Zerfällt das Euro-Puzzle?

20. April 2010 at 06:54 (Deutschland, Politisches Weltgeschehen) (, , , , , , , , , )

Zerfällt das Euro-Puzzle?

Man muss nicht unbedingt Pessimist sein, um ein Zerbrechen des Euros in Betracht zu ziehen.
Griechenland wird nur mit den milliardenschweren EU-Taschengeldern wirtschaftlich kaum zu retten sein.
Domino – fällt ein Stein, fallen nacheinander alle. Spanien und andere Länder werden folgen. Die aufgeblasene Währungszone zerspringt in seine Einzelteile.

Es war von Anfang an Irrsinn, solch ein kaum kontrollierbares Monstrum wie den Euro zu erschaffen – zu unterschiedlich waren die nationalen Bedingungen und Mentalitäten.
Unsere Freunde aus England, die skandinavischen Länder oder natürlich die Schweiz haben es irgendwie geschafft, aussen vor bleiben zu können,
auch wenn der Bürger selbst, wie so oft, keine Entscheidungsmöglichkeit hatte.

Das erste Fragezeichen sollte hier stehen: War das denn nicht absehbar; oder war es sogar geplant?
Darauf folgt gleich die Frage, was passiert wenn der Euro an der Realität (unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsstaaten etc.) zerschellt?
Geplant? Von wem? Rufen wir uns den NWO (New World Order) – Katalog in’s Gedächtnis: eine Weltwährung muss her!

Der Euro war doch eigentlich ein grosser Schritt in diese Richtung für diese kranken Hirne. Warum also eine Währung erschaffen, die sich selbst zerstört?
Nun, vergessen wir nicht: Dem Dollar geht es ja auch alles andere als gut. Vielleicht fallen beide realwertlosen Zahlungseinheiten.
Dann wären die Regierungen ganz schnell mit eben dieser internationalen Währung auf dem politsichen Parkett.
Zuvor käme jedoch eine Inflationswelle mit der ebenso gewollten Niedergang des Mittelstands – nur die grossen, globalen Konzerne sollen das Sagen haben, denn diese sind mit wenig Aufwand kontrollierbar.

Die nächste Lösung, die Rückkehr zu einer nationalen Währung. Dies wäre in diesem Fall für uns die beste Lösung.
Vielleicht aber auch die Gruppierung ähnlicher Länder in kleinere Währungskreise, wie Deutschland-Österreich-Schweiz oder Belgien-Holland-Dänemark.
Warten wir ab, denn entscheiden werden andere. Alles was der kleine Mann im Falle eines Falles tun kann, ist seine Ersparnisse zum Grossteil in’s Gold/Silber-Lager retten. Der Finanzadel hat eine Schäfchen längst im Trockenen und wird vom Euro-Fall sogar noch provitieren (Börsenspekulationen etc.).

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,677118,00.html
http://info.kopp-verlag.de/news/euro-crash-ticker-9-teil-april-2010-ii.html
http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2010-159_WaehrungsreformDeutschland.pdf

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4 Kommentare

  1. A. Langenohl-Ludwig said,

    Nichts zerfällt, wenn wir es nicht zulassen!
    Es ist alles von Menschen erschaffen, also liegt es auch in der Macht der Menschen es zu erhalten. Wenn der Euro untergeht, wird auch der Dollar untergehen. Es existiert ein globales Geld- und Finanzsystem, alles hängt miteinander zusammen und voneinander ab. Wenn ein Teil zerstört wird, geht auch das Ganze zugrunde. Man sollte immer an einem System festhalten, das funktioniert und krisenresistent ist, auch wenn es nicht das optimalste ist, solange es nichts besseres gibt!
    Die Menschen haben lieber bares Geld (Euros) in der Hand und zählen es gerne, anstatt sich auf eine Karte, auf der alles gespeichert ist, zu verlassen!
    Oder wollen wir zum Tauschhandel zurückkehren?

  2. Penner xD said,

    Das ist eine scheiß Penner Seite okay ?

  3. Endgame said,

    Das ungute Zins-, Geld- und Finanzsystem wird zusammen brechen!
    Die Spieler wollen nur selbst den Zeitpunkt bestimmen, deswegen gibt es den Euro und Dollar noch!

  4. Nemo said,

    Deutschland muss aus dem Zins-/Geldsystem aussteigen, aus dem Euro aussteigen und zurück zu einer nationalen Währung finden, wenn es wirtschaftlich überleben will!
    Der Euro wurde nur eingeführt, um die Wirtschaftsmacht von Deutschland zu brechen!
    Eine Kanzlerin Merkel hat den bösen Mächten gute Dienste erwiesen!

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