerikanischen, chinesischen oder japanischen Geschützen antworten. 8. Protokoll Wir müssen uns alle Kampfmittel aneignen, deren sich unsere Gegner bedienen könnten. Wir müssen zu juristischen Spitzfindigkeiten und Auslegungskünsten in allen Fällen greifen, wo wir Entscheidungen treffen sollen, die allzu kühn oder ungerecht erscheinen könnten, denn es ist wichtig, eine Entscheidung in solche Worte zu kleiden, daß sie als Ausdruck erhabenster Grundsätze der Moral und des Rechtes erscheine. Unsere Regierung muß sich mit allen Machtmitteln der Zivilisation umgeben, in deren Mitte sie wirken soll. Sie wird Publizisten, erfahrene Rechtsgelehrte, Männer der Verwaltung, Diplomaten, schließlich Männer an sich ziehen, die in unseren Fachschulen eine besondere höhere Vorbildung genossen haben. Diese Männer werden alle Geheimnisse des gesellschaftlichen Lebens kennen, die politischen Redewendungen aller Sprachen verstehen, mit dem tieferen Wesen der menschlichen Natur und ihren empfindlichen Saiten vertraut sein, auf den sie zu spielen haben werden. Zu diesen Saiten gehören die Geistesrichtungen der Nichtjuden, ihre guten und schlechten Eigenschaften, ihre Bestrebungen und ihre Laster, die Besonderheiten der einzelnen Klassen und Berufe. Es versteht sich von selbst, daß diese geistigen Mitarbeiter unserer Regierung nicht den Kreisen der Nichtjuden zu entnehmen sind, die gewöhnt sind, ihre Verwaltungsarbeit zu verrichten, ohne sich hierbei um ihre Nützlichkeit zu kümmern. Die Beamten der Nichtjuden unterschreiben, ohne zu lesen; sie dienen um ihres Vorteiles willen oder aus persönlichem Ehrgeiz. Wir werden unsere Regierung mit einer ganzen Welt von Volkswirten umgeben. Dies ist der Grund, warum die Volkswirtschaftslehre der wichtigste Unterrichtsgegenstand bei den Juden ist. Wir werden ferner von einem Schwarm von Bankfachleuten, Industriellen, Kapitalisten umgeben sein, weil schließlich alles durch Ziffern entschieden wird. Solange es noch gefährlich wäre, die verantwortungsvollen Stellen in unseren Staaten unseren jüdischen Brüdern zu verleihen, werden wir sie solchen Leuten anvertrauen, deren Vergangenheit und Charakter so beschaffen sind, daß zwischen ihnen und dem Volke ein Abgrund gähnt, Leuten, die im Falle eines Zuwiderhandelns gegen unsere Anordnungen ihre Verurteilung oder Verbannung gewärtigen müssen: dies zu dem Zwecke, daß sie sich gezwungen fühlen, unsere Interessen bis zum letzten Atemzuge zu verteidigen. 9. Protokoll Bei Anwendung unserer Grundsätze müssen Sie den Charakter des betreffenden Volkes berücksichtigen, in dessen Mitte Sie sich befinden und wirken. Eine allgemeine, gleichmäßige Anwendung dieser Grundsätze kann keinen Erfolg haben, bevor wir nicht die Volks erziehung umgebildet haben. Gehen wir aber bei ihrer Anwendung vorsichtig vor, so werden Sie sehen, daß keine zehn Jahre vergehen, bis auch der härteste Charakter verändert ist; und wir werden dann ein Volk mehr unter denjenigen zählen, die sich uns schon unterworfen haben. Sobald unsere Herrschaft errichtet sein wird, werden wir unsere liberalen Schlachtrufe „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ nicht durch einen anderen Schlachtruf ersetzen, sondern durch Worte, die bloß eine Idee ausdrücken. Wir werden sagen: „Das Recht auf Freiheit, das Recht auf Gleichheit, das Recht auf Brüderlichkeit;“ wir werden dadurch den Stier bei den Hörnern packen. Tatsächlich haben wir außer unsere eigenen alle Regierungen bereits zerstört, wenn auch rechtlich viele noch vorhanden sind. Wenn heutzutage irgendwelche Staaten gegen uns auftreten, so geschieht es nur aus formalen Gründen, jedoch unter unserem vollen Wissen, ja sogar unserem Einverständnis, denn ihr Antisemitismus ist für uns notwendig, um unsere Brüder aus den unteren Kreisen zusammenzuhalten. Ich will Ihnen das nicht näher ausführen, denn diesen Gegenstand haben wir schon mehrfach erörtert. Tatsächlich gibt es für uns keine Hindernisse mehr. Unsere oberste Regierung befindet sich in einem außergesetzlichen Zustande, den man füglich mit dem mächtigen und energischen Worte Diktatur bezeichnen kann. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, daß wir gegenwärtig bereits die Gesetzgeber sind, wir sprechen Recht, wir fällen Todesurteile und begnadigen, wir sitzen wie Heerführer hoch zu Roß. Wir werden mit fester Hand regieren, er einst mächtigen Partei, die uns heute unterworfen ist. Wir besitzen unbegrenzten Ehrgeiz, brennende Habgier, unerbittliche Rachsucht und tiefen Haß. Von uns geht ein alles verschlingender Terror aus. In unseren Diensten stehen Männer aller Anschauungen und Lehren. Männer, welche die Monarchie wieder einführen wollen, Demagogen, Sozialisten, Kommunisten und jede Art von Utopisten; wir haben sie alle für uns eingespannt; jeder von ihnen unterwühlt von seiner Stelle aus die letzten Trümmer der früheren Macht und sucht die bestehende Rechtsordnung umzustoßen. Alle Staaten leiden durch solche Umtriebe, sie rufen nach Ruhe, sie sind bereit, für den Frieden alles zu opfern; wir aber werden ihnen den Frieden solange nicht schenken, bis sie unsere Oberherrschaft nicht offen und ergeben anerkannt haben werden. Das Volk wird stöhnen und die Lösung der sozialen Frage im Wege einer internationalen Vereinbarung verlangen. Die Zersplitterung in Parteien hat diese unseren Händen ausgeliefert, denn um Parteikämpfe zu unterstützen, bedarf es Geld und dieses ist nur in unserem Besitz. An sich könnten wir befürchten, daß sich die Regierenden mit der blinden Macht des Volkes verbünden, aber wir haben alle notwendigen Maßnahmen gegen eine solche Möglichkeit getroffen: Zwischen diesen zwei Kräften haben wir eine Mauer aufgerichtet und zwar in Gestalt des Terrors, den beide wechselseitig ausüben. Auf diese Weise bleibt die blinde Macht des Volkes unsere Stütze. Nur wir alleine werden ihr Führer sein und sie unserem Ziele zuführen. Damit sich die Hand dieses Blinden nicht aus unserer Umfassung befreie, müssen wir von Zeit zu Zeit mit dem Volke in Verbindung treten, wenn schon nicht persönlich, so doch durch Vermittlung unserer treuesten Länder. Sobald unsere Herrschaft anerkannt ist, werden wir auf den öffentlichen Plätzen mit dem Volke reden und es über politische Fragen in dem Sinne unterrichten, der uns förderlich erscheint. Wer könnte nachprüfen, was in den Dorfschulen gelehrt wird? Was aber der Vertreter der Regierung oder der Herrscher selbst dem Volke sagen wird, das wird unfehlbar sofort im ganzen Staate bekannt sein, denn es wird durch die Stimme des Volkes rasch verbreitet. Um die Einrichtungen der Nichtjuden nicht vorzeitig zu zerstören, faßten wir sie vorsichtig an; wir nahmen die einzelnen Verwaltungszweige des Staatsmechanismus in Besitz. Diese Ressorts waren früher streng, aber gerecht abgegrenzt, wir jedoch ersetzen sie durch eine Organisation freier Willkür. So veränderten wir die Rechtsprechung, das Wahlrecht, die Presse, die individuelle Freiheit und insbesondere das Erziehungswesen, den Eckpfeiler der Freiheit. Wir haben die Jugend der Nichtjuden verdummt und verdorben, indem wir sie nach Grundsätzen und Theorien erzogen, die uns als falsch bekannt waren, die wir ihr aber absichtlich eingeprägt haben. Über die bestehenden Gesetze hinaus haben wir erstaunliche Erfolge erzielt, indem wir sie ohne wesentliche Abänderung durch widerspruchsvolle Auslegungen entstellten. Wir haben sie im Wege der Auslegung vorerst verdreht, dann aber vollständig verdunkelt, sodaß sich die Regierungen in einer derart verwirrten Gesetzgebung nicht mehr zurechtfinden. Daraus entwickelte sich die Theorie von der Rechtsprechung nach freiem Ermessen. Sie werden einwenden, daß man sich gegen uns mit bewaffneter Hand erheben werde, wenn man vorzeitig merkt, um was es sich handelt. Für diesen Fall besitzen wir ein so furchtbares Mittel, daß selbst die tapfersten Herzen erzittern. Bald werden in allen Hauptstädten Untergrundbahnen gebaut sein; von dort aus werden wir alle Städte samt allen ihren Einrichtungen und ihren Urkunden in die Luft sprengen. 10. Protokoll Diesmal beginne ich mit einer Wiederholung des früher Gesagten, und ich bitte Sie, sich zu erinnern, daß die Regierungen und die Völker nur auf den Schein der Dinge achten. Wie sollten sie auch den tieferen Sinn erfassen, wenn ihre Vertreter nur an Unter haltungen denken? Für unsere Politik ist es sehr wichtig, diese besondere Tatsache zu erkennen. Diese Erkenntnis wird uns von Nutzen sein, wenn wir über die Verteilung der Macht, die Gewissensfreiheit, das Vereins- und Versammlungsrecht, die Gleichheit vor dem Gesetze, die Unverletzlichkeit des Eigentums und der Wohnung, die Besteuerung, die rückwirkende Kraft der Gesetze sprechen werden. Das sind alles Fragen, über die man vor dem Volke niemals offen sprechen darf. Falls man sie aber notgedrungen erörtern muß, darf man sie nicht einzeln aufzählen, sondern man soll bloß zusammenfassend erklären, daß die Grundsätze des modernen Rechtes von uns anerkannt werden. Die Bedeutung dieser Zurückhaltung liegt darin, daß ein nicht offen ausgesprochener Grundsatz uns die Freiheit läßt, den einen oder anderen Punkt davon auszunehmen, ohne daß es jemand merkt, während man einen einmal ausgesprochenen Grundsatz rückhaltlos aufrechterhalten müßte. Das Volk hat eine besondere Vorliebe und eine hohe Achtung für politische Genies und beantwortet ihre Gewalttaten mit Worten wie: Welche Gemeinheit, aber geschickt gemacht! Es ist ein Gaunerstreich, aber gut gespielt, welche Kühnheit! Wir rechnen damit, alle Völker zur Errichtung des neuen grundlegenden Baues, dessen Plan wir entworfen haben, heranzuziehen. Deshalb müssen wir mit Kühnheit und Geisteskraft ausgestattete Männer gewinnen, die fähig sind, alle Hindernisse, die sich uns in den Weg stellen könnten, zu überwinden. Wenn wir unsere Staatsumwälzung vollzogen haben, dann werden wir den Völkern sagen: „Alles ist bisher schlecht gegangen, alle haben gelitten. Wir aber zerstörten jetzt die Ursachen Eurer Qualen, die Nationalitäten, die Grenzen, die Verschiedenartigkeit der Währungen. Gewiß, Ihr seid frei, uns zu verurteilen, aber wird Euer Urteil gerecht ausfallen, wenn Ihr es fällt, bevor Ihr geprüft habt, was wir für Euer Wohl taten?“ Dann werden sie uns zujubeln und uns in heller Begeisterung im Triumph auf ihren Achseln tragen. Das allgemeine Wahlrecht, dessen wir uns als Mittel zur Erreichung unserer Macht bedienten und mit dem wir die untersten Schichten der Gesellschaft beglückt haben, die nun durch Vereinigungen und Vereinbarungen Mitglieder der Menschheit wurden, wird seine Rolle zum letzten Male spielen, in dem einmütigen Wunsche, uns, bevor man über uns urteilt, kennen zu lernen. Zu diesem Behufe müssen wir alle Menschen zur Wahlurne führen, ohne Unterschied von Stand und Vermögen, um die absolute Herrschaft der Mehrheit zu erlangen, die wir mittels der gebildeten Schichten allein niemals erreichen könnten. Indem wir auf diese Art alle Menschen von dem Werte ihrer Persönlichkeit überzeugt haben, werden wir die Bedeutung der christlichen Familie und ihren erzieherischen Einfluß vernichten. Wir werden verhindern, daß hochbegabte Männer durchdringen; unter unserer Leitung wird der Pöbel nicht erlauben, daß sie sich bemerkbar machen, nicht einmal, daß sie reden; denn er ist gewöhnt, nur auf uns zu hören, die wir ihm seinen Gehorsam und seine Aufmerksamkeit bezahlen. So werden wir uns aus dem Volke eine so blind gefügige Macht schaffen, daß sie unfähig ist, sich ohne die Führung unserer Vertrauensmänner, die wir an die Stelle ihrer bisheriger Führer setzen, zu bewegen. Das Volk wird sich diesem System unterwerfen, weil es wissen wird, daß von diesen neuen Führern Verdienst, Zuwendung und alle Wohltaten abhängen werden. Der Regierungsplan muß ganz fertig aus einem einzigen Kopfe hervorgehen, denn es würde ihm die Einheit fehlen, wenn mehrere Köpfe mitgewirkt hätten. Daher dürfen wir selbst den Plan kennen, dürfen aber über ihn niemals sprechen, damit seine erhabene Bedeutung, der Zusammenhang der einzelnen Teile, der praktische Wert und der geheime Sinn jedes seiner Punkte keinen Abbruch erleide. Würde ein solcher Plan der allgemeinen Erörterung und Abstimmung unterworfen werden, so würde er unvermeidlich alle Spuren der Auffassung der Leute aufweisen, die in seinen tieferen Sinn und seine Zusammenhänge nicht eindringen können. Unsere Pläne müssen scharf und logisch aufgebaut sein. Daher dürfen wir die geniale Arbeit unseres Führers der Menge nicht vor die Füße werfen, nicht einmal einem engeren Kreise ausliefern. Diese Pläne werden die bestehenden Einrichtungen vorläufig nicht umstürzen. Sie werden bloß die wirtschaftliche Grundlage und daher ihre weitere Entwicklung verändern, die ihren Weg nach unseren Richtlinien nehmen soll. Fast in allen Staaten finden wir unter verschiedenen Bezeichnungen die gleichen Einrichtungen: Die Volksvertretung, die Minister, den Senat, den Staatsrat, die gesetzgebenden und vollziehenden Körperschaften. Ich brauche Ihnen die Beziehungen dieser Einrichtungen untereinander nicht zu erläutern, da sie Ihnen wohlbekannt sind. Beachten Sie nur, daß jede dieser Einrichtungen irgend einer wichtigen Aufgabe der Regierung entspricht. Mit dem Worte wichtig bezeichne ich dabei die Aufgabe und nicht die Einrichtung; es sind also nicht die Einrichtungen, sondern ihr Aufgabenkreis das Wichtige. Diese Einrichtungen haben alle Aufgaben der Regierung unter sich aufgeteilt: Die Verwaltung, die Gesetzgebung und die vollziehende Gewalt. Sie erfüllen im Staatskörper dieselbe Aufgabe wie die Organe im menschlichen Körper. Wenn wir ein Glied der Staatsmaschine beschädigen, wird der Staat ebenso wie der menschliche Körper erkranken und sterben. Nachdem wir dem Staatskörper das Gift des Liberalismus eingeflößt hatten, hat sich seine ganze politische Beschaffenheit verändert; die Staaten wurden von einer tödlichen Krankheit, der Blutzersetzung befallen; man braucht nur das Ende ihres Todeskampfes abwarten. Aus dem Liberalismus sind die konstitutionellen Staaten, die einzige ersprießliche Regierungsform für die Nichtjuden, hervorgegangen; sie traten an den Platz der früheren Autokratien. Wie Sie selbst wissen, ist die Verfassung nichts anderes, als die Schule für Uneinigkeiten, Mißhelligkeiten, Zänkereien und unfrs dessen, was dem Staate die Kraft seiner Individualität nimmt. Die Rednerbühne und ebenso die Presse haben die Regierungen zur Taten- und Machtlosigkeit verurteilt, und sie wurden dadurch unnütz und überflüssig. Dadurch erst wurde das republikanische Zeitalter möglich, und wir ersetzten den Herrscher durch die Karikatur eines Präsidenten, den wir uns aus der Masse des Volkes, mitten aus unseren Kreaturen und Sklaven, nahmen. Das war der Sprengkörper, den wir unter die Nichtjuden oder vielmehr unter alle nichtjüdischen Nationen legten. In naher Zukunft werden wir die verfassungsgemäße Verantwortlichkeit der Präsidenten einführen. Dann werden wir uns bei der Ausführung unserer Handlungen keinerlei Schranken auferlegen, da die Verantwortung unsere Strohpuppe tragen wird. Was liegt uns da ran, wenn die Reihen derer, die nach Macht streben, sich lichten, und wenn Wirren entstehen, weil man keinen Präsidenten finden kann, Wirren, die schließlich das Land zerrütten? Um dieses Ergebnis zu erreichen, werden wir für die Wahl solcher Präsidenten sorgen, deren Vergangenheit irgend einen dunklen Punkt, irgend ein Panama aufweisen wird. Die Angst vor Enthüllungen, der Wunsch, den schließlich jeder zur Macht gelangte Mensch hat, seine Vorrechte und die mit seiner Stellung verbundenen Vorteile und Ehren sich zu erhalten, werden aus ihnen treue Vollstrecker unserer Unordnungen machen. Das Abgeordnetenhaus wird den Präsidenten wählen, unterstützen und verteidigen; wir aber werden dem Hause das Recht, Gesetze einzubringen oder zu ändern, nehmen; dieses Recht werden wir dem verantwortlichen Präsidenten verleihen, der ein Spielball in unseren Händen sein wird. Der Präsident wird allerdings die Zielscheibe aller Angriffe werden. Um sich zu verteidigen, werden wir ihm daher das Recht verleihen, über die Köpfe der Abgeordneten hinweg an das Volk zu apellieren, d.h. die Entscheidung der uns blind ergebenen Mehrheit einholen. Außerdem werden wir ihm das Recht, den Belagerungszustand zu verhängen, übertragen. Dieses letztere Vorrecht werden wir damit begründen, daß der Präsident als Haupt der Armee das Recht haben muß, die neue republikanische Verfassung zu verteidigen, deren verantwortliche Vertreter er ist. Unter diesen Verhältnissen wird der Schlüssel zum Heiligtume in unseren Händen liegen und niemand außer uns wird die Gesetzgebung leiten. Sobald wir die neue republikanische Verfassung eingeführt haben, werden wir ferner dem Abgeordnetenhause das Interpellationsrecht unter dem Vorwand der Wahrung des Staatsgeheimnisses nehmen. Auch werden wir die Zahl der Abgeordneten auf ein Mindestmaß herabsetzen. Dadurch verringern wir auch im gleichen Ausmaße die politischen Leidenschaften. In den Wirkungskreis des Präsidenten fällt auch die Ernennung der Präsidenten und Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses und des Senats. An Stelle der dauernden Tagungen werden wir die Sitzungen des Abgeordnetenhauses auf einige Monate beschränken. Außer dem wird der Präsident als Träger der vollziehenden Gewalt das Recht haben, das Abgeordnetenhaus einzuberufen oder aufzulösen und im Falle der Auflösung die Wiedereinberufung des Hauses zu vertagen. Damit aber der Präsident wegen all dieser klarerweise ungesetzlichen Handlungen nicht zur Verantwortung gezogen werde, bevor wir noch unsere Pläne durchgeführt haben, werden wir die Minister und übrigen Beamten der Umgebung des Präsidenten anhalten, selbständige Verfügungen zu treffen, für die sie selbst die Verantwortung tragen. Wir werden jedoch empfehlen, diese Rolle dem Senat oder Staatsrat oder Ministerrat, nicht aber einzelnen Persönlichkeiten anzuvertrauen. Der Präsident wird die bestehenden Gesetze, die eine verschiedene Auslegung zulassen, im Sinne unserer Wünsche auslegen; er wird sie außer Kraft setzen, sobald wir ihm die Notwendigkeit dartun werden; er wird das Recht haben, vorläufige Verfügungen mit Gesetzeskraft zu treffen und sogar die Verfassung abzuändern, beides unter dem Vorwand des Staatswohles. Diese Maßnahmen werden es uns ermöglichen, nach und nach alles zu vernichten, was wir zur Zeit der Machtergreifung notgedrungenerweise in die Staatsverfassungen aufnehmen mußten; wir werden hierdurch unmerklich zur Beseitigung aller Verfassungen gelangen, sobald die Zeit gekommen sein wird, alle Regierungen unserer Herrschaft zu unterstellen. Die Anerkennung unserer Herrschaft kann schon vor der Beseitigung der Verfassungen erfolgen, wenn die Völker, ermüdet durch Unruhen und das gänzliche Versagen der Staatsleiter – welches Versagen durch uns herbeigeführt wurde – ausrufen werden: „Setzt sie ab, gebet uns einen Weltherrscher, der imstande ist, uns alle zu vereinigen und die Ursache unserer Feindschaft, d.i. Staatsgrenzen, Religion, Staatsschulden zu beseitigen, einen König, der uns Frieden und Ruhe schenkt, die wir unter unseren bisherigen Herrschern und Regierungen nicht finden können.“ Sie wissen es selbst sehr gut, daß man, um die Massen zu solchen Forderungen zu bringen, ununterbrochen in allen Ländern die Beziehungen zwischen Volk und Regierung verwirren muß, um die ganze Welt durch Uneinigkeit, Feindschaft, Haß, ja sogar durch qual volle Entbehrungen, durch Hunger und durch Krankheiten, die
  4. R.Hofmann said,

    Hallo!Da ich mich seit etl.Jahren auch mit diesem Thema befasse,
    muß ich dem Autor großes Lob für diesen Artikel zollen.
    Was aber entschieden zu kurz kommt,bzw. gar nicht erwähnt wird,ist die Rolle der Fam.Rothschild,ihre vermutl.Verbindung zu Weishaupt und damit die Bedeutung der City v. London für die Weltpolitik bis heute.Auch die Arbeit der zahllosen jüdischen
    Organisationen im Hintergrund der großen Politik und die Rolle des
    Zionismus kommen entschieden zu kurz.
    MfG R.Hofmann

  5. xhelil@live.de said,

    Ich denke das dass Freimaurertum viel viel Elter ist als angenommen.

    Wie du weist sind Fam. Rothschild Juden, Adem Weishaupt war kein richtiger Jude aber er betete das Juden glaube und Praktizierte stark die Kabbala ein Buch der Juden MYHSTIK wie man den Teufel anbetet. Die von der Kreuzritten in Babylon gefunden wurde. Das ist der zusammen hang von der Freimaurerei mit dem Juden aber ich bin noch dran. Ich glaube es ist mit den Kreuzrittern verbunden. Die Freimaurerei und das Zionistische Judentum sind für mich ANTI-CHRISTLICH.

    Jeder der ein bisschen über die Freim.. gelesen hatte, weiß das die Freimaurerei Hinter dem Französischen Revolution Standen, nach dem Napoleon eine große Schlacht gegen die Freimaurerei machte ,lernte die Freimaurerei schnell das es so nicht mehr weiter geht. Das hieß, dass ein Politiker ein Präsident einer Hochrangigen Person zu der Freimaurerei gehören musste.

    Georg Washington war ja ein Hochrangiger Freimaurerei Oder dann

    Vergleiche mal Georg Washington Statue mit deren von Luzifer


    Ich habe nicht viel zeit zum schreiben, ich empfehle dir Monarchie von Gross Britannien mit dem Pharaonen des Alten Ägypten zusammen zu vergleichen und zusammen zu binden, da kommt etwas Interessantes draus.

    Nach meiner Meinung nach muss man die Alte Geschichte der Pharaonen studieren den die Pharaonen glaubten auch und verehrten den Satanismus so wie die alten Griechen oder die Mayas usw., dann muss man genau die Archetektur der Ägypten dessen Pyramiden, die hatten einen Grund weswegen sie die Pyramiden so gebaut hatten?? Dan noch die Moschen die Kirchen man muss dies studieren da kommt man auf das interessanten den die Architektur ist etwas einzigartiges. Der Mensch besteht ja aus Energie alles ist ja Energie Das Universum die Welt usw daher der Begriff von Albert Einstein „ALLES IST ENERGY“. Ich denke das die Satanismus Anbeter sprich Freimaurerei Illuminati Amerikanische Politiker und ein Teil des Zionismus die Pyramiden in alle Welt bauen lassen und all die andere Bauwerke die mit Energie etwas zu tun haben soll usw. usw.,

    Ein Interessanter Artikel
    TEMPLERORDEN UND KABBALA

    Lies diesen Artiken

    http://www.harunyahya.de/bucher/social/globale_freimaurertum/globale_freimaurertum01.php

    Ist auch Interessant

    Ein türkische Professor ist der Ansicht, dass alles vor 5765 Jahren begonnen hat, als die Kinder Israels aus Ägypten ausgezogen und an ein Zauberbuch glaubten, das von Autoren namens Kabbala geschrieben wurde. „Die Buchautoren glaubten, dass ihr Stamm Nachkommen Moses wären, aber das ist total falsch. Diese haben die Bibel verfälscht“, so Prof. Erbakan. „An was glauben diese Menschen (Juden)? Sie glauben, dass sie das auserwählte Volk Gottes und alle anderen Menschen ihre Sklaven sind. Die Juden wurden zu Menschen erschaffen und die anderen Völker zu Eseln, die schließlich zu Menschen wurden. Die Juden glauben, sie sind die Meister der Welt. Eine weitere Pflicht der Juden ist, dass alle ihre verlorenen Söhne nach Jerusalem kommen müssen, um danach das Großisrael vom Euphrat bis zum Nil zu errichten“,

    Freundliche Grüsse

  6. endzeitblog said,

    Schön, dass das Thema auf so grosses Interesse stösst!
    Leider ist das Gebiet so umfangreich und auch von unterschiedlichen Meinungen und geschichtlichen Interpretationen behangen, dass man so einige dickere Schmöker damit füllen könnte.

    Ich werde mich, sobald die Zeiten etwas weniger hektisch sind, an einige Erweiterungen machen. Auch gerade was es weiter mit dem Weltherrschaftsdreieck London – Washington – Jerusalem auf sich hat.

    Es ist gerade beim Thema Zionismus leider scho zu oft der Fall gewesen, dass manche Meinungsträger gerne in Worthetze gegen das Judentum verfallen. Man bedenke: Judentum ist nich gleich Zionismus – genauso wenig wie nicht jeder Christ Opus-Dei oder sonstigen fatalistischen Gotteskriegern angehört. Also hier bitte auch im Hinblick auf Kommentare etwas aufpassen.

    Sind wir nur froh, dass auch die regierende Riege der Shattenregierungen ins Wanken kommen kann. Dies geschieht nämlich gerade weltweit… spannende Zeiten!

  7. lars said,

    Wenn ich die chance hätte würde ich auch eine geheimsekte gründen und so die welt beherschen. Das mit der 500.000.000 mio Menschen population auf diesem Planeten finde ich meiner meinung nach gar- nicht so verkert. Wenn ich die Chance hätte würde ich mich sofort mit den Rockefellers und Rothschild in verbindung setzten und an der NEUEN WELDORDNUNG arbeiten. gruss an die ELITE

  8. Seryoga said,

    lars bist du ein nazi oder wie ?

  9. Ich, der eine von vielen said,

    Immer wieder nett, was man so über uns Freimaurer lesen muss. So ein QUATSCH!
    http://www.freimaurer.org/ macht euch mal selber ein Bild, als Leuten in irgendeinem *** Forum zu trauen, die ihr garnicht kennt und die ihre Infos von alten grünen Büchern verstimmter und ettäuschter alter Männer haben, die dachten es würde materielle Vorteile bringen und dann auf ganzer Linie sich selbst enttäuscht haben.

    Man, erstaunlich was es alles gibt! Besucht mal einen Gästeabend und dann könnt ihr erst mit gutem Gewissen sprechen.

    Macht einer mal Licht?

  10. Jesus said,

    Hier ist Licht :

    Die erste Freimaurergroßloge wurde 1717 in London eröffnet.
    23 Jahre vorher wurde die Bank of England gegründet = 1694.
    Nochmals 23 Jahre vorher wanderte der erste jüdische Goldhändler Moses Mocatto von Amsterdam nach London ein = 1671.
    Nochmals 23 Jahre vorher war das Ende des 30-jährigen Krieges = 1648.
    Von 1642 – 1649 war der Englische Bürgerkrieg unter Führen des gekauften jüdischen Agenten Oliver Cromwell, gesteuert und finanziert von Amsterdam aus.
    Im Jahr 1656 wurde der Judenbann von Oliver Cromwell aufgehoben, welcher 1290 verhängt wurde.
    23 x 72 = 1656 !!
    1656 + (15×23) 345 = 2001 = Vernichtung WTC New York.
    Das Weltgeschehen wird von Kabbalisten und Zahlenmystikern gelenkt.
    Es läuft alles nach Quersummen und Jahreszyklen ab.
    Die 23 und Quersumme 5 sind wichtige Zahlen.
    23 = Kabbala, Sanhedrin und ägytische Mystik.
    5 = Pentagramm = Fünfeck = auf Turm Grandloge London und vielen Flaggen = Satanismus.
    11 = Meisterzahl Talmud, erste Zahl nach Zehn Geboten.
    72 = Sanhedrin = Rat der 23 + 23 + 23 + 2 + 1 = 72 = gegründet von Moses.
    7+2 = 9
    666 = 6 +6 + 6 = 18 = 9 = Zahl Tier oder Satan = Hexagramm = Sechszackstern
    6 = Hexagramm = Sechszackstern = Israel, Hexen, Satanismus.
    So gibt es zyklische Abstände in den Ereignissen über Jahrtausende.
    Der Islam, Freimaurerei, Mormonen, Zeugen Jehovas usw. sind von den Hochgradrabbis (Tempelpriesterkaste, Kabbalisten, Satanisten, Scheinmessiase) erfundene Sekten, um die Menschheit aus dem Hinterhalt zu Intrigieren.
    Einige Ereignisse in zyklischen Abständen :
    1717 = Freimaurergroßloge in London eröffnet.
    1717 + 72 = 1789 = Französische Revolution.
    1789 + 72 = 1861 = Beginn US – Bürgerkrieg.
    1861 + 72 = 1933 = Adolf Hitler Reichskanzler + Grand Loge London neu eingeweiht.
    1789 + 23 = 1812 = Tod Amschel Mayer Rothschild.
    1717 + 200 = 1917 = Russische Revolution unter roter Rothschild – Flagge und Fünfzackstern.
    1789 + 100 = 1889 = Geburtsjahr Adolf Hitler.
    1789 + 200 = 1989 = Fall Berliner Mauer und Ostblock.
    1546 = Tod Martin Luther = Kirchenspalter
    1546 + (10 x 23) 230 = 1776 = Stiftung Illuminatensekte Adam Weishaupt.
    1546 + (16 x 23) 368 = 1914 = Beginn 1. Weltkrieg.
    5 v. Chr. = Geburtsjahr Messias Jesus.
    5 v. Chr. + (27 x 72) 1944 = 1939 = Beginn 2. Weltkrieg.
    44 v. Chr. = Julius Cäsar durch 23 Messerstiche ermordet.
    44 v. Chr. + 72 = 28 n. Chr. = Hinrichtung Messias Jesus auf Druck des Sanhedrin.
    Alter Jesus wahrscheinlich 33 Jahre.
    33 – 5 = 28 !!
    44 v. Chr. + (70 x 23) 1610 = 1566 = Tod Michel de Nostradamus.
    1566 = 1 + 5 + 6 + 6 = 18 = 9 = 18 = 666.
    8.6.632 = Tod Mohammed = Jüdischer Agent und Gründer Islam-Sekte.
    8+6+6+3 = 23
    6+3+2 = 11
    632+11+23 = 666 !!
    1503 = Geburtsjahr Nostradamus.
    1503 + (5 x 23) 115 = 1618 = Beginn 30 -Jähriger Krieg.
    1618 + (10 x 23) 230 = 1848 = Revolution durch Karl Marx.
    1848 + 23 = 1871 = Gründung Deutsches Kaiserreich.
    1871 + 23 + 23 = 1917 = Russische Revolution.
    1917 + 23 + 23 = 1963 = Ermordung John F. Kennedy.
    18.11.1830 = Tod Adam Weishaupt.
    1+8 = 9
    1+8+1+1 = 11 = Meisterzahl Talmud
    1+8+1+1+1+8+3 = 23 = 2+3 = 5
    11.9.2001 = Vernichtung WTC New York.
    1+1+9 = 11
    1+1+9+2+0+0+1 = 14 = 1+4 = 5
    28.7.1914 = 32 = 5 = Beginn 1. Weltkrieg
    11.11.1918 = 23 = 5 = Ende 1. Weltkrieg
    1.9.1939 = 32 = 5 = Beginn 2. Weltkrieg
    1+9+1+9+3 = 23
    8.5.1945 = 32 = 5 = Ende 2. Weltkrieg
    8+5+1+9 = 23

    1939 + 72 = 2011 = Beginn 3. Weltkrieg ???

    Hier kann man Quersummen errechnen :

    http://www.spirituelle.info/nummerologie-quersumme-berrechnen.php

  11. Centurio (Onkel Thom) said,

    Hi folks,

    Ich war heute an einer Tagung, wo es um ausserordentliche Technologien ging und an einem der Vorträge ein Netzwerk von Geheimsekten in einem Bild präsentiert wurde, das mich völlig in Staunen versetzte. Bisher dachte ich mit meinen mehr als 60 Jahren, dass ich abgeklärt sei. Das stimmt jetzt nicht mehr. Ich habe soeben damit begonnen mich mit diesen Geheimsekten zu befassen und stelle fest, die Welt und der Mensch ist noch wesentlich degenerierter und kaputter als ich es mit bisher vorstellte. Ich besorge mir ein Bild eines Evolutionsbaumes und auf dem Ast wo MENSCH steht, tausche ich dieses Wort gegen UNFALL. Erst dieses dieses Wort trägt die ganze evolutionsbiologische Wahrheit in sich. Ich habe damit alles gesagt was zu diesem Irrsinn zu sagen gibt. Die Mailadresse ist echt. Man kann antworten. Ob ich jedoch zurück antworte, wissen nichtmal die Götter, – eine Elite die es nur in den Hirnen der Ultraverrückten gibt. Ich glaube nicht an Götter, ich bin eben nur verrückt.
    Gruss Centurio, Euer Onkel Thom

  12. werkzeug said,

    It is really a nice and useful piece of info. I am satisfied that you simply shared this helpful information with us. Please keep us up to date like this. Thanks for sharing.

  13. Wiedzmin said,

    Wenn alles was gut ist als „Satanistisch“ bezeichnet wird,
    dann kann „Satan“ ja nur ein Guter sein, oder?!!!

  14. Der alte Gode said,

    Lasst die Freimaurer und Illuminaten in Ruhe, bei Týr! Niemand kann beleidigungen ewig ertragen, ich an deren Stelle hätte, obgleich ich friedlich bin, schon angefangen zu prügeln, wenn man mir derartiges vorwürfe!

    Die Christen, wollen die Welt versklaven! Das Ziel der Freimaurer war: der Mensch sollte FREI IM DENKEN sein!

    Wer darin böses sieht, will Sklave sein.

    Hrósin vesu su Vánôr!

  15. VaterderLüge? said,

    An den alten Goden v. 3.6.12:

    Nur die dunklen Mächte (Widersacher, Satan usw.), die die Menschen auf vielerlei Weise steuern und benutzen, wollen die Welt versklaven.
    Nur wer wirklich frei in seinem Willen, Gedanken/Denken, Geist, Herz und Seele ist, mit Liebe und Respekt, Achtung und ohne Neid mit den Nächsten lebt, kann nicht mehr benutzt oder gesteuert werden!

  16. BahL said,

    Es werde Licht!

    Diese NWO-Freimaurer sind lediglich die Vertreter der Anti-These.
    Böse Menschen würden wir sagen, ein sehr kleiner aber auch sehr mächtiger & sehr bewusster Anteil der Menschheit.
    Sie schufen eine Illusion in uns.
    Die materielle Weltanschauung mit dem Motto:“Alles ist von Allem getrennt“.
    Wobei

    Sie ist geschaffen worden, um uns von der geistigen Welt zu trennen. Wir mussten auch mal die Dunkelheit erlebt haben um zu wissen, dass es Licht gibt.
    Jedoch ist es jetzt an der Zeit, aus dem Traum zu erwachen.
    D.h. wir lernen das eigentliche alte Wissen aus Ägypten wieder kennen.
    sozusagen die NEUE Physik.

    lest selber:
    http://www.politaia.org/kriege/die-neue-physik-und-die-neue-weltordnung-politaia-org/

    und hier nochmal was zu dem Spirituellem Aspekt:

  17. Dafina said,

    Ich bin nicht nur überzeugt ich weiss das dies realität ist. Ich bin überrascht das es viele wissen …. Der mensch ist geprägt von einer tragischen eigenschaft nicht mehr selbstständig denken zu können. Die menschen die dies verneinen weist auf einen kopf hin der nicht fähig ist selbständig zu arbeiten. Sie denken glauben und leben nach deren ordnung und wissens nicht einmal. Friderich nitzsche ist der grösste kritiker des menschen villeicht solltet ihr da mal anfangen hahaha oder goete😄 wie auch immer… Ich hab mich schon immer gefragt wie unsere jugend so verderben konnte in so kurzer zeit vo 50 jahren hätte noch keine frau miniröcke getragen heute geht man nackt besoffen und vollgepumpt mit giftigen drogen auf irgend welchen partys die zu musik der iluminati tanzt. Mann vergöttert irgend welchen bescheuerten sänger wie justin biber und rihanna die rein gar nichts für irgend jemanden tun und der menschheit ausser versorbenheit auch nichts beibringt. Hingegen die ärzte ohne grenzen die jeden tag leben retten und ihres dabei vergessen von denen will niemand autogramme oder plakate. Wacht auf! Werdet zu guten menschen! Den sogar den glauben haben sie in den dreck gezogen! In jedem beschissenen film wird jesus als karikatur oder sonstiges verapottet der glaube an gott rückt weg und keiner sieeht das ! Why? Wieso stellt ihr euch die fragen nicht ? Ein weiser mann namens : albert einstein sagte mal: wer nicht fragt bleibt dumm. Also fragt euch! Gebt euch nicht mit informationen zufrieden die menschen euch geben! Holt sie euch selber! Und kehrt zurück zu eurem einzig wahren gott egal welcher glaube buddist, jude , muslim, katholisch betet zum lieben gott das er uns kraft gibt diese ordnung zu stürzen den wir sind gottes kinder und nicht hirnlose arbeiter des satans! Lernt selbstständig zu denken! Schützt euch und euer leben vor dem dreck den sie euch geben….. Denn nur gott richtet über uns! Bleibt gute menschen teilt euer gut mit armen helf euren familien und hört nie auf damit den alles was uns bleiben wird ist weder geld noch schike uhren teure autos nur unsere seele bleibt über die gott richten wird. Bleibt gute menschen in eirem herzen den es ist eine kunst in dieser welt voller hass , krieg und satanischem pack ein guter mensch zu bleiben…… For god and yourself dafina

  18. one heart said,

    Hmm it appears like your site ate my first comment (it was
    extremely long) so I guess I’ll just sum it up what I wrote and say, I’m thoroughly enjoying your blog.
    I too am an aspiring blog blogger but I’m still new to the whole thing. Do you have any recommendations for beginner blog writers? I’d really appreciate it.

  19. Kate said,

    Sehr guter und informativer Beitrag. Will aber noch hinzufügen, dass viele Menschen heutzutage, durch Propaganda des Westens und mit Hilfe des Vatikans, nicht wissen welche die einzig wahre christliche Religion ist. Und das ist die erste, die griechische Orthodoxie im Byzantinischem Reich, welche 1100 Jahre regierte. Der Katholizismus ist in den Augen der griechisch Orthodoxen kein wahrer Christentum, sondern das genaue Gegenteil. Auch ein Plan des Teufels dem der Papst dient, und durch seine Hilfe weiß die Menschheit heute nichts mehr über den ursprünglichen unverfälschten christlichen Glauben. Die Orthodoxie ist in Vergessenheit geraten, jeder stellt den Katholizismus mit dem Christentum gleich, obwohl der Katholizismus von den Christen ne Abspaltung ist. Zuerst nannten sie sich alle Christen. Der Katholizismus entstand ein paar jhd später und die, die den Papst nicht verehren wollten (das Oströmische Reich) nannten sich dann Orthodoxen, denn einen Papst zu verehren ist alles andere als christlich. Der Katholizismus, der Papst hat uns Christen (Orthodoxen) selbst angegriffen, wir wurden selbst Opfer der Kreuzzüge und wurden letztendlich vom Papst ans osmanische Reich ausgeliefert. Das Ultimatum hieß, entweder meine Vorfahren werden katholisch und ehren den Papst oder sterben. Sie haben den Tod gewählt und waren 400 Jahre versklavt. Nach unserer Unabhängigkeit im 19 Jhd war nichts mehr wie zuvor… Griechenland ist jetzt auch ein Teil der Illuminati. (In meinen Augen)
    Heute hält Putin die Orthodoxie in seinen Händen und dafür wird er vom Westen gehasst. Für mich ist er (fast) der letzte Gegner der Illuminaten und aus dem Grund hört man nur negative Schlagzeilen über ihn. Doch unsere Prophezeiungen deuten daraufhin, dass das nicht mehr lange gehen wird… lg Kate

  20. Anti-NWO said,

    Father in the name of Jesus Christ please take away disgrace from the people of israel right now, thanks!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: